Top5 Moves gegen Foodkoma

Top5 Moves gegen FoodkomaIn München und dem Rest der Welt

Alle Jahre wieder spannt die Hose und zwickt der Bauch... Aiaiai, diese herrliche Weihnachtszeit! Sei's drum - genau in dieser Zeit pfeifen wir auf alle Gedanken rund um die Kilos zu viel. Vor allem weil wir ja nun einmal in München leben und da locken die richtig guten Schweinereien ja bekanntlich an jeder Ecke...  Nach 3 mal 24/7 Plätzchen, Gänsebraten und Co. könnt ihr aber nun echt mal ein paar Taktiken gegen Foodkoma brauchen?! Haben wir uns gedacht! Und mal ein Bisschen in der Foodie Recherche-Kiste gekramt...

I'm walking!

"Nach dem Essen soll man ruhn, oder tausend Schritte tun..." - das hat schon die Omi gesagt. Und tatsächlich - gegen einen vollen Magen scheint es kein besseres Geheimmittel zu geben, als ein entspannter Spaziergang an der frischen Luft - zum Beispiel durch den Englischen Garten, entlang der Isar oder im Westpark. Danach passt dann auf mysteriöse Weise auch weder ein Stückchen Kuchen rein beim Café Gans am Wasser... Bewegung fördert eben auch die Bewegung von Magen und Darm und sorgt so dafür, dass euer Völlegefühl schnell verschwindet. Also vielleicht einfach mit der ganzen Bande nach dem Festmal einen Spaziergang einplanen. So ist man wieder frisch und die familiären Tischgespräche gehen nicht in gähnende Leere über...

Die Kippe danach?

Mit dem Spaziergang und der frischen Luft geht oft auch ein Kippchen einher. Doch Vorsicht! In diesem Falle ist der Glimmstängel im wahrsten Sinne des Wortes ein Lungenbrötchen, das sich zusätzlich noch in den eh schon bis zum Rand gefüllten Bauch quetscht. Nikotin fördert Sodbrennen und tut somit eurem Magen nichts Gutes. Also vielleicht ausnahmsweise drauf verzichten.

Darf's noch ein Schnäpschen sein?

Auch vom heißgeliebten Verdauungsschnäpschen müssen wir euch nach eingängiger Recherche leider abraten - #shameonus! Denn Alkohol bremst die Magenentleerung und verstärkt so eher das Völlegefühl. Und jetzt kommt's besonders dicke, liebe Münchner, denn jetzt geht's unserem geliebten Weißbier an den Kragen - ohje! Denn durch die zusätzliche blähende Wirkung... naja, den Rest könnt ihr euch denken... Also auch hier besser Finger weg. Statt dessen...

 

Ein Löffelchen voll Zucker!

Schon Mary Poppins hat uns gelehrt: Hausmittelchen wirken wahre Wunder. So auch ein Tässchen Anis-, Fenchel-, Kümmel- oder auch Pfefferminztee. Das alles wirkt entblähend und lindern die Spannung im Bauch. An unalkohokischen Getränken sollte man an Tagen an denen man ordentlich zulangt eh nicht sparen. Denn fehlt dem Organismus Wasser, kann es zu Verstopfungen kommen. Statt dem traditionellen Rotkraut gern auch mal ein paar Löffel Sauerkraut essen. Das enthält Milchsäurebakterien und die unterstützen den Aufbau der Darmflora. Yumyumyum... Echt super Sauerkraut haben wir in München übrigens neulich im frisch umgezogenen Andechser am Dom gegessen. Herrlich auch die besonders marinierten Spare Ribs... Von wegen Foodkoma und so.

Foodkoma-Regel zum hinter de Löffel schreiben

Und zu aller letzt, damit ihr schon für's nächste Jahr vorbereitet seid, hier der ultimative Tipp zum Vorbeugen: Langsam Essen ist das A und O. Auch wenn das Familiengettogether eher einer Raubtierfütterung gleicht, solltest du dich in Geduld üben. Und mal ehrlich: wie oft war der Fressneid völlig umsonst, weil sowieso immer so viele Restchen übrig bleiben, dass man den ganzen Haufen noch fünf weitere Tage davon ernähren kann?! Wer langsam isst, ist schneller satt. Plus: Wird die Nahrung bereits im Mund gut zerkleinert, ist der Magen bei der Aufschlüsselung der einzelnen Nahrungsbestandteile nicht mehr ganz so stark gefordert. Das hilft dann bei der Verdauung und beugt Völlegefühl vor. Next time you know! Ostern ist ja schließlich auch nicht mehr weit...

Anna Pauels

Anna – unsere Wahlmünchnerin fällt nicht nur durch feuerrote Haare, sondern auch durch mehrere Tattoos und Piercings auf. Sie liebt das Extreme und weiß nicht nur in Sachen Körperkult, wo der Bär steppt - sondern auch, in welchen Münchner Clubs und Bars. Ganz getreu dem Motto: Wer aus der Reihe tanzt hat mehr Platz zum Tanzen.