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Mitten in der Münchner Altstadt findet man das Prinz Myshkin, eine echte Institution für vegetarische und vegane Küche in München. Seit 1984 wird hier fleischlos gekocht – und das in einem Gebäude, das Geschichte atmet: Das Haus stammt aus dem Jahr 1417 und diente früher als Sudhaus der Hacker-Brauerei. Genau deshalb beeindrucken uns die Räume heute noch mit meterhohen Decken, historischen Gewölben und einer Atmosphäre, die irgendwo zwischen elegantem Großstadtrestaurant und verborgenem Altstadtjuwel liegt. Wir waren dort und haben uns wie immer für euch durchprobiert.
Als wir zum ersten Mal durch die schweren Türen treten, merken wir: Hier geht es nicht um kurzlebige Foodtrends. Das Prinz Myshkin gehört zu den Pionieren der veganen und vegetarischen Küche in München – lange bevor plant-based cool wurde. Heute trifft man hier auf eine kreative Speisekarte mit internationalen Einflüssen, entspannter Stimmung und einer Küche, die selbst Fleischfans überzeugt. Besonders beliebt: die legendäre Lasagne, die mittlerweile in München fast schon Kultstatus hat.
Natürlich haben wir uns für euch einmal quer durch die Karte getestet: Die Pinsa Feige & Ziege war herrlich knusprig und perfekt süß-salzig balanciert, die gefüllten Zucchiniblüten wunderbar leicht und aromatisch. Dazu gab’s ein cremiges Thai Curry mit angenehmer Schärfe. Und weil ohne Dessert kein echter Restaurantbesuch endet, mussten auch das vegane Tiramisu und die Mousse au Chocolat dran glauben – beide intensiv, cremig und definitiv keine „Das ist halt vegan“-Kompromisse! Kurz gesagt: Prinz Myshkin ist einer dieser Orte, die man in München immer wieder besuchen sollte. Vor allem, wenn man die Vielfalt der vegetarischen und vergangenen Küche so wie wir extrem feiert und sich ständig auf’s Neue überraschen lassen möchte.