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Wer schon mal in Dubai, Düsseldorf, Berlin oder Frankfurt am dampfenden Kupfertopf saß, kennt das Sichuan-Fieber – jetzt hat es auch München gepackt. Mit Shoo Loong Kan zieht eine der angesagtesten Hot-Pot-Ketten der Welt in die Stadt, und sie kommt nicht leise: Auf gefühlt endlosen 1.000 Quadratmetern wird hier nicht einfach nur gegessen, sondern zelebriert.
Bestellt wird per Tablet, geliefert von einem Roboter, der aussieht wie eine Katze und mit Getränken und kleinen Beilagen durch den Raum kurvt – halb Restaurant, halb Sci-Fi-Spielplatz. Wer’s privater mag, bucht einen der drei Séparées (ab 380 Euro Mindestverzehr für 8 Personen), die sich per Schiebetür sogar zu einer großzügigen L-Form verbinden lassen – perfekt für die nächste große Feier mit der ganzen Crew.
Das Herzstück bleibt aber die Brühe. Bis zu drei Sorten wählt man aus, scharf oder mild, alle nach traditionellen chinesischen Rezepturen – wir haben uns durch die klassische Sichuan-Rindertalg-Brühe, eine fruchtig-scharfe Tomatenbrühe und eine erdige Wildpilzbrühe gekostet, die regelmäßig nachgegossen wird, damit der Geschmack nie schwächer wird. Dazu: richtig gutes Fleisch, Fisch, Tofu und Gemüse satt: Highlight ist auch die Sauce-Bar. Dort können Gäste ihre eigene Dip-Sauce individuell zusammenstellen. Wenn man bei der Auswahl unsicher sind oder zunächst eine vertraute Geschmackskombination ausprobieren möchten, gibt’s eine easy Anleitung zur Zusammenstellung der Sauce. Das freundliche Team hilft euch dabei immer gerne weiter.
Zum Grand Opening und im ersten Monat wird’s zusätzlich spektakulär: Ein extra aus China eingeflogener Künstler zeigt die traditionelle Kunst des „Bian Lian“ – ein Masken-Wechsel-Tanz und ein charakteristisches Element der chinesischen Sichuan-Oper. Der Künstler wechselt dabei blitzschnell und scheinbar aus dem Nichts seine Gesichtsmasken mitten in der Choreografie. Echt spektakulär! 🤩 Dinner and a show, quasi.