The Drunken Cow Marvelous meat meets dazzling drinks

„Och, bitte nicht schon wieder ein Burger Restaurant!“, mag sich jetzt ein mancher von euch denken. Wir haben dafür Verständnis – schließlich sprießt ja gefühlt momentan an jeder zweiten Ecke ein Neues aus dem Boden, was verspricht, der geilste Shit von allen zu sein. Dieses hier ist aber anders. Das verspricht nämlich nicht, das ist einfach. Und das schon seit vier Jahren. Das Erfolgsrezept dahinter ist ganz einfach erklärt: Man addiere höchsten Qualitätsanspruch, faire Preisgestaltung und eine einladende Location mit einer Prise Herz und Verstand und heraus kommen formidable Geschmacksbomben, die uns sowohl auf dem Teller als auch im Glas serviert werden.

Drinks wohin das Auge reicht.
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Mit Liebe gemixt.
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Auf wen geht die letzte Runde?
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Nur die besten Zutaten.
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Hast du noch eine Empfehlung für uns, lieber Michael?
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Don’t drink & drive… just drink! 

Zu Beginn wollen wir mal kurz festhalten: Wer auf die Idee kommt, mit dem Auto zu seinem abendlichen Festmahl anzureisen, dem können wir nur dringend davon abraten. Nicht nur die Tatsache, dass ihr in Maxvorstadt sowieso keinen Parkplatz findet, ist ein klares Argument dagegen, sondern auch die umfangreiche Getränkekarte. Wir wissen wovon wir sprechen: Wir hatten wirklich gute Vorsätze (unter der Woche, kein Alkohol und so) – konnten dann aber doch nicht wiederstehen, als uns Inhaber Michael, noch bevor wir uns selbst auf den Bänken vor dem Restaurant geparkt haben, gefragt hat, was denn so unser Gusto ist, wenn es um alkoholische Flüssignahrung geht. Süß, sauer, herbe, frisch? Der eine mag’s sauer, der andere eher leicht – und so dauerte es keine zwei Minuten, bis wir zwei äußerst vielversprechende Kaltgetränke vor der Nase stehen hatten. Tja, und da waren sie dann endgültig dahin, die guten Vorsätze. Aber irgendwoher muss die betrunkene Kuh ja schließlich auch ihren Namen herhaben.

Faire Philosophie & freundschaftliches Teamwork

Wer uns Drinks serviert, ist uns ja erstmal generell sympathisch – in Michaels Fall ist das aber nicht die einzige Charaktereigenschaft, die uns gefällt. Der lockere Lebemann ist so ein Münchner, den es tatsächlich noch gibt: Er trägt sein Herz auf der Zunge, seine Lederhosen am Bein und seinen Stadtstolz in der Brust – ohne dabei auch nur eine Sekunde abgehoben zu wirken. Er ist der Typ Mensch, mit dem du dich gerne mal auf ein bis zehn Feierabendbier treffen willst, ohne davor jemals ein Wort mit ihm gewechselt zu haben. Sein Interesse an der Gastronomie kommt nicht von ungefähr: Seine Eltern sind alte Hasen in der Szene, betreiben das CA-BA-LU im Lehel. Als der Sohnemann, der „sein erstes Bierchen im Bobbycar serviert hat“ sich selbstständig machen will, stehen sie zwar voll und ganz hinter ihm – finden seinen Ansatz aber eher fragwürdig. Teures Fleisch einkaufen und es verhältnismäßig günstig verkaufen? Läuft das nicht sonst eher andersrum? Ja! Aber nicht bei Michael und seinem liebenswerten Team, dessen tatkräftige Unterstützung das gebürtige Münchner Kindl sehr zu schätzen weiß. 

Warum die Kuh betrunken ist Fun Fact

Wer uns Drinks serviert, ist uns ja erstmal generell sympathisch – in Michaels Fall ist das aber nicht die einzige Charaktereigenschaft, die uns gefällt. Der lockere Lebemann ist so ein Münchner, den es tatsächlich noch gibt: Er trägt sein Herz auf der Zunge, seine Lederhosen am Bein und seinen Stadtstolz in der Brust – ohne dabei auch nur eine Sekunde abgehoben zu wirken. Er ist der Typ Mensch, mit dem du dich gerne mal auf ein bis zehn Feierabendbier treffen willst, ohne davor jemals ein Wort mit ihm gewechselt zu haben. Sein Interesse an der Gastronomie kommt nicht von ungefähr: Seine Eltern sind alte Hasen in der Szene, betreiben das CA-BA-LU im Lehel. Als der Sohnemann, der „sein erstes Bierchen im Bobbycar serviert hat“ sich selbstständig machen will, stehen sie zwar voll und ganz hinter ihm – finden seinen Ansatz aber eher fragwürdig. Teures Fleisch einkaufen und es verhältnismäßig günstig verkaufen? Läuft das nicht sonst eher andersrum? Ja! Aber nicht bei Michael und seinem liebenswerten Team, dessen tatkräftige Unterstützung das gebürtige Münchner Kindl sehr zu schätzen weiß.

