Obalski Lässig, lecker und chic? Eine Traumkombi in Untergiesing!

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Untergiesing. Das Münchner Stadtviertel, das ziemlich viel vereint, was für uns ein toller Ort zum Wohnen ausmacht: Schnell ins Grüne verschwinden und einigermaßen bezahlbar leben können. Gleichzeitig aber fix im hippen Glockenbachviertel sein, um dieses unsicher zu machen. Den Einkauf schnell in der Jogginghose erledigen, aber abends schick in der nächsten Bar unterkommen. Und dann gibt es da auch noch das Obalski. Seit knapp einem halben Jahr ist die Gastro-Perle in Untergiesing. Mit seinem Flair schmiegt es sich wunderbar an den Lifestyle des Viertels an. Woher der Name kommt? Vom Besitzer: Dominik Obalski. Und was euch dort erwartet? Auf jeden Fall ein toller Abend!

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Willkommen im charmantesten Geheimtipp in Untergiesing!

Das „Obalski-Abenteuer“

An einem vergnüglichen Abend im Juni treffen wir Dominik Obalski in seinem gleichnamigen Restaurant. Eigentlich bekannt aus der Tresen- und DJ-Szene, hat er mit dem Restaurant seinen Traum erfüllt. Jedoch nicht ganz allein. Denn sein Spezl, den wir als Besitzer der Robinson Bar am Gärtnerplatz „enttarnen“, steht ihm zur Seite. Man kennt sich, – gerade in der Münchner Gastroszene. Und das schon ganz schön lange. Bereits vor dem „Obalski-Abenteuer“ haben sie zusammen gearbeitet und diverse Cocktails kreiert, von denen wir jetzt ebenfalls in Untergiesing beglückt werden. 

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Hier gibt's viel Sonne (wenn sie dann mal da ist).
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Ob wir hier vielleicht die ein oder andere Geheimzutat entdecken?!
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Wahrlich ein Wohlfühlambiente.
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Nonchalant meets Chic

Die Idee: eine kleine Karte mit ein bisschen Essen zum Teilen. Gleichzeitig aber auch einen Ort schaffen, den die Leute aufsuchen, um einfach was zu trinken und einen entspannten Abend zu haben. Ein bisschen, wie Dominik es selbst nennt, à la American Bar Style. Eine lockere Atmosphäre und kein Fine Dining, aber eben auch ein kleiner Hauch Noblesse. Wir finden diese Kombi ziemlich dufte und können sagen, dass der Spagat wunderbar gelungen ist. Wir entdecken das in allen Ecken des Restaurants. Marmortische stehen vor dunkelgrünen Wänden, Kerzen umschmeicheln den schick gedeckten Tisch und die ein oder andere Vinyl-Platte (von Obalski selbst) ziert die Wände und schafft so die gewisse Lässigkeit. Die Außenplätze direkt an der Hauswand zeigen sich mit schwarz-weiß karierten Tischdecken und laden zum gemütlichen Verweilen ein. Von dort lauscht man durch die offenen Fenster nach drinnen und kann bei Sonne zu Funk, Soul & Loungemusik mitviben.

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Das haben wir doch schon mal woanders gesehen. Vielleicht etwa in der Robinson Bar?
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Oui oui & yes!

Die von der amerikanischen und französischen Küche inspirierte Karte ist übersichtlich, hat aber alles, was das Gourmetherz braucht. Beim Lesen des Menüs fallen uns ausgefallene Kombinationen auf und wir fragen uns ernsthaft, ob das wohl schmecken kann. Aber es wäre ja nicht das Obalski, wenn es das nicht einhalten könnte. So sind wir dann auch gar nicht mehr erstaunt, dass die verschiedenen Geschmackskomponenten im Gericht irrsinnig gut harmonieren. Wir dürfen uns durch den in Sojasauce und Teriyaki getunkten Pork Belly und das Fried Chicken in lime & milk probieren. Und wir bekommen eine Kostprobe aus den wöchentlich wechselnden Gerichten. Bei unserem Besuch: Soft Shell Crabs und Ratatouille. Alles unglaublich lecker und raffiniert! Die verwendeten Produkte stammen von lokalen Erzeugern. Mögliche und durchaus berechtigte Frage an dieser Stelle: Seit wann schwimmen in der Isar denn Soft Shell Crabs? Keine Angst, so weit ist es noch nicht gekommen. Das Obalski folgt dem Prinzip: „Alles was regional hergeht, wird regional gekauft. Heutzutage sollte es zumindest der Versuch sein, die Wege so kurz zu halten, wie es nur geht.“ Die kleinen Wasserwesen stammen meistens aus Frankreich und eben nicht aus südpazifischen Regionen oder ähnlichen Gefilden. Auch Vegetarier*innen und Veganer*innen kommen im Obalski auf ihre Kosten. Die Gerichte sind so konzipiert, dass Vegetarisches immer auch in veganer Variante bestellt werden kann. Damit euch auch hier kurz das Wasser im Mund zusammenlaufen kann: Wie wäre es mit der Artischoke avec vinaigrette francaise oder dem vegan gebackenen Kohl auf Rote-Beete-Carpaccio? Einfach herrlich, nicht wahr?

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Liquides Vergnügen

Und wie steht es mit dem Refreshment? Wir haben ja vorher schon erwähnt, dass wir im Obalski beim absoluten Fachmann für nice Drink-Kreationen gelandet sind. Dominik steht die meiste Zeit selbst hinter der Bar und mixt seine bekannten Specials. Auf der Karte finden wir klassische Aperitifcocktails, Vintage-Drinks und japanisch angehauchte Kombis (dafür hat er eine große Vorliebe). Der Signature Drink: „Diamonds and Pearl“ (kennen wir von Prince), bei dem wir eine Genussfahrt von Bergamottenlikör und Vodka bis hin zu Crémant und frischer Zitrone machen. Ein leichter Cocktail, der sich gut als Starter anbietet, bevor es ans Essen geht. Wer danach auf ein anderes Getränk umsteigen möchte, kann sich auf der „knackig kompakten Weinkarte“ etwas Passendes aussuchen. Auch hier gilt wieder: alles sehr zugänglich, locker und keine vinologischen Vorträge. „Wichtig ist der Versuch, herauszufinden, was der Gast mag und das dann anzupassen. Das klappt bis jetzt eigentlich immer ganz gut.“ Wir sind uns sicher, dass bestimmt jeder seinen Wein für den Abend findet.

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Find your perfect drink!
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Dominik Obalski in seiner Königsdisziplin.
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Wir lassen's uns auch gut gehen.
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Sandwich & Co.

Ihr merkt schon, wir sind total im Flow und wollen euch auf keinen Fall etwas vorenthalten. Schließlich waren wir ja auch restlos begeistert von unserem Abend bei Obalski. Am Ende müsst ihr dann aber doch mal selbst vorbeigehen und euch ein Bild machen. Oder vielleicht auch mal am Wochenende tagsüber vorbeischauen? Seit der Sommer in den Startlöchern steht, gibts nämlich das Sandwich Weekend. Jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr könnt ihr euch mit einem kleinen Snack den Tag versüßen. Auch hier erwarten euch wieder ausgefallene Kreationen, wie zum Beispiel die Louisiana Crab Roll mit Crayfish, Sellerie und Zitronenmayo. Mmh, wir bekommen gleich schon wieder Hunger. Das Angebot erfreut natürlich nicht nur die Herzen aller aus der Nachbarschaft und derer, die auf dem Weg zur Isar oder wieder nach Hause sind. Auch für die vielen Badenden, die sich im Schyrenbad vis-à-vis abkühlen, ist das Sandwich der perfekte Begleiter für eine Pause zwischendurch.

„Ich glaube, man kann echt ne gute Zeit bei uns haben.“

Dominik Obalski

Adieu? Nicht für lang!

Ja, das glauben wir irgendwie auch! Zumindest hatten wir das an diesem Abend. Uns bleibt nur noch ein Bye Bye und Adieu bis wir uns im Obalski wiedersehen! Entdeckt tolle Kulinarik, habt ein fröhliches Trinkvergnügen und lasst es euch gut gehen!

Good to know

Wusstet ihr schon, dass im Keller des Obalskis das Charlie ist? Jeden Samstag öffnet der Club seine Tore und verwandelt die Schyrenstraße zum Feierhotspot. Also geht schön essen und lasst es danach richtig krachen. Und vielleicht habt ihr sogar Glück und Dominik Obalski legt selbst auf. Er hat uns nämlich versichert, dass das an dem ein oder anderen Samstag vorkommt.

…gibt es nicht. Hier kann sich jeder zu jedem Anlass wohlfühlen. Ob Date, Dinner mit den Eltern oder ein Abend mit den besten Freund*innen, ihr werdet es mögen!

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