Big in Berlin

Big in BerlinUnsere Lieblingsspots in der Hauptstadt

„Berlin, du bist so wunderbar ...“ – Diese Lyrics von Kaiserbase hatte unsere Autorin Sarah im Kopf, als sie letzte Woche in die Hauptstadt fuhr. Ein Tapetenwechsel tut uns allen mal gut und das Big B eignet sich perfekt, um Großstadtluft zu schnuppern und sich treiben zu lassen. Okay, eigentlich war Sarah das komplette Wochenende nur mit Essen beschäftigt. Da eine komplette Touri-Tour durch die Muddastadt allerdings etwas den Rahmen sprengen würde, hat Sarah fünf ihrer Lieblingsplätze in Berlin für euch rausgesucht.

Oh, die Oderberger Straße

Das Café Hüftengold © Geheimtipp München

Die wohl schönste Feuerwehrwache in ganz Berlin © Geheimtipp München

O der Burger – zum Reinbeißen © Geheimtipp München

Sarah ist überzeugt, dass die Oderberger Straße die schönste Straße in ganz Berlin sei. Die breite Gasse beginnt direkt hinter dem allbekannten Mauerpark. Doch während die grüne Oase noch absolutes Berlin-Flair verbreitet, fühlt man sich in der „Oderberger“ eher wie in Paris oder Italien. Die verschnörkelten Häuser, mit Efeu bewachsen, die bunten Blumen auf den Balkonen, die breite Straße und die vielen bunten und verspielten Cafés erzeugen ein absolutes Urlaubsfeeling. Am besten eignet sich die Oderberger Straße für süße Köstlichkeiten, zum Beispiel ein Crêpe mit Bananen-Milchshake im „Café Hüftengold“. Doch auch herzhafte Gerichte, wie Burger, bekommt ihr hier: Beim „O der Burger“ (oh Jesus, wir lieben Wortspiele) gibt’s ein Burger-Menü für die Hälfte des Münchner Preises, aber das nur so nebenbei. Auch einige fancy Vintage-Läden findet ihr in der Oderberger – Sneaker, Sweatshirts und 80’s-Trainingsjacken soweit das Auge reicht. Ach Berlin, ach Oderberger Straße …

Schlauchboote und Donuts ahoi am Maybachufer

Warten, bis die Stadt sich abkühlt ... © Geheimtipp München

... und solange leckere Donuts schnabulieren © Geheimtipp München

Gerade bei sehr warmen Temperaturen kann die Luft in Berlin manchmal ziemlich stehen. Dann kann so ein Wochenende schnell zur Herausforderung werden. Sag aber noch einer, dass man in Berlin keine kühlen Ecken findet. Der war dann wohl noch nie am Maybachufer. In Kreuzberg, zwischen all den schönen Altbauten gelegen, bahnt sich der Ableger der Spree seinen Weg durch die hitzige Stadt. Viele Berliner verbringen ihre Abende deshalb mit einem Schlauchboot auf dem Wasser. Wem das zu spontan ist, kann sich auch einfach am Ufer vergnügen. Kleiner Tipp vom Schleckermaul: Eine Packung Donuts von „Brammibal’s“ mitnehmen. Dann kann man unter vielen Leuten und mit Zimt-Donuts den Abend ausklingen lassen, bis die Stadt sich abgekühlt hat.

Alles rund um die Warschauer Brücke

Wir bleiben wach, bis die Wolken wieder rosa sind ... © Geheimtipp München

Das RAW-Gelände an der Warschauer Brücke © Geheimtipp München

Steig mir nicht aufs Dach, Simon Dach! © Geheimtipp München

Ein weiterer Tipp, um in Berlin das kühle Nass zu genießen, ist das Spreeufer an der Warschauer Brücke. Die rosa Wolken bei Sonnenuntergang laden zum Verweilen ein. Allerdings ruft auch das RAW-Gelände mit seinen unkonventionellen Bars, Clubs und Märkten nach uns. Beliebte Anlaufpunkte der Berliner sind die Szene-Bars, wie „Zum schmutzigen Hobby“ oder „Haubentaucher“. Wer es etwas ruhiger mag, kann von hier aus fußläufig die Simon-Dach-Straße erreichen – die Bar-Straße in Friedrichshain. Hier reihen sich Bar an Bar und Restaurant an Restaurant. Gerade im Sommer sind die Straßen voll, die Lichter bunt und die Stimmung frei. Vor allem „Die Dachkammer“ zieht seit vielen Jahren die Leute an und hat sich einen absoluten Namen als Berliner Kiezbar gemacht.

Kunst und Kultur von C/O Berlin im Amerika-Haus

Das Amerika-Haus am Zoologischen Garten ... © Geheimtipp München

... hält manchmal eine Abkühlung bereit © Geheimtipp München

Ein bisschen Kunst und Kultur gefällig? Das Amerika-Haus am Zoologischen Garten wurde 1946 ursprünglich als Bibliothek für die amerikanischen Besatzungstruppen eröffnet und war ein Ort des kulturellen Austauschs. In den 1990er-Jahren wurde das Gebäude infolge von internationalen Terrorakten für die Öffentlichkeit geschlossen und erst 2014 wieder für die Allgemeinheit geöffnet. Neben Ausstellungen, Führungen und einer großen Buchauswahl gibt es ein Café für den Kaffeedurst zwischendurch. Sowohl Berliner als auch Touristen besuchen das Haus wegen seiner besonderen, fotografischen Ausstellungen.

Fooden in der Markthalle Neun

Die Markthalle Neun überzeugt architektonisch und kulinarisch © Geheimtipp München

Frisches Obst und Gemüse für alle © Geheimtipp München

Pizza und Limo für den kleinen Hunger © Geheimtipp München

Food, Food, Food – Die „Markthalle Neun“ in Kreuzberg beherbergt nicht nur frische Obst- und Gemüsestände, sondern auch viele Bäcker, italienische Feinkostläden und weitere Stände rund um den kulinarischen Genuss. Das Besondere: Jeden Donnerstag verwandelt sich die Markthalle in einen Streetfood Palace. Von knuspriger Pizza über delikate Burger, frische Bowls und Backwaren bis zum Limoncello Spritz (schmeckt übrigens fast besser als ein Aperol Spritz) gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Noch dazu ist die Markthalle architektonisch wunderschön und katapultiert uns gedanklich auf einen Straßenmarkt einer italienischen Stadt, wie Florenz.

Ein Ausflug nach Weimar

Zu Besuch in der hippen Kulturmetropole

Bilder von Sarah Langer für Geheimtipp München.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Sarah Langer

Sarah ist ein echtes Münchner Kindl. Heißt: „Gmiatlichkeit” hat für sie oberste Priorität. Ihr Herz schlägt für Electro-Funk-Musik und Weinschorle. Bar oder Berge, Currywurst oder Salat, Hund oder Katze – festlegen gehört definitiv nicht zu ihren Stärken. Dafür aber Kreativität, Lebensfreude und ein guter Schuss Sarkasmus.