Surfyoga

SurfyogaErst Yoga Matte, dann Eisbachwelle

Die Frühjahrssonne kitzelt unsere Nasenspitzen, die Temperaturen halten sich konstant über der 10 Grad Marke. Für viele Münchner bedeutet das: Ran ans Brett, auf zur Eisbachwelle! Wir haben uns fest vorgenommen, in diesem Jahr von der Anfängerwelle zu den Experten an der Prinzregentenstraße aufzusteigen. Doch damit der erste Ritt kein schnelles Ende hat, stimmen wir unsere Muskeln ganz brav auf die Saison ein – und besuchen Bianca Buchner zu unserer ersten Lektion im SurfYoga.

Viele Matten, keine Welle.

Auf die Balance kommt es an!

Das eine im Wasser, das andere an Land. Das eine auf der Matte, das andere auf dem Brett. Auf den ersten Blick mögen Yoga und Surfen nicht unbedingt viel gemeinsam haben. Doch bei genauerem Hinsehen kommt doch die ein oder andere Gemeinsamkeit zum Vorschein: Bei beiden Sportarten bedarf es Stabilität, beide spielen mit Dynamik, beide beanspruchen viele kleine Muskelgruppen in Beinen und Armen. Bianca Buchner ist deshalb überzeugt: Surfen und Yoga ergänzen sich super. Vor allem zur Vorbereitung aufs Wellenreiten setzt die Yogalehrerin und Inhaberin von BBalance Yoga auf den Entspannungssport: „Da ich selbst leidenschaftlich gerne surfe und so viel Zeit wie möglich am Strand verbringe, weiß ich genau, worauf es ankommt. Gerade zwischen den Surftrips ist es wichtig, die richtigen Muskelgruppen zu beanspruchen, um nach der ersten Surfsession nicht komplett ausgepowert zu sein“.

Surfen ohne Wasser? Machbar.

Moving meets Massage

Um die beim Surfen beanspruchten Muskelgruppen gezielt zu trainieren, unterrichtet Bianca Surfyoga in München. „Die Yogastunden setzen sich aus körperlich anstrengenden Asanas, Dehnungen und kleinen Meditationen zusammen. Ich habe Modifikationen des Sonnengrußes entwickelt, nach denen Du voll aufgewärmt ins Wasser springen kannst. Da kommt man auf jeden Fall ins Schwitzen! Die Stunde ist natürlich auch für Nicht-Surfer/Innen geeignet“, so Bianca. Soweit die Theorie. Wie der Yogastil in der Praxis aussieht, sehen wir uns in einer Schnupperstunde an. Mit gerade einmal fünf weiteren frühen Vögeln machen wir es uns auf der Yogamatte bequem. Im Laufe der nächsten 90 Minuten schickt uns Bianca durch dynamische und statische, stabilisierende und kräftigende, lockernde und anstrengende Übungen. Und damit auch die Entspannung nicht zu kurz kommt, versüßt uns unsere Trainerin das Workout mit kleinen Massagen zwischendurch.

Meine Yogastunden sind für alle Level geeignet.

Bianca Buchner, Yoga Lehrerin

Hilfe zur Yoga-Selbsthilfe

Während der Stunde legt unsere Trainerin größtes Augenmerk auf die korrekte Ausführung und die Anpassung der Übungen ans eigene Niveau. „Meine Yogastunden sind für alle Level geeignet. Da ich nur maximal sechs Personen auf einmal unterrichte, kann ich auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse eingehen. Wenn man möchte, unterstütze und korrigiere ich während der Stunde, damit jeder möglichst viel lernt und für sich etwas mitnehmen kann. Ich weiß, dass sich nicht jeder finanziell oder zeitlich eine Yogastunde pro Woche leisten kann. Daher achte ich sehr auf das korrekte Ausführen der Posen, damit man auch zuhause alleine oder vor dem Bildschirm üben kann und möglichst viel von der Yogapraxis profitiert“, erklärt uns Bianca.

Positive Energie to go

Zum Abschluss schickