Einfach mal los #11: Ein Tagestrip nach Ebersberg Spazierlust inklusive Alpenpanorama

Mit das Beste an München ist, dass wir, auch ohne Auto dank der S-Bahn, innerhalb kürzester Zeit an die schönsten Orte und Ecken gelangen. Diesmal hat es uns in das wunderhübsche und nur 30 Kilometer entfernte Ebersberg verschlagen. Am Marienplatz eingestiegen, braucht es keine 45 Minuten in das bayerische Idyll. Bei einem Spaziergang durch die sogenannte “Perle des Münchner Ostens” erwartete uns viel Natur, ein gigantischer Ausblick auf die Alpen, eine leckere Stärkung und – egal an wem wir vorbeilaufen – ein freundliches “Griaß Eana.”

Der Genuss von Eiskaffe und Sonnenschein

Angekommen am Ebersberger Bahnhof machen wir uns auf den Weg zum Marienplatz – schon wieder, denn das ist ebenfalls der Name des Marktplatzes der Kreisstadt. Es ist noch vormittags und unser Kaffeedurst des Tages wurde noch nicht gestillt, also setzen wir uns in das nächste Café, das uns anlacht. In dem Konditorei Café Schwaiger machen wir es uns draußen in der Sonne gemütlich und bekommen erst einmal einen Eiskaffee – genau was wir jetzt brauchen! Von dem Café aus können wir unseren Blick über den gesamten Marktplatz schweifen lassen, das Treiben beobachten und den Maibaum bewundern. Wir sind noch im Frühstücksmodus, doch wir stellen fest: Ein nachmittäglicher Kaffee-Kuchen-Besuch würde sich hier auch lohnen. Beim Anblick der vielen Kuchen und Torten läuft uns direkt das Wasser im Mund zusammen…

Direkt am Marienplatz: Das Café Schweiger.
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Wie genießen die Sonne.
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Jetzt gibt's erstmal ein spätes Frühstück (das sind übrigens Glasstrohhalme).
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Die Kuchen und Torten sehen alle fantastisch aus.
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Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf den Platz.
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Badespaß am idyllischen Klostersee

Gestärkt machen wir uns auf den Weg zu unserer ersten Anlaufstelle: den Klostersee. Nach circa 20 Minuten Fußmarsch sind wir an unserem Ziel angekommen und mehr als beeindruckt: Der malerische See wartet zum Beispiel mit viel Liegefläche, einem seichten Einstieg und einem Sprungturm auf. Ein äußerst familienfreundlicher Badespaß, denn auch ein großer Spielplatz und einen Nichtschwimmerbereich gibt es. Um zum See zu gelangen, sind wir durch ein kleines Café hindurch gegangen, das Seecafé. Die Besucher liegen ganz relaxed in Liegestühlen auf der Terrasse, genießen ihre frischen Smoothies und den Ausblick auf den von Bäumen umringten See. Wir nehmen uns erst einmal Zeit, um die Urlaubsatmosphäre in Ruhe zu genießen.

Wir lassen Füße und Seele baumeln.
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Der Klostersee ist wirklich malerisch schön.
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Ein bisschen Action gibt's am Sprungturm.
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Das Seecafé mit seiner hübschen Terrasse – und Sandstrand davor.
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Wir ärgern uns schon keine Badesachen eingepackt zu haben.
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Auf Heldenpfaden zum Aussichtsturm

Jetzt darf’s aktiv werden! Um die Ecke des Klostersees haben wir einen Wegweiser zum Aussichtsturm entdeckt. Da müssen wir unbedingt hin! Während der Wanderung begrüßen uns am Weg immer wieder Nordic Walker. Schließlich landen wir auf der Heldenallee. Eine Allee wie in einem Bilderbuch, an deren Bäume die Namen gefallener Männer aus dem ersten Weltkrieg hängen und an ihren Verlust für immer erinnern sollen. Auf dem Weg entdecken wir den Aussichtsturm bereits aus der Ferne. Noch einen größeren Hügel hoch, der uns auf einen Waldpfad führt und wir sind da. Beim Aufstieg stellen wir mal wieder fest, dass uns selbst ein wenig regelmäßiges Nordic Walking wohl nicht schaden würde. So aus der Puste sind wir nach den ersten paar Stockwerken. Doch für den fantastischen Alpenblick, den wir jetzt bekommen, lohnt es sich allemal. Auf der einen Seite überblicken wir den Ebersberger Forst, auf der anderen riesige Felder, winzige Häuser und natürlich unsere geliebten Alpen. Zum Glück haben wir das perfekte Wetter erwischt: was für eine schöne Aussicht hier oben!

Wir erspähen unser Ziel schon von Weitem.
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Die wunderschöne Allee erinnert an die vermissten oder verstorbenen Söhne des Landkreises.
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Da wollen wir hoch!
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Gleich geschafft…
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Für diesen Ausblick hat sich der Aufstieg auf jeden Fall gelohnt.
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Den Hunger stillen: auf der Alm oder im Gasthaus

Bei unserem Abstieg machen sich unsere Mägen bemerkbar, haben wir auf dem Hinweg nicht eine Alm gesehen? Die steuern wir nun an. Etwas bedröppelt stehen wir kurze Zeit später vor den verschlossenen Türen der Ebersberger Alm, denn leider haben wir Montag – heute ist Ruhetag. Sehr schade, denn von der Alm aus hätten wir einen tollen Blick über das Land gehabt. Aber mei, dann geht’s eben woanders hin. Wir marschieren also weiter bergab, wieder vorbei am Klostersee und all den hübschen Häusern und Gärten, die mit ihrem Charme und frischen Blumen locken. Vom Stadtstress und Menschenmengen sind wir hier wirklich weit entfernt. Zum Schluss landen wir wieder am Marktplatz, dem Startpunkt unseres kleinen Ausflugs. Schließlich haben wir hier vorhin schon einige süße Restaurants gespottet. Wir entscheiden uns für das Gasthaus “Alte Post” und die freundliche Bedienung macht uns netterweise darauf aufmerksam, dass es auf der anderen Seite des Gasthauses noch einen Biergarten gibt, perfekt!

Bayerische Küche meets Ćevapčići

In der “Alten Post” finden sich auf der Karte zusätzlich zu den typisch bayerischen Schmankerln auch Ćevapčići und ähnliches. Wir bleiben bei den bayrischen Klassikern und genehmigen uns erst einmal ein kühles Helles. Das Essen kommt schnell, sehr zur Freude unserer ungeduldigen Mägen, und schmeckt zudem super lecker. Wir können nicht meckern und genießen unser deftiges Mittagessen in vollen Zügen. Apropos Züge, nach dem zweiten Hellen stellen wir erst fest, wie die Zeit verflogen ist. In dem kleinen, hübschen Biergarten haben wir die Zeit ganz vergessen. Auf dem Weg zurück zur S-Bahn lassen wir den Tag noch einmal Revue passieren. Für uns steht fest: Nach Ebersberg fahren wir ganz bald wieder.

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