The Food Cure

The Food CureEin Dokumentarfilm zwischen Hype und Hoffnung

Krebs kann so schnell kommen und jeden von uns treffen. Krebserkrankungen sind Schicksalsschläge. Zwar gibt es anschlagende Chemotherapien, allerdings sind die Chancen einer erfolgreichen Genesung stets ungewiss. Doch sechs Krebspatienten treffen eine außergewöhnliche Entscheidung, als sie mit ihrer Krebsdiagnose konfrontiert werden: Sie beginnen eine radikale Pflanzen-Diät. Der Dokumentarfilm The Food Cure von Regisseurin Sarah Mabrouk begleitet die sechs tapferen Kämpfer fünf Jahre lang und dokumentiert deren zielführenden Genesungsfortschritt. Nun läuft der Film am Mittwoch, den 16. September 2020 als Sondervorstellung in der Isarpost und feiert dazu seine dreitägige virtuelle Weltpremiere.

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Auch der junge Krebspatient Jeremiah aus L.A. macht bei der strengen Diät mit, um den Krebs zu besiegen © The Food Cure

Du bist, was du isst

Was Oma oder Mama zu uns als Kind immer gesagt haben, ist – wer hätte es anders gedacht - vollkommen wahr. Eine ausgewogene und vor allem vitaminreiche Ernährung hält uns gesund. Auch wenn wir als Kind lieber Pommes als Blumenkohl in Erwägung gezogen haben. Umso mehr bestärkt sich dieses wichtige Thema, wenn es um ernstzunehmende Krankheiten geht. Der Dokumentarfilm The Food Cure packt uns an die Hand, um uns für das Thema Ernährung und Krankheiten zu sensibilisieren. Er schafft dies durch das Begleiten von sechs Protagonisten. Gerade weil eine pflanzenbasierte Diät in der Krebsheilung ein noch unentdecktes Feld ist, stoßen die Patienten immer wieder an ihre Grenzen. Hoffnung oder Hype – so wie es die Unterüberschrift sagt, hinterfragt der fast zweistündige Film aus den USA dieses Thema vielseitig und pointiert auf ein vielversprechendes Ergebnis.

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Statt tierischer Produkte gibt es für die sechs Protagonisten ausschließlich Gemüse und Obst © The Food Cure

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… an die sie sich streng halten müssen, damit es funktioniert © The Food Cure

Eine (virtuelle) Weltpremiere

Trotz Corona haben die Filmmachenden eine vielversprechende Lösung gefunden. Neben der Sondervorstellung am 16. September um 18.30 Uhr in der Münchner Isarpost mit anschließender Podiumsdiskussion renommierter Expert*innen , könnt ihr den Film ebenso während der dreitägigen Weltprämiere vom 18. bis 21. September online über Vimeo für gerade mal 2-Euro streamen. Also, statt Popcorn, Cola und Kartoffelchips gibt es diesmal Karotten, Orangensaft und Apfelchips. Damit tut ihr nicht nur euch selbst etwas Gutes, sondern unterstützt gleichzeitig mit dem Streaming die Kulturwirtschaft, die auch in Krisenzeiten wertvolle Inhalte für uns bereitstellen.

„The Food Cure“ in der Isarpost

Jetzt Plätze reservieren

Ihr wollt euch am Mittwoch, den 16. September live vor Ort den Film nicht entgehen lassen und der anschließenden Podiumsdiskussion zu dem wichtigen Thema lauschen? 
Dann reserviert euch bis einschließlich 14. September via E-Mail Plätze für die Sondervorstellung. 


„Sophia, der Tod und ich“

Ein Roadtrip mit dem Tod im jungen Zentraltheater München

Bilderaufnahmen aus und von dem Film The Food Cure.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Paul Harhausen

Temporärer „Zuagroaßter“ - so würden wohl waschechte Münchener Paul bezeichnen. Auf der To-Do-Liste des eigentlichen Wahl-Weimarers und geborenen „Jong“ von der Waterkant stand schon immer, irgendwann mal in der südlichsten Großstadt Deutschlands zu leben. Die grandiose Lebensqualität, das beständige Wetter, aber auch die Sehnsucht zu den Bergen, das alles hat Paul nach München gelockt. Mit jedem Tritt in die Pedale seines Rennrads und den Blick auf die Isar gerichtet, spürt er nämlich genau das: Lebensqualität. Darauf ein Prosit!