Die neue Marktpatisserie Lea Zapf am Viktualienmarkt Lea zaubert zuckersüße Verführungen

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München hat eine neue Patisserie und zwar auf unserem geliebten Viktualienmarkt. Lea Zapf, Münchnerin und eine echte Künstlerin wenn es ums Backen geht, hat sich mit ihrem kleinen Standl einen Traum erfüllt – und das trotz der Krise. Was es bei Lea am Marktstand leckeres gibt, was die kleine Patisserie so besonders macht und welche Köstlichkeit ihr in jedem Fall probieren solltet, erfahrt ihr hier.

Geheimtipp Muenchen Marktpatisserie Lea Zapf7 – ©Manuel Nieberle
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Geheimtipp Muenchen Marktpatisserie Lea Zapf8 – ©Manuel Nieberle
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Geheimtipp Muenchen Marktpatisserie Lea Zapf3 – ©Manuel Nieberle
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Gebäck zum Küssen

Auf gerade mal 18 Quadratmetern entstehen am Viktualienmarkt zuckersüße Versuchungen, die uns narrisch machen. Die Konditormeisterin Lea Zapf schafft in ihrer kleinen Backstube eigene Kreationen, inspiriert von der französischen und deutschen Backkultur zaubert sie Leckereien wie den Luftikus. Quasi Lea’s Neuauflage des Windbeutels und den gibt’s auch noch in drei verschiedenen Variationen: Salzkaramell, Pistazie und (für den Sommer besonders erfrischend) Zitrone. Zum Backen kam Lea durch ihre Familie, denn Süßigkeiten gab es bei ihr Zuhause früher keine. Wenn Lea also etwas Süßes schnabulieren wollte, musste sie es sich selbst machen. Und so hat die Münchnerin schließlich ihre Liebe zum Backen entdeckt. Was ein Glück, können wir da nur sagen!

Die Luftikusse gibt es in drei verschiedenen Sorten. – ©Manuel Nieberle
Die Luftikusse gibt es in drei verschiedenen Sorten.
© Manuel Nieberle
Drinnen bestellen und sich dann draußen in die Sonne fletzen.  – ©Manuel Nieberle
Drinnen bestellen und sich dann draußen in die Sonne fletzen.
© Manuel Nieberle

Frisch und regional – so haben wir’s gern

Der (wortwörtlich) süße Stand am Viktualienmarkt ist Leas Herzensprojekt. Und das kommt an. Schnell ist das leckere Gebäcke vergriffen. Lea achtet darauf, immer nur so viel zu backen, wie auch gekauft wird. Gar nicht so einfach, doch für die Gründerin unabdingbar. Nicht nur die Frische, sondern auch die Regionalität und Nachhaltigkeit sind der Konditorin wichtig. Die Eier kommen vom Hof Gut Hollern in Eching auf dem die Hühner glücklich und freilebend sind, das Mehl bezieht Lea von dem quasi nebenan gelegenen Hofbräuhaus-Kunstmühle. Und der Kaffee, den ihr zu eurem Luftikus genießt, stammt von der Kaffeerösterei Vits direkt am Isartor. Lea verfolgt an ihrem Standl zwei Devisen: umso kürzer der Weg, desto besser. Und: gebacken wird nur, was ihr selbst am besten schmeckt.

Der absolute Schoko Spaß! – ©Manuel Nieberle
Der absolute Schoko-Spaß!
© Manuel Nieberle
Hausgemachte Limo mit Grapefruit und Rosmarin.  – ©Manuel Nieberle
Hausgemachte Limo mit Grapefruit und Rosmarin.
© Manuel Nieberle

Wenn Quinoa auf Knallbrause trifft

Abgesehen vom Luftikus haben wir uns noch in den Schoko-Spaß verliebt. Klingt lustig, nicht? Das ist eine Schokoladentarte mit gepufften Quinoa-Boden, garniert mit einer Erdnussbuttercreme und Knallbrause – wie lecker hört sich das bitte an?! Leas kleine Geschmacksexplosionen sind definitiv einen Besuch wert. Übrigens: Falls ihr nicht so die Coffee-Nerds seid, kein Problem: In der Marktpatisserie gibt es erfrischend kühle und genau richtig süße Limos. Den Sirup dazu stellt Lea ebenfalls selbst her. Falls ihr die Küchenfee mal in Action erleben wollt: die nur neun Quadratmeter große Backstube hat ein Fenster. So kann Lea das Treiben auf ihrem geliebten Viktualienmarkt beobachten und ihre Kunden können ihr beim Handwerkeln zuschauen. Aber obacht, das gilt nur für den frühen Vogel. Schließlich müssen die Köstlichkeiten zeitig fertig sein. Früh kommen lohnt sich bei der neuen Marktpatisserie eben gleich doppelt. Denn es gilt das Prinzip: Was weg ist, ist weg.