Mit Welloutside zum Sellajoch Sommerliches Plattkofel-Panorama

Geheimtipp Muenchen Indieberge Welloutside Plattkofel 18 – ©Well Outside

Plattkofel und Langkofel bilden gemeinsam einen der entscheidenden Orienteriungspunkte innerhalb der westlichen Dolomiten. Kein Wunder sind die beiden markanten Bergketten doch aus vielen Blickwinkeln und von weit her sichtbar. Ob von der Seiser Alm, aus dem Rosengarten oder dem übrigen Grödnertal, die beiden Gipfel ziehen an und lassen sich übrigens auch wunderbar umrunden. Wir haben uns hier den niedrigeren, aber immerhin auch 2969m hohen Plattkofel vorgenommen.

Geheimtipp Muenchen Indieberge Welloutside Plattkofel 3 – ©Well Outside
Kraftvolle Kontraste.
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Geheimtipp Muenchen Indieberge Welloutside Plattkofel 4 – ©Well Outside
Und der Ruf der Freiheit!
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Geheimtipp Muenchen Indieberge Welloutside Plattkofel 2 – ©Well Outside
Wetterprognose: Kein Wölkchen in Sicht.
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Die Well Outside Crew Outdoorlover & Gipfelstürmer

Wir sind Well Outside – denn draußen ist unser Zuhause. Fasziniert von der Schönheit der Berge und der Natur verbringen wir jede freie Minute draußen. Einen Teil der ganz besonderen Augenblicke und Momente unserer Abenteuer teilen wir nicht nur auf unserem Blog und bei Instagram mit euch – sondern auch hier, bei Geheimtipp München. Wir überraschen euch mit Gastbeiträgen und erkunden mit euch die Welt. Seid ihr bereit, Stadtkinder?

Einlaufen über den Friedrich-August-Höhenweg

Wir starten zeitig an einem der kostenlosen Parkplätze ganz oben auf dem Sellajoch und genießen zunächst den Anblick des Langkofel, der von der Morgensonne angestrahlt wird. Vom Kiosk direkt am Passo Sella geht es seitlich der Straße erstmal leicht bergab, bevor wir nach links auf den Friedrich-August-Weg abzweigen – ein schöner Panoramaweg, der Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt wurde. Zuerst führt dieser Weg mit den ersten Höhenmetern durch das Skigebiet am Fuße des Langkofel und vorbei an einer Vielzahl von Hütten, wie dem Rifugio Salei und der Baita Miara Hütte. Erst bei der Friedrich-August-Hütte (nach ca. 2 km) lassen wir die Lifte hinter uns und der Weg führt als schöner Pfad mal bergauf mal bergab die nächsten Kilometer durch wunderschönes Dolomitenpanorama: Je weiter wir vorankommen, desto mehr öffnet sich der Blick auf den Rosengarten, den Schlern und die Seiser Alm – die größte Hochalm Europas, die Ende Juni in saftigem Grün erstrahlt.

Geheimtipp Muenchen Indieberge Welloutside Plattkofel 10 – ©Well Outside
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Geheimtipp Muenchen Indieberge Welloutside Plattkofel 9 – ©Well Outside
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Geheimtipp Muenchen Indieberge Welloutside Plattkofel 11 – ©Well Outside
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Unverhofft kommt heuer oft

Hinter der Sandro-Pertini-Hütte halten wir uns rechts und wagen uns nun an den Großteil der Höhenmeter unserer Tour und den eigentlichen Aufstieg auf den Plattkofel. Zuerst verläuft der Weg noch über grüne Almwiesen (wo stilecht ein Schäfer mit seiner Schafherde ruht), doch sehr bald wird der Weg steiniger und man spürt, dass man schon auf über 2.500 Metern unterwegs ist. Der Anstieg zum Plattkofel gestaltet sich dann auch durch die Witterung anstrengender als gedacht: am Vorabend hat ein Gewitter mitten im Sommer Schnee in die höheren Lagen gebracht. Unsere Grödel haben wir nicht dabei, sodass die letzten 300 Höhenmeter des Gipfelanstiegs eine rutschige und kräftezehrende Angelegenheit sind. Belohnt werden wir aber bei schönem Wetter mit einem tollen Blick aus fast 3000HM auf die umliegenden Gipfel: Langkofel, Seceda, Schlern, Rosengarten und bis hinüber zum Piz Boé.

Wir sagen es mal so: Je nach Witterung könntet ihr auf die ein oder andere Schwierigkeit auf eurer Tour treffen. Und die ist nicht ganz ohne: In circa fünfeinhalb Stunden erwarten euch gut 17 Kilometer und 1140 Höhenmeter. Für Einsteiger also vielleicht nicht unbedingt die beste Premieren-Tour! Starten könnt ihr unkompliziert am kostenfreien Parkplatz am Sellajoch. Einkehrmöglichkeiten finden sich einige auf dem Weg – die halbe Stunde, die ihr morgens für die Proviant-Zubereitung brauchen würdet, könnt ihr also schon zum Wandern nutzen.

Der frühe Vogel… ach ihr wisst schon! Da es auf knapp 3000 Metern schon mal zapfig werden kann, vergesst auf keinen Fall etwas Warmes zum Anziehen. Fototechnisch eignet sich der Ausblick in Richtung Rosengarten, Sella Stock oder Seiser Alm.

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Abstieg mit Weitblick – und Trubel

Den Abstieg wählen wir größtenteils identisch zum Hinweg. Mit der Ausnahme, dass wir noch einen Schlenker über die Plattkofelhütte einlegen und damit den Höhenweg noch etwas verlängern. Es empfiehlt sich übrigens, die Wanderung früh morgens zu starten. Sowohl auf dem Rückweg vom Plattkofel, aber insbesondere auf dem Friedrich-August-Höhenweg tummeln sich zur Mittagszeit nämlich sehr viele Ausflügler. Zum Ende der Tour öffnet sich nochmal ein wunderbarer Blick auf über das Sellajoch hinweg.

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