Mit Well Outside zum verschneiten Steinkarkopf Winterwanderung with a view

Den ganzen Freitag hat es in den Alpen selbst bis in die tieferen Lagen auf circa 1200m herunter geschneit und die Wettervorhersage für Samstag versprach einen astreinen Bluebird. Zwei sehr gute Gründe, warum wir uns in den frühen Morgenstunden schon auf den Weg nach Mittenwald machen, um eine gemütliche Tour durch das zauberhafte Winter Wonderland zu machen.

Zapfig ist's!
© Well Outside
Da sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.
© Well Outside
Oh hallo… du auch hier?
© Well Outside
Bridging the Gassellahnbach.
© Well Outside
Wo geht's lang?
© Well Outside

Auf gehts!

So starten wir vom Parkplatz bei den Kasernen in Mittenwald bei leichten Minustemperaturen, aber noch ohne Schnee. Der Weg führt zunächst entlang eines Forstwegs mit ordentlich Steigung, sodass wir schnell auf Temperatur kommen. Das ist auch nötig, denn nach den ersten 200-300 Höhenmetern wird es zunehmend kälter und die Bäume um uns herum immer weißer. 

Die Well Outside Crew OUTDOORLOVER & GIPFELSTÜRMER

Wir sind Well Outside – denn draußen ist unser Zuhause. Fasziniert von der Schönheit der Berge und der Natur verbringen wir jede freie Minute draußen. Einen Teil der ganz besonderen Augenblicke und Momente unserer Abenteuer möchten wir in Zukunft nicht nur auf unserem Blog mit euch teilen – sondern auch hier, bei Geheimtipp München. Ab sofort überraschen wir euch mit Gastbeiträgen und erkunden mit euch die Welt. Seid ihr bereit, Stadtkinder?

Tierische Begleiter

Kurz nach der Überquerung des Gassellahnbaches kommen wir auf einen Pfad, der über die obere Kälberalb zur bekannten Hochlandhütte führt. Nach kurzem Innehalten und Aufsaugen des Ausblicks Richtung Zugspitzmassiv geht es weiterhin relativ gleichbleibend bergauf, immer Richtung Wörnersattel. Die unzähligen Spuren im Schnee verraten uns, dass es hier einen regen Wildwechsel gibt und tatsächlich erblicken wir auch mehrmals Gämse, die ebenso begeistert vom Ausblick sind wie wir. 

Immer den Wildspuren nach.
© Well Outside
Zu einem Kaffee hätten wir nicht 'Nein' gesagt.
© Well Outside
Dieser Ausblick – eine Augenweide.
© Well Outside
Brotzeit!
© Well Outside

Timing ist alles

Nach etwa einer Stunde ab der Hochlandhütte erreichen wir den Sattel, der uns den Blick südöstlich ins Karwendel und nach Norden Richtung Soiernspitze freigibt. Von hier ist es nur noch einen Katzensprung auf dem Grat entlang zum Gipfelkreuz des Steinkarkopfs. Wir timen unsere Ankunft am Gipfel ideal mit der Sonne, die fast zeitgleich um die massive, nördlich gelegene Großkarspitze hervorkommt und unsere Gipfelbrotzeit bereichert. 

Eine leichte Schneewanderung – unterwegs seid ihr circa 4,5 – 5 Stunden. Startpunkt ist die Kaserne Mittenwald (7°27’22.8″N 11°17’00.9″E). Am Ziel gibt’s im Winter (und aktuell sowieso weil Corona) eine Brotzeit und im Sommer die Hochlandhütte. Gegessen wird bei atemberaubenden Karwendel- und Zugspitzblick.

Eins solltet ihr auf keinen Fall zu Hause vergessen: Die Stöcke! Die sind im Schnee nämlich goldwert. Ach – und bei dem Ausblick kann eine Kamera natürlich auch nicht schaden…

Wenn die Zeit kurz stehen bleibt

Mit der Sonne im Gesicht genießen wir den 360 Grad Blick ins und aus dem Karwendel heraus. Anschließend packen wir wieder unsere Rucksäcke und steigen über die dicht mit Latschen bewachsene Flanke Richtung Rehbergalm ab. Von da aus geht es schließlich mehr und mehr durch den Wald und teils steiler bergab, wodurch wir aber schnell wieder Mittenwald im Blick haben und am Ausgangspunkt ankommen. 

© Well Outside
Ridge-Walk
© Well Outside
Auch beim Abstieg lässt uns die Sonne nicht im Stich.
© Well Outside

Raus aus München? Wohin zeigen wir euch hier!