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soleashStilvolle Maskenbänder für unseren neuen Alltag

Wer hätte gedacht, dass es im Jahr 2020 tatsächlich die Atemschutzmaske auf Platz eins der meist getragenen Accessoires schafft? Mit Verlaub – vermutlich niemand. Ausgelacht haben wir andere Länder früher, wenn sie wild wuselnd mit Fotoapparat und Maske durch die Stadt getour(i)t sind, heute ist sie auch für uns ein unverzichtbarer Alltagsgegenstand. Aber wie das immer so schön ist mit Alltagsgegenständen: Man verliert sie. Mütze? Weg. Handschuhe? Verloren. Sonnenbrille? Puh, unter irgendeinem Autositz müsste sie schon liegen. Diese Masken treiben unsere inneren Schlamper jetzt aber wahrlich zu neuen Höchstleistungen an – guckste einen Moment nicht hin, hat sich das Ding eigenständig aus der Hosentasche befreit und ist schon längst auf irgendeinem Autoreifen auf dem Weg zu einem besseren Leben in Freiheit. Das hat zwei Nachteile: Es geht ins Geld, weil wir ständig neue Masken kaufen müssen – und die Umwelt schreit jetzt auch nicht grade „Hurra“ bei dem unnötigen Müllaufkommen. Eine Lösung muss her! Und die? Heißt soleash. 

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Immer griffbereit – mit Maskenbändern von soleash. © Ramona Crusius

The good old days

Aber fangen wir mal ganz von vorne an. Im Jahr 2016, – als es noch normal war, nach dem Bachelor einen Rucksack vollzustopfen und auf Reisen zu gehen. Möglichst weit weg von jeglichen Verpflichtungen, unbesorgt und ganz ohne Abstand zu anderen Mitreisenden. Mats Dierks – ursprünglich ein Kind aus dem hohen Norden, aufgewachsen aber im schönen Starnberg – hat während seiner Reise durch Asien die erste bewusste Bekanntschaft mit Sonnenbrillenbändern gemacht. Er stellte fest: Ganz schön praktisch. Beim Segeln geht die Brille auf einmal nicht mehr mit Nemo baden; durchzechte Nächte überlebt sie in einem Stück und beim Auskatern am Strand fällt sie dem sonnenbrillenschluckenden Sandungeheuer ebenfalls nicht zum Opfer. Little did he know back then, dass besagte Brillenbänder ihn zu einem späteren Zeitpunkt auf eine Geschäftsidee bringen sollten… 

Von Konzern-Ameise zu freiem Vogel

Nach Asien kam aber erst mal, was kommen musste: Das Hamsterrad schlug zu und Mats wurde zur Konzern-Ameise. Tag ein Tag aus der gleiche Trott. Der gleiche Job. Die gleichen Gesichter. Für manche mag es Erfüllung sein, für einen freiheitsliebenden Freigeist wie Mats war es alles –, aber bestimmt keine Erfüllung. Seine Reise sollte in der Selbstständigkeit weitergehen –, dafür brauchte es aber natürlich erst mal eine zündende Idee. Wo wir wieder bei den Brillenbändern wären. Immer wieder machte er sich auf die Suche nach Bändern, die auch Männer tragen können. Also so ganz ohne Glitzer, ohne Federn und nicht in Pink. Überraschung: er fand keine. Dabei war auch bei seinen Jungs die Nachfrage danach groß. Was macht man also, wenn man nicht findet, was man sucht? Genau: Man macht es einfach selbst.

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So fing alles an: Mit Brillenbändern. © Ramona Crusius

Von ersten Schritten zum Erfolgsprodukt

Gesagt, getan bestellte der motivierte Gründer zahlreiche unterschiedliche Materialien, schrieb einen detaillierten Businessplan und fing an, seine Produkte zu entwickeln. Mit den fertigen Bändern schwang er sich aufs Radl, tourte durch München und Hamburg, brachte seine hochwertigen Bänder an den Optiker und machte tanzwilligen Festival-Besuchern und stilbewussten Sonnenanbetern das Leben leichter. Soleash nahm seinen Lauf. Jetzt, knappe drei Jahre und viel im Lockdown-verbrachte Zeit später, hatte der aufgeweckte Starnberger eine neue Idee. Was für Brillen funktioniert sollte doch genauso auch für Masken gehen oder? 

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Zu jeder Maske das passende Band. © Alexander Hiebl

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Soleash = Unisex. © Alexander Hiebl

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Im Sommer und im Winter ein Must-Have. © Alexander Hiebl

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Welche darf's heute sein? © Alexander Hiebl

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All black everything. © Alexander Hiebl

Nie wieder ohne!

Ein bisschen am Verschluss getüftelt und tadaaaa: Das brillenerprobte Band ist ab sofort unsere praktische Allzweckwaffe für unser neues Leben mit Maske. Einfach umgehängt bleiben uns ab sofort nicht nur hektische Suchaktionen und schwerwiegende Verluste unserer Lieblings-Stoff-Maske erspart – auch aus simplen Hygienegründen ist der Alltagshelfer unverzichtbar. Denn gebt es zu (es bleibt auch unter uns): Wie oft habt ihr die Maske schon aus eurer Jackentasche gezogen, wo sie es sich zwischen Krümeln, Taschentüchern und Hundeleckerlis gemütlich gemacht hat? Eben. Merkt ihr selber. Und was das Design angeht – die Ketten und Bänder können sich sowas von sehen lassen. Ob schlicht einfarbig oder bunt gemustert, ob schmal oder breit, aus Stoff, Edelstahl oder Leder: Mats hat sie alle. In diesem Sinne: Ein Leben ohne soleash ist zwar möglich. Aber sinnlos. 

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Bilder von Ramona Crusius und Alexander Hiebl.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Julia Knobe

Seit unser abenteuerlustiges Nordlicht Julia ihr Herz in (und an) München verschenkt hat, hat sich in ihrem Leben einiges geändert: Statt steifer Brise ist frische Bergluft angesagt! Den Heimathafen Hamburg immer im Herzen, hat Julia sich ans fesche Dirndl, das süffige Helle und den charmanten Dialekt schon längst gewöhnt.