Qualität über Quantität

Die Rindsviecher fürs Entrecote kommen aus Bayern und Österreich und das Filet wird beim Frischeparadies bestellt – bevor die betrunkene Kuh ihre Türen öffnete, hat der gelernte Restaurantfachmann höchstpersönlich diverse Hofinspektionen vorgenommen, um die Herkunft seiner Burger-Patties zu prüfen. Einzig und allein die Flanksteaks werden noch über den großen Teich geflogen. Seine Begründung: „Die Cuts aus Deutschland sind meistens falsch abgehangen“. Wundert uns nicht – hierzulande im Restaurant ein richtig geiles Flanksteak zu bekommen, ist ja tatsächlich auch eine Seltenheit. Und so zieht sich Michaels konsequente Qualitätsstrategie auch durch den Rest der Produkte: Die Burger-Buns werden vom einzigen Brotsommelier Deutschlands gebacken, das perfekte Mischverhältnis aus Weizen und Brioche hat der erfahrene Burgerliebhaber selbst ausgetüftelt. Damit es trotz feiner Süße noch a gscheide Semme ist. Und auch bei gesunden Zutaten und den liquiden Spaßmachern lässt er sich nicht lumpen, denn hier gilt: Für die Gäste nur das Beste.

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Eine Odé an den Burgergott

Unsere Fleischeslust ist nach dieser Unterhaltung endgültig geweckt, wir trauen uns also wagemutig an die mächtige Speisekarte. Uns erwartet die Herausforderung des Tages. Unser Appetit sagt: „Einmal alles, bitte“, unser Verstand ermahnt die Gier, sich zurückzuhalten. Also suchen wir uns einen der knapp 20 Burger aus, sowie das Flanksteak, von dem Michael nicht müde wird zu schwärmen. Zurecht: Im Terzett serviert mit frischem Grillgemüse und einer rauchigen BBQ-Sauce bahnt sich ein gigantisches Gaumenfeuerwerk von Mund zu Magen. Und auch beim Brötchen-Protagonisten geben wir zu: Ein derart unwiderstehliches Geschmackserlebnis haben wir in der weiten Welt der Burger schon lange nicht mehr gehabt. Der Kahuna Burger (hallo, wo seid ihr, Pulp Fiction Fans?) erlangt seinen „fotzengeilen“ Geschmack (Zitat Michael) zum einen durch das würzige Patty, das mit Teriyaki veredelt wird und während der Grillzeit von innen karamellisiert, und zum anderen durch eine fette Portion Extra Bacon und Extra Cheddar. Um es also ganz schlicht mit Samuel L. Jackson’s Worten zu sagen – wenn wir gerade schon bei Pulp Fiction sind: „Mhmmmm, this is a tasty burger!“ Oh Samuel, wie Recht du hast.

Wir haben uns zwar nicht durch die ganze Karte probiert, sind von diesen zwei House Cocktails aber besonders begeistert: Der Basil King Mango, der dank Gin, Mango, Limette, Orangensaft und Basilikum echtes Potenzial zum Sommerhit hat und der Duke of Buckingham – etwas herber, aber dank Grapefruit-Noten nicht minder erfrischend.

Ihr habt Vegetarier im Freundeskreis? Bringt sie mit! Das Drunken Cow Team hat Veggie- und Halloumi-Alternativen zu bieten. Ebenfalls serviert mit hausgemachtem Cole Slaw. Yummy.

Nein, es ist nicht der billigste Burgerladen Münchens – wir sind hier ja aber auch nicht im Zuhause des kleinen Hauptdarstellers der Gebrüder Grimm. Die Preise sind absolut fair für die Qualität, die man bekommt, daher lohnt es sich, den ein oder anderen Taler zu sparen für einen Drunken Cow Besuch.

Lasst es euch schmecken!
© Drunken Cow