If it's snowing we are going! Mit dem Splitboard zum Schafreuter

Es ging wieder einmal auf den Schafreuter, aber diesmal lag genügend Schnee, sodass unsere Splitboards zum Einsatz kommen konnten. Der 2102m hohe Berg mit seiner perfekt geneigten Westflanke eignet sich optimal für dieses Vorhaben und ist bei vielen Tourengehern ein beliebtes Ziel. Die technisch mittelschwere Tour bei der ersten über 1200hm zu bewältigen gilt verläuft im unteren Abschnitt auf einer breiten Forststraße und der obere Teil führt über Almgelände, Latschenflächen und am Ende auf einem breiten Hang bis hoch zum Gipfel.

© Well Outside
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Mega Flockdown

Schon bei der Anreise über den Sylvensteinspeicher im Morgengrauen eröffnet sich uns das volle Ausmaß der Schneefälle der vergangenen Tage und es scheint, als ob das Schneegestöber auch an diesem Morgen erst einmal nicht aufhören will. Unsere Vorfreude steigt ins Unermessliche und das Auffellen erledigt sich fast wie von selbst in neuer Bestzeit.


Raus aus dem Schneegestöber

Eine mittelschwere Splitboard Tour – mit dem Board auf den Berg dauert circa 3,5 Stunden. Runter geht’s dann flott in einer Stunde. Startpunkt ist beim Parkplatz Vorderriss. Für Verpflegung: Bring your own Brotzeit!

Bitte lest unbedingt vorher den Lawinenlagebericht! Und vergesst auf keinen Fall Piepser, Sonde und Schaufel. Wir wollen ja nicht, dass hier jemand verschütt geht.

Nicht nur der Wald lichtet sich langsam, auch die dichten Wolken machen jetzt allmählich Raum für mehr Tageslicht. Kurz nachdem wir von der Forststraße bis zur unbewirteten Mooslahner-Alm aufsteigen und es von dort in einer breiten Schneise weiter bergauf geht, sehen wir zum ersten Mal den blauen Himmel. Es könnte ein perfekter Tag werden…

Und noch ein Schritt.
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Wann sind wir da?
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Naja – für den Ausblick lohnt sich alles.
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Dem Gipfel entgegen

Am Ende der Schneise angekommen, wenden wir uns rechts Richtung Süden und queren hier durch ein paar Latschen. Nach etwa 500 Metern biegen wir wieder links in östlicher Richtung ab und marschieren auf dem spärlich bewachsenen Bergrücken immer weiter aufwärts. Bald schon erreichen wir freies, aber leider nicht mehr ganz unverspurtes Gelände, denn dieselbe Idee hatten heute wohl noch ein paar andere schneeverliebte Tourengeher. In Serpentinen (Spitzkehrentechnik ist hier gefordert) geht es weiter in stets östlicher Richtung dem Gipfel entgegen.

© Well Outside
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Now let’s move on to the FUN PART!

Nach einer ausgiebigen Brotzeit am Gipfel wird abgefellt, die Bindungen ummontiert und die Bretter zusammengesteckt. Die ersten Powderturns werden von unseren Jubelrufen begleitet – wir nennen diese Momente schlicht ‘Moments of Joy and pure Happiness’. Nach kurzem Queren des Latschengebietes – hier muss man mit dem Snowboard kurz abschnallen und laufen – folgt der zweite Powderhang, den wir nochmals in seiner ganzen Pracht genießen. Direkt vor der Mooslahner-Alm queren wir wieder nach rechts in Richtung des Forstweges. Die letzten Höhenmeter fahren wir auf diesem ab bis wir schließlich wieder am Auto angelangt sind. Best day in 2021 so far! Get well outside!

Puderzucker.
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Pures Freiheitsgefühl!
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Bestens ausgestattet auf den Berg.
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Aus dem Weg!
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Die Well Outside Crew Outdoorlover & Gipfelstürmer

Wir sind Well Outside – denn draußen ist unser Zuhause. Fasziniert von der Schönheit der Berge und der Natur verbringen wir jede freie Minute draußen. Einen Teil der ganz besonderen Augenblicke und Momente unserer Abenteuer möchten wir in Zukunft nicht nur auf unserem Blog und bei Instagram mit euch teilen – sondern auch hier, bei Geheimtipp München. Ab sofort überraschen wir euch mit Gastbeiträgen und erkunden mit euch die Welt. Seid ihr bereit, Stadtkinder?