Mit Well Outside zum Sunset Hike in den Bayerischen Voralpen Sonnenuntergang am Hirschhörnlkopf

Geheimtipp Muenchen Naturundausfluege Indieberge Hirschhoernlkopf Welloutside 26 – ©Well Outside

Unser Neujahrsvorsatz: Mehr Bergerlebnisse! Vielleicht habt ihr euch das ebenfalls auf die Agenda für 2022 geschrieben, warum also nicht gleich am ersten Tag des Jahres starten? Da wir nicht jedes Jahr nach dem Silvesterabend früh morgens raus wollen, haben wir uns dieses Jahr für eine gemütlichere, aber nicht minder schöne Tour am Nachmittag entschieden. Zum Sunset geht’s auf den Hirschhörnlkopf – ein weniger frequentierter Nachbarkipfel des Jochbergs, der aber mit dem Blick Richtung Westen zum Walchensee eine schöne Sonnenuntergangsstimmung erwarten lässt.

Die Well Outside Crew Gipfelstürmer & Outdoorlover

Wir sind Well Outside – denn draußen ist unser Zuhause. Fasziniert von der Schönheit der Berge und der Natur verbringen wir jede freie Minute draußen. Einen Teil der ganz besonderen Augenblicke und Momente unserer Abenteuer teilen wir nicht nur auf unserem Blog und bei Instagram mit euch – sondern auch hier, bei Geheimtipp München. Wir überraschen euch mit Gastbeiträgen und erkunden mit euch die Welt. Seid ihr bereit, Stadtkinder?

Im Südhang keine Spur von Winter

Die Tour startet am Wanderparkplatz beim Schützenhaus, direkt im Ortszentrum von Jachenau. Hier beginnt bereits die durchweg gute Beschilderung der Tour und wir laufen uns entlang des Bachlaufs der kleinen Laine ganz gemütlich ein. Der Weg knickt nach ca. 15 Minuten nach rechts ab, bevor wir wenig später nach links abbiegen und unser Gipfelziel schon erkennen können. Kurz darauf führt uns die Beschilderung rechts weg und der Forstweg mündet in einen leichten Steig. Dieser wird zwar zunehmend steiler und schlängelt sich in unzähligen Serpentinen den Südhang hinauf, aber schwierig wird es nie. Hier ist leider auch am 1. Januar keine Spur von Schnee und die untypisch hohen Temperaturen treiben uns den Schweiß unter die Mütze.

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Drei Stündchen Zeit müsst ihr circa einberechnen – also versäumt euren Abfahrtszeitpunkt nicht. Ihr habt 10 Kilometer Weg vor euch, auf denen ihr 750 Höhenmeter zurück legt und am höchsten Punkt auf 1515 Höhenmetern einen traumhaften Blick über den Walchensee genießt. Startpunkt ist der Wanderparkplatz Jachenau. Proviant bitte selbst einpacken – und dabei das Schnapserl nicht vergessen.

Damit ihr nicht durch die Dunkelheit zurück stolpern müsst, vergesst eure Stirnlampe nicht. Außerdem erwähnenswert: Auf der Südseite wird es früh warm.

Was für ein Panorama in der golden Hour!

Wir gewinnen jetzt schnell an Höhe. Immer wieder blitzt im Süden das Karwendelmassiv hervor und bald erhaschen wir auch schon den ersten Blick auf den glitzernden Walchensee im Westen. Am Steilstück oben angekommen, stapfen wir aus dem Wald hinaus und genießen ein wunderbares 180 Grad Panorama von Ost nach West. Vorbei an der privat geführten Pfundalm ist der Weg zum Gipfel gut sichtbar und nicht mehr weit. Zwar zeigt sich der Himmel nicht so klar, wie erwartet, doch die tief stehende Sonne taucht die Szenerie bis hin zum großen Gipfelkreuz in ein schönes warmes Licht.

Prosit Neujahr!

Am Gipfel angekommen entledigen wir uns zügig der nass geschwitzten Klamotten und tauschen diese gegen warme und trockene Ersatzkleidung ein. Bei reichlich kitschigem Himmel stoßen wir dann schließlich auf das neue Jahr an und unsere guten Vorsätze an. Die Sonne verschwindet für uns in der Ferne ziemlich genau oberhalb des Walchensees hinter dem Zugspitzmassiv, während sie im Süden die hohen Gipfel des Karwendels – von der Soiernspitze, über die Birkkarspitze – bis rüber zum markanten Guffert noch ein letztes Mal anstrahlt. Im letzten Licht verlassen wir das Gipfelplateau und setzen unsere Stirnlampen auf, denn der Abstieg über die Aufstiegsroute wird vor allem im bewaldeten Teil sehr schnell finster. Wer die Tour als Rundtour gehen möchte, der kann sich auch knapp unterhalb des Gipfels rechts halten und eine Runde über die unbewirtschaftete Kotalm vollziehen, was bei Tageslicht sicher die schönere Alternative ist.

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Ab in die Berge… … mit Well Outside!