Vathos

VathosGriechische Grillkunst für Gourmets

Wenn die letzten Sonnenstrahlen des Sommers mal wieder das Fernweh in euch wecken, wird es Zeit für ein wenig Urlaub. Das Mittelmeer ist durchaus beliebt bei uns Deutschen und bietet neben Entspannung für den Kopf auch den kulinarischen Balsam für Leib und Seele. Doch um in den Genuss authentischer, griechischer Koch- und Grillkünste zu kommen, müsst ihr nicht erst in den Flieger steigen. Denn unweit des Stachus, warten bei Vathos in der Schwanthalerstraße mediterrane Leckerbissen, die euch das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

20.000 Meilen unter dem Meer... © Geheimtipp München

Die Leckerbissen der Tiefsee... © Geheimtipp München

... frisch auf dem Teller. © Geheimtipp München

Oder lieber Fleisch direkt vom Grill?! © Geheimtipp München

Nicht nur optisch ein Highlight. © Geheimtipp München

Wir sind einfach ein etwas anderer Grieche. Außergewöhnlich und ein bisschen extravagant.

Frank Mansory, Restaurantchef des Vathos

The bigger, the better!

Diese griechische Geschmacksexplosion kommt nicht von ungefähr, denn Gastronom Frank Mansory bringt einiges an Erfahrung mit und überlässt auch hinter Herd und Grill nichts dem Zufall. Sein Küchenchef ist natürlich gebürtiger Grieche, der jahrelang Seite an Seite mit Starkoch Eckhard Witzigmann gebrutzelt hat. Doch noch viel wichtiger als wer den Kochlöffel schwingt, ist was letztlich im Kochtopf landet. Und da setzt das Vathos auf die alte Mittelmeer-Strategie: The bigger, the better! „Bei uns kommen nur kiloschwere Fische auf den Grill, eben genau wie in Griechenland“, erzählt uns Frank. Die frischen Wildfangfische wählt man als Gast selber aus und zahlt nach Gewicht. Neben den Klassikern wie Hummer und Loup de Mer, warten auch Exoten wie Papageienfische in der eiskalten Auslage. „Wir sind einfach ein etwas anderer Grieche. Außergewöhnlich und ein bisschen extravagant.“ Doch wer jetzt meint, die griechische Küche bietet nur etwas für Karnivoren, der liegt falsch. Zahlreiche vegetarische und sogar vegane Optionen, die weit mehr als nur Sattmacher sind, zieren die Karte des Vathos. 

Vathos heißt "Tiefe" und beschreibt die schiere Unendlichkeit des schwarz-blauen Meeres.

Frank Mansory, Restaurantchef des Vathos

Zu Besuch bei den Schwammtauchern

Nicht nur die Geschmacksknospen, sondern auch die Augen werden im Vathos besonders gefordert. Der Name Programm: „Vathos heißt "Tiefe" und beschreibt die schiere Unendlichkeit des schwarz-blauen Meeres“, erklärt uns Frank. Die großzügigen Räumlichkeiten zieren zahlreiche originale Utensilien griechischer Schwammtaucher und verspielte Details warten in allen Ecken des exklusiven, aber gemütlichen Lokals. „Ich wollte nicht die zig’ste Taverne XY nach München bringen, sondern eine Geschichte erzählen, die man als Gast schon beim Betreten erlebt“, so Frank über die Entstehung des außergewöhnlichen Design-Konzepts. Prunk und Protz sucht man trotz aller Extravaganz des angrenzenden deutschen Theaters vergebens. Optisch werden hier cleane Farbtöne durch hippes Interieur und blaue Lichtakzente gebrochen. So gibt es statt weiß in weiß, wie man es von vielen griechischen Lokalitäten kennt, Farben wohin das Auge schaut. Frank gerät ins Schwärmen: „Das Meer ist ja auch nur von oben betrachtet blau, unter der Oberfläche ist es eine bunte, farbenfrohe Welt.“

Das Vathos präsentiert sich modern und chic. © Geheimtipp München

Inhaber Frank - immer gut gelaunt bei der Arbeit. © Geheimtipp München

Bei dem Essen - kein Wunder! © Geheimtipp München

Die Deko erzählt Geschichten... © Geheimtipp München

...und lädt zum verweilen ein. © Geheimtipp München

Den Ouzo auf’s Haus erwartet man beim Griechen einfach - das hat Tradition.

Frank Mansory, Restaurantchef des Vathos

Typisch griechisch - oder doch nicht?

Doch der echte mediterrane Flair kommt spätestens auf ,wenn im Vathos an lauen Sommerabenden der Außengrill im riesigen Innenhof eingeheizt wird. Hier fernab vom Lärm und Trubel der Innenstadt eröffnet sich einem eine unerwartet wunderschöne, große Außenfläche mit zahlreichen Sitzplätzen im Innenhof. Die Abende im Vathos sind weniger laut und aufbrausend. Zum Sirtaki wird hier noch nicht auf den Tischen getanzt, doch - keine Sorge, ganz ohne Klischees müssen wir dann doch nicht auskommen - den Ouzo aufs Haus gibt's traditionell trotzdem. „Das erwartet man beim Griechen einfach“, sagt Frank schmunzelnd. Feucht-fröhlichen Abenden steht nichts im Wege und wer ein wenig Beratung in Sachen edle Tropfen braucht, dem steht ein Somelier zur Seite. Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem "griechischen Wein" und wie könnte man einen schönen Abend passender als mit Udo Jürgens Worten ausklingen lassen?! „Schenk nochmal ein, denn ich fühl’ die Sehnsucht wieder“.

Fotos: Anna Pauels

Miles Köhler

Miles - mit dem Herz auf der Zunge und dem Bass im Ohr, tanzt sich unser ehemaliges Hauptstadtkind munter durch Münchens Elektroclubs. Von Kopf bis Fuß in schwarz - aber mit 'ner großen Portion Konfetti, bitte! Auf der Suche nach dem kleinen Hauch Berliner Luft im Augustinerland und dem Tofu-Steak im Weißwurst-Heaven.