25hours Hotel Königlich übernachten im 25hours Hotel „The Royal Bavarian“

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Gegenüber des Hauptbahnhofs in einer belebten Gegend im Zentrum Münchens, hat sich das 25hours Hotel „The Royal Bavarian“ in einem prunkvollen Gebäude mit historischem Hintergrund einquartiert. Früher diente das Haus mit der hellen Fassade und den großen Fenstern als ehemaliges Oberpostamtsgebäude und königliche Telegrafen-Centralstation. Heute übernachten hier Familien, Berufsreisende und Touristen aus aller Welt und so erzählt das Hotel seine ganz eigene Geschichte. Geprägt von seinen Gästen – und seiner Geschichte.

Willkommen bei den Royals

Auch von innen wirkt es königlich: Beim Betreten des Foyers richtet sich unser Blick zuerst auf die mit dunklem Stoff und goldenen Kordeln verkleidete Rezeption. Wartende können auf einer royalblauen (welche Farbe auch sonst) Kutsche gegenüber dem Tresen Platz nehmen. So in etwa müssen sich die bayerischen Adligen bei ihrer Ankunft in einem ihrer Schlösser gefühlt haben. Das tiefe, imposante Blau findet sich auf den Tapeten im gesamten Eingangsbereich sowie den Fluren wieder. Es steht für das blaue Blut der Royals und spiegelt die Korridore in alten Schlössern wieder. Zu den Zimmern führt (ganz modern) ein Aufzug – wir  hätten uns allerdings auch nicht gewundert, wenn uns eine lange Marmortreppe mit purpurnem Teppich erwartet hätte. Die Aufzüge sind verspiegelt und auch wenn die Fahrt kurz ist, wird sie uns durch kleine Schaukästen versüßt, in denen sich heitere Szenen abspielen. Eine Orangerie mit Königen, Elefanten und orientalischen Symbolen spiegelt die Reiselust der damaligen Könige wieder, die mit ihren exotischen Mitbringseln ihre Verwandten und Freunde beeindrucken wollten. In einem anderen Glaskasten steckt das Schloss Neuschwanstein in Miniaturausgabe, vor dem kleine Eiskunstläufer, Pferdekutschen und Schwäne ihre Runden drehen. Auch der wohl berühmteste Bayer, ein Mann mit Schnurrbart in blauem Adelsgewand und roter Schärpe, ist zu erkennen.

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Die Fahrt mit dem Aufzug wird zur Entdeckungstour.
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Wer sitzt wohl in dieser königlichen Kutsche?
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Die dunklen Korridore erinnern an alte Schlösser.
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Das Treppenhaus spiegelt das industrielle Design des Hauptbahnhofs wieder.
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Wie in alten Zeiten

Im Flur strömt uns ein angenehmer und frischer Zitronenduft entgegen. Der wurde eigens für das Hotel kreiert und soll an Urlaub erinnern, erzählt uns Marketing Managerin Linda. Sogar die Lampen wurden extra eingeflogen, weil sie genau die gewünschte gemütliche Atmosphäre schaffen. Wir finden es beeindruckend, wie solche vermeintlichen Kleinigkeiten den Gesamteindruck und das Wohlbefinden beeinflussen. Insgesamt verfügt das Hotel über 165 Zimmer, die sich in drei Kategorien einteilen lassen, darunter auch zwei Suiten. Die „Dienstbotenkammer“ ist das kleinste aller Zimmer – aber deshalb keinesfalls weniger fein. Bei der Entwicklung des Interieur-Konzepts stand die Frage im Raum, wie sich echte Dienstboten damals wohl ihre Kammer eingerichtet hätten. So finden neugierige Gäste hier einige kleine versteckte Details, die an frühere Zeiten erinnern. Der Schreibtisch besteht aus einem Bügelbrett, der Waschtisch steht gekonnt getarnt mitten im Raum und statt Bildern hängen Teppichklopfer und Staubwedel als abwechslungsreiche Deko an der Wand. 

In König Ludwigs Fußstapfen

Eine Preisklasse höher wird es dann richtig herrschaftlich. Die dunkel gestrichenen Wände machen einen eminenten Eindruck; die schwarz-weiß geblümten Fließen wurden extra aus Marokko eingeflogen. Sie erinnern, wie auch die grün gemusterte Tapete, an den Maurischen Kiosk in Schloss Linderhof, das vermeintliche Lieblingsschloss König Ludwigs. Unser Favorit ist aber das „Adelsgemach“, denn hier gibt es am meisten zu entdecken. Überall verstecken sich analoge Gadgets – wie Polaroidkamera und Plattenspieler – und es gibt einen alten Röhrenfernseher mit VHS Videorekorder (plus Retro-Videokassetten natürlich). Jedes Zimmer dieser Preisklasse verfügt zudem über ein Fahrrad, das von den Gästen frei genutzt werden darf. Aber auch die anderen Besucher können für eine kleine Tagesgebühr München mit dem Rad erkunden – eine Bike Map mit den besten Routen der Stadt gibt es on top dazu. Alle, die einmal in den Genuss kommen möchten wie echte Könige zu wohnen, können sich in einer der zwei Suiten einmieten. Die Pfauensuite überzeugt mit getrenntem Wohn- und Schlafbereich, einem wunderbaren Alpenblick und goldenen Wasserhähnen – natürlich in Form von Schwänen, dem Maskottchen des Hotels. Zusätzliche Schmankerl sind die Badewanne, in der es sich sicherlich wunderbar zur Ruhe kommen lässt, und ein begehbarer Kleiderschrank mit ausreichend Platz für das königliche Gepäck.

Ich lebe zwar über meinen Verhältnissen, aber immer noch unter meinem Niveau!

König Ludwig II.

Im wahrsten Sinne des Wortes: Der Gast ist König

Das 25hours Hotel „The Royal Bavarian“ und seine Mitarbeiter möchten ihren Gästen den Aufenthalt, egal wie kurz oder lang er sein mag, so angenehm und persönlich wie möglich gestalten und ihnen dabei die Stadt München ein bisschen näher bringen. So wird im ganzen Hotel auf das „Sie“ verzichtet, was unweigerlich eine familiäre Atmosphäre kreiert. Nach einem anstrengenden Arbeitstag oder einer aufregenden Erkundungstour kann hier in der Bibliothek auf einem der dunklen Samtsofas mit einem guten Buch entspannt werden oder in der Boilerman Bar (das Konzept stammt übrigens von Jörg Meyer, dem Erfinder des Gin Basil Smash) mit einem Highball oder amerikanischen Whiskey, der Spezialität des Hauses, auf gute Geschäfte oder einfach nur auf schöne Zeiten angestoßen werden. Nach anschließendem Aufguss in der Zirbenholzsauna, die an ein türkisches Hamam erinnert, wird im gemütlichen Zimmer majestätisch genächtigt. Erholung done right können wir dazu nur sagen!

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NENI München Dinner Location gesucht?

Übrigens befindet sich im Eingangsbereich des  25hours „The Royal Bavarian“ das NENI München, das kulinarische Herzstück des Hotels. Das Restaurant ist ein Ort des fröhlichen Zusammenkommens. Hier wird Essen nicht als tägliche Pflicht, sondern als ein Stück Lebensfreude gesehen. Das gemeinsame Speisen und Teilen soll verbinden, alle Sinne ansprechen und neue Freundschaften entstehen lassen. Wir mussten das natürlich testen und haben ausführlich über unseren Besuch berichtet.

Liebesbriefe für alle

Gäste des Hotels könnten bei einem einwöchigen Aufenthalt wohl jeden Tag neue Dinge entdecken, hätten zum Zeitpunkt der Abreise aber sicherlich immer noch nicht alle verspielten Details aufgespührt. Unser persönliches Highlight sind die Schreibmaschinen, die im ganzen Hotel zu finden sind. Hiermit können die Gäste in alter Manier ihren Liebsten einen Urlaubsgruß verfassen, der anschließend in einen der Briefkästen in den Fluren eingeworfen wird. Die Briefe werden vom Hotel kostenlos frankiert und verschickt. Bei dem guten Service hat das 25hours „The Royal Bavarian“ natürlich auch schon einige Liebesbriefe erhalten, die zum Teil eingerahmt an den Wänden hängen. Wir könnten uns nach unserem Besuch auf jeden Fall vorstellen, hier selbst mal eine kleine Staycation (sozusagen Urlaub dahoam) einzulegen, die bayerische Gastfreundschaft und den Charme in uns aufzusaugen und einmal wie die Prinzessin auf der Erbse zu übernachten (nur in einem viel bequemeren Bett natürlich). Wir werden berichten, wenn es so weit ist! Und bis dahin überzeugt euch doch einfach selbst – denn ob Wochenendtrip oder Urlaub in der eigenen Stadt, das 25hours Hotel hat für jeden einen Platz an der Sonne.

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