7 Rodelhügel mit der S-Bahn entdecken Auf den Schlitten, fertig, los!

Hand aufs Herz: Unser Rodel-Freude-Barometer hat diese Saison noch Luft nach oben, aber ist durch die aktuelle Situation auch etwas schwieriger diesen Winter. Trotzdem bescheren die Fahrten mit dem Rodel immer Spaß und Freude für jede Altersklasse, egal ob wir uns selbst den Hügel heruntergleiten lassen oder ob wir die Mutigen beobachten, die sich auf die Schussfahrt wagen. Die S-Bahn bringt euch  an viele schöne Orte unserer Stadt, einige davon erweisen sich als wahre Rodel-Highlights. Wir haben euch sieben Rodelhügel rausgesucht, bei denen das Rodel-Freude-Barometer definitiv nach oben schnellt. Ob Rodelpiste auf 541-Meter-über-dem-Meeresspiegel, Rodelspaß mit tierischem Publikum oder mit Schlauchreifen. Hat euch die Neugierde gepackt? Dann schaut mal, wo ihr ziemlich viel Spaß an der frischen Luft haben könnt (Corona-Vorschriften bitte immer einhalten) – mit Schlitten und Rodel im Gepäck!

© wunderland media GmbH
Isarauen, Maxlberg und Friedensengel

Inmitten von Fluss und Bäumen

Entlang des rechten Isarufers liegen mehrere Anlaufstellen für passionierte Rodler: Angefangen bei den Isarauen in der Höhe Sendling/Giesing führt die Rodler-Nase weiter Richtung Norden zum Maxlberg (Maxmonument) und der Parkanlage Ecke Friedensengel. Hügel in unterschiedlichen Höhen und Lagen, durchkreuzt von kahlen Bäumen und dem Rauschen der Isar. Die Route ist auch ein schöner Spaziergang für jene, die lieber als Zuschauer:in den Schlitten-Spaß beobachten. Die S-Bahn kutschiert uns zum Isartor und von dort aus führt unser Weg entweder nach links oder rechts, zu den jeweiligen Adressen.

© wunderland media GmbH
Hirschgarten

In tierischer Begleitung

Folgen wir der S-Bahn Stammstrecke bis zum Ausstieg Hirschgarten, erwartet uns eine weite (weiße) Fläche mit vielen kleinen Hügeln – perfekte Rodelbedingungen sozusagen! Und wem die Pobacken nach unzähligen Rutschpartien wehtun, kann bei einem Besuch des Wildgeheges Hirsche beobachten und wieder zu Kräften kommen. Der Park zwischen Laim und Nymphenburg zählt zu den beliebtesten Erholungsräumen der Stadt und bietet mit 40 Hektar Fläche Platz für Spiel, Sport, und Entspannung.

© wunderland media GmbH
Neuhofener Berg

Schlittenfahrt im Süden

Egal ob wir zum ersten Mal unser Gesäß auf die Schlitten platzieren oder ob wir den schwungvollen Abgang routiniert meistern, auf den steilen und leicht abfallenden Rodelhügeln in der Parkanlage des Neuhofener Bergs sind Rodler jeder Klasse willkommen. Gelegen südlich der Innenstadt im Stadtteil Sendling und auf dem linken Isarhochufer, gelangen wir von der S-Bahn Station Mittelsendling (oder U-Bahn Station Thalkirchen U3) zum Neuhofener Berg am Alois-Johannes-Lippl-Weg. Vom höchsten Punkt des Parks (am Nordende der Brudermühlstraße) haben wir einen wunderbaren Weitblick über die Stadt. 

© wunderland media GmbH
Ostpark

Rasante Fahrten auf der Snowtubing-Bahn

Bedecken sich die grünen Flächen des Ostparks mit weißen Kristallen, dauert es nicht lange bis eifrige Rodler:innen sich ihr Equipment schnappen und die vielen kleinen Hügel runterrutschen. Neben den eher sanften Passagen lockt der Michaelianger beim Michaelibad mit zweiseitigem Fahrvergnügen: Auf der einen Seite gleiten wir mit Rodel und Schlitten herab, auf der anderen mit Schlauchreifen auf der angelegten Snowtubing-Bahn. Rodelspaß Deluxe sozusagen. Erreichbar ist die Parkanlage im Südosten der Stadt mit der S-Bahn bis zum Ostbahnhof und weiter mit der U5 bis Michaelibad (Westseite) oder Quiddestraße (Ostseite).

Aubinger Lohe

Waldfeen am Teufelsberg

Rund 1,8 Quadratkilometer groß ist das Waldgebiet Aubinger Lohe (ausgesprochen “Aubinger Loche”). Einige Mythen schwirren um das Waldgebiet zwischen Lochhausen und Aubing, das deshalb auch “Teufelsberg” genannt wird. Aber keine Angst, wir schicken hier niemandem zum Teufel. Eher freuen sich die Hügel (der höchste liegt 541 Meter über dem Meeresspiegel und überragt um 25 Meter die umliegenden Flächen) über naturfreundliche Besucher. Und im Winter besonders auf motivierte Rodler. Es gibt unterschiedliche Gefälle und Schwierigkeitsgrade, die Fahrfreude für groß und klein und jung und alt bieten. Die S3 bringt uns zur Station Henschelstraße und von dort führt ein rund 30 Minuten Fußmarsch zu den Flächen der Aubinger Lohe, das am westlichen Rand Münchens liegt.

© wunderland media GmbH
Pasinger Stadtpark

Familienfreundliches Rodeltreffen

Weiter geht’s mit den Rodelstrecken entlang der S-Bahn Stammstrecke: Im Pasinger Stadtpark, westlich des Hugo-Fey-Weges, liegt ein gut überschaubares Gebiet mit reichlich Rodelmöglichkeiten. Die Erhöhungen neigen sich eher am Rande des Parks, was ihn sehr familienfreundlich gestalten. Die Parkanlage liegt nahe der S-Bahn Station Pasing und ist ein Erholungsort für groß und klein.

© wunderland media GmbH
BUGA Berge

Überflieger und Pistenflitzer

Am Gelände des ehemaligen Flugplatzes erstreckt sich ein 210 Hektar großer Park, der Rieder Park. Es ist ein Erholungsgebiet im Stadtteil Messestadt Riem und bietet reichlich Platz für Sport, Spiel und Erholung. Die steilen und flachen Hügel laden in der schneebedeckten Zeit Rodel-Fans ein, sich freudvoll den Hügeln hinabgleiten zu lassen. Eine besonders aufregende Fahrt ergibt sich von der 22 Meter hohen Anhöhe, von der wir zudem einen wundervollen Blick auf die noch mehr schneebedeckten Alpen gewinnen können. Mit der S-Bahn (S2) erreichen wir die BUGA Berge beim Ausstieg Riem und dann weiter mit dem Bus 190 bis Messestadt Ost.

MIT DEM S-BAHN MÜNCHEN MAGAZIN Das Münchner Umland entdecken

Sie bringt uns nicht nur zur Arbeit oder zur Uni, sondern auch zu den schönsten Orten im Münchner Umland – unsere S-Bahn München. Doch wie funktionieren Technik und Betrieb überhaupt? Und was sind die besten Freizeitentdeckungen entlang der Gleise?  Schaut exklusiv hinter die Kulissen im S-Bahn Online Magazin und erfahrt in spannenden Beiträgen mehr über die Geschichte unserer roten Flitzer.

Mehr Lust auf Outside-Action? Dann folgt uns!