La Nonna No Pasta, no Party!

Geheimtipp München La Nonna 24 – ©wunderland media GmbH

Lange wurde gerätselt, was sich in der ehemaligen Location der Eisdiele Gecobli in der Schellingstraße versteckt. Rot-weiße Plakate in den Fenstern machten Vorbeispazierer und Stadtflanierer neugierig – im Inneren wurde fleißig getüftelt, umgebaut und gemalert. Wir geben zu: Wir wissen schon etwas länger Bescheid. Jetzt dürfen wir den neuen Geheimtipp aber endlich auch für euch lüften, – denn nach einer rauschenden Einweihungsparty (im wahrsten Sinne des Wortes) ist das sehnsüchtig erwartete Pasta-Paradies La Nonna endlich eröffnet! Was euch neben den drei herzlichen Gastgebern, Enzo aus Kalabrien und der besten Pasta der Stadt erwartet? Wir erzählen es euch! 

La Nonna? Zuhause!

Wer dem italienischen Wortschatz nicht völlig fremd ist, dem wird „la Nonna“ sicherlich ein nicht ganz unwesentlicher Begriff sein. Für alle anderen gibt es eine kurze kostenlose Nachhilfestunde: Wenn die temperamentvollen Südländer*innen von ihrer Nonna schwärmen, dann geht es um niemanden geringeren als ihre geliebte Oma. Und die – das kennen wohl alle, die das Glück haben, eine ultimativ begabte Hobby-Köchin zur Oma zu haben – macht nun mal eben einfach das allerbeste Essen! Unsere gesamte Kindheit haben wir damit verbracht, unsere neugierigen Nasen in die köstlich duftenden Töpfe zu stecken, die bereits auf dem Herd brodelten, wenn wir über die Türstelle gestolpert sind. Nur um dann im Nachhinein glücklich und satt nach Hause zu rollen, weil Oma das mit den Portionsgrößen schon immer leicht überschätzt hat. Oder sie kannte uns einfach damals schon zu gut, wer weiß. Jedenfalls, worauf wir hinauswollen: Jeder Besuch bei Oma steht für nach Hause kommen. Und ganz genau so geht es uns auch, wenn wir zu Gregor, Pasco und Simon ins La Nonna kommen. 

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Simon war leider nicht da bei unserem Besuch (vielleicht erholt er sich noch von der Einweihungsparty) – links seht ihr Gregor, rechts Pasco.

Einmal Pasta, immer Pasta

In die Töpfe durften wir zwar (noch) nicht gucken, welche Wunder in der Küche geschehen, haben uns die drei zielstrebigen Gründer, die sich schon seit der Schulzeit kennen, aber trotzdem verraten. „Wir machen alle Nudeln selbst!“, erzählt uns Gregor Frick, den ihr sicherlich spätestens bei eurem ersten Besuch kennenlernt, wenn er euch euren Tisch zeigt und euch charmant in das ein oder andere lockere Gespräch verwickelt. Für dieses Unterfangen (also das mit den eigenen Nudeln, nicht das mit dem Charme) haben sich die drei extra eine eigene Nudelmaschine zugelegt – und Koch Enzo mit ins Boot geholt. Der kommt ursprünglich aus Kalabrien und ist demnach Meister der authentischen italienischen Küche. Ganz zu Beginn hatten die drei Pasta-Verehrer sogar geplant, mit echten Omis aus Italien zusammen zu arbeiten. Auch wenn das Konzept auf Grund von Gründen nicht in die Tat umgesetzt werden konnte, gibt es kein Grund zur Traurigkeit – immerhin haben sie mit Enzo definitiv den Pasta-Jackpot geknackt! 

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Die handgemachten Nudeln – mit Liebe gemacht.
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Durstig?
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Entspanntes Dinner oder schneller Lunch – hier lässt es sich aushalten.
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Hier kommen die Drinks ins Glas.
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Sinnbild.
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Life is a combination of magic and pasta!

Federico Fellini

Schicksal oder Bestimmung?

Neue Rezepte austesten und mit Zutaten experimentieren – das gehört auch zu Pascal Trebin’s (oder ihr sucht euch einen der zahlreichen Spitznamen aus – Pascaletti, Pastuccio oder eben Pasco, um nur einige zu nennen) Lieblingsaufgaben. Im Freundeskreis bekannt für seine herausragenden Back- und Kochkünste, war es eigentlich nahezu vorbestimmt, dass er irgendwann mal ein eigenes Restaurant eröffnen muss. Gemeinsam mit seinen besten Freunden Simon Dedic, der euch stets mit einem breiten Grinsen im Gesicht begrüßen wird, wenn er da ist, und Gregor hat er definitiv die perfekten Weggefährten gefunden! Und dass die drei nicht nur die gleiche Sprache sprechen, wenn es um den Geschmack von Pasta geht, sondern auch wenn es um den Interieur-Geschmack geht, das sieht man: Das Restaurant hat innen Platz für rund 16 hungrige Gäste (außen für circa zehn) und begeistert nicht zuletzt durch das gekonnt abgestimmte Designkonzept. Eigentlich ist es recht unaufgeregt und schlicht, – aber dank cooler Deko-Eyecatcher, harmonischen Farben und der offenen Bar haben die Jungs es mühelos geschafft, eine einzigartige Atmosphäre zu kreieren.

That’s Amore!

Aber wir wollten euch ja noch verraten, auf was ihr euch NEBEN den herzlichen Gastgebern freuen dürft. Das es hier die beste Pasta der Stadt gibt, haben wir schon gesagt, oder? Was solls! Ihr werdet uns spätestens zustimmen, wenn eure Gabel das erste Mal in einen Teller der handgemachten Pasta kombiniert mit den hausgemachten Saucen taucht. Von traditionellen Klassikern wie Cacio e Pepe und Carbonara über bekannte Lieblinge (wir sagen nur Trüffel oder Garnele) und feinen Eigenkreationen ist alles auf der Karte zu finden. Auch Veganer müssen selbstverständlich nicht hungern: Die „Dolce Vegan“ mit Zucchini, Cashewmus und Hafermilch oder die „Avovederci“ mit Avocado, Minze, Petersilie, Limette und Pistazie landen mühelos auf jeder Favoritenliste. Auch schön: Die Preise sind trotz zentraler Lage in einer der pulsierendsten Straße Münchens absolut fair für euren geplagten Geldbeutel. Pasta gibts ab 7,50 €, Antipasti ab 4€ und einen Espresso gibt für gerade mal einen schlanken Euro. Apropos Espresso: Zu La Nonna könnt ihr auch außerhalb der Pasta-Zeiten vorbeikommen. Zum Frühstück gibt’s herzhafte Focaccia oder himmlische gefüllte Croissants, zum frühen Feierabend findet ihr uns hier bei einem erfrischenden Campari Amalfi (Campari, Bitter Lemon, Grapefruit) oder einem der zahlreichen fruchtigen Spritzvariationen. Wir sagen nur Ananas, Basilikum oder Rosmarin. Fest steht auf jeden Fall für uns: Wir haben es gefunden, unser neues Zuhause. Für unvergessliche Abende in bester Gesellschaft. Für Soulfood-Abenteuer in ungezwungener Atmosphäre. Für einen kurzen langen Kaffee mit dem Lieblingsmenschen. Für ein, zwei, drei, zehn Negroni. Für das Dolce-Vita-Gefühl, das uns gedanklich in ein malerisches Städtchen in der Toskana entführt. Kurz gesagt: Für ein Essen wie bei La Nonna eben. 

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Wir sind im 7. Pasta Himmel!
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Einmal Avovederci bitte.
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Und den Klassiker: Cacio e Pepe.
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