Usagi

UsagiWo Wein und Wasabi sich gute Nacht sagen

Wer das Usagi in der Thalkirchner Straße betritt, betritt irgendwie eine andere Welt. Man fühlt sich nämlich auf einmal in eine echt asiatische Garküche gebeamt. Die Winkekatze auf dem Tresen wackelt freundlich mit dem Pfötchen und wir bekommen direkt Lust auf eine ehrliche Portion Ramen – mit knusprigem Schweinebauch oder wahlweise auch vegetarisch mit Tofu zu haben. Ein anderer Klassiker im Usagi: Gyoza, typisch japanische Teigtaschen. Okay, ursprünglich kommen sie angeblich aus China, aber wer weiß das schon noch so genau. Dazu? Ein gutes Glas Grüner Veltliner bitte!

Japanischer Kräutergarten trifft Österreichische Winzerkunst

„Gyoza sind so ähnlich wie Maultaschen oder Ravioli“, klärt Restaurantleiter und ausgebildeter Sommelier Dominik Kneidl auf. Moment mal, ein Sommelier im hippen Asia-Laden?! Trinken denn die Gäste hier viel Wein? „Also, sie trinken schon auch viel Sake“, grinst Dominik. „Aber gerade zu den asiatischen Gewürzen passt ein leichter Weißwein hervorragend. Wir verfeinern die Gerichte zum Beispiel außer mit dem typischen Wasabi, mit Shiso, einem japanischen Kraut, und dem Saft der Yuzu. Das ist eine Zitrusfrucht, deren Geschmack aber sehr viel komplexer ist als der der Zitrone oder Limette. Darum wird sie immer häufiger in der gehobenen Küche verwendet. Gerade zu diesen frischen Aromen passt ein stoffiger, schon fast pfeffriger, Grüner Veltliner wie der Weinviertel DAC perfekt.“

© Geheimtipp München

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Streetstyle mit Stil

Oh ha, man merkt, der Mann hat Ahnung! Dabei sieht der 36-jährige Bayer nicht nach dem klassischen Sommelier aus, eher nach einem jungen Wilden. Mit kleinen Bärtchen und markanten Tattoos auf den Unterarmen passt er gut zum Szene-Asiaten, der seit August 2016 im bunten Glockenbach zwischen Burger-Hotspot und Hipster-Café eine kulinarische Lücke schließt. Wir lernen: Das Usagi bietet Weinviertel DAC Weine an. Und die sind gerade stark im Kommen. Darum passen sie eben auch perfekt zu einem Szene-Lokal, das vor allem die jungen, stilsicheren und probierfreudigen Münchner anzieht. 

Weinviertel DAC

WAS IST DAS EIGENTLICH?

„Districtus Austriae Controllatus“ oder „kontrollierte österreichische Herkunftsbezeichnung“ - dafür steht das Kürzel DAC. Weinviertel DAC ist immer ein Grüner Veltliner, stammt zu 100 % aus dem Weinviertel, ist trocken mit einem max. Alkoholgehalt von 13 vol %. Erkennen könnt ihr ihn an der hell- bis grüngelben Farbe, am fruchtig, würzig-pfeffrigen Geschmack & natürlich am Weinviertel DAC Logo auf der Kapsel.

© Geheimtipp München

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Wein ist jung, egal wie alt

„Klar, die jungen Leute trinken abends schon noch hauptsächlich Bier. Doch ich denke, das liegt einfach am Preis“, sagt Dominik. Viele vermuten bei Wein gleich eine höhere Rechnung. Wer ins Usagi geht, sieht aber, dass gute Weinbegleitung nicht die Geldbörse sprängen muss. „München ist einfach ein sauteures Pflaster und man darf den Gästen da preislich schon ein bisschen entgegenkommen. Wir haben eine sehr große Weinkarte, die für jeden etwas bietet. Da merken wir auf jeden Fall, dass Wein auch für junge Leute wieder sehr spannend ist. Nicht umsonst gilt München schließlich als die Weinhauptstadt Deutschlands.“ Und es ist vielleicht extra hoch anzurechnen, das gerade in einem Viertel, das sonst vor allem Bier trinkt, der Weinviertel DAC, der echte Grüne Veltliner, nicht nur immer bekannter, sondern auch immer begehrter werden. Darum bestellen wir uns noch eine Portion Gyoza zum lecker Weinchen und sagen: Cheers Usagi - unsere schönste japanische Weinentdeckung seit Langem!

Weinviertel in deinem Viertel

TOP-ADRESSEN DER NACHBARSCHAFT ENTDECKEN!

Den ganzen Juni lang schenken euch Restaurants & Weinhändler in verschiedenen Stadtteilen Münchens glasweise den WEINVIERTEL DAC und andere Traumtropfen rund um die Region aus. Eure Chance, mal eine kleine Genussreise durch das eigene Viertel zu starten und neue Geheimtipps zu entdecken!

Bilder von Achim Schmidt für Geheimtipp München.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Culinarium Bavaricum & Weinviertel DAC entstanden. 

Pia In der Smitten

Pia ist Rheinländerin. Und das hört man auch. Als Modejournalistin kam sie vor 15 Jahren über Umwege nach München und liebt hier vor allem die vielen Cafés. Außerdem: „Passt scho!“ - das typisch bayrische Lebensmotto, das laut Pia eigentlich aus dem Rheinland stammen müsste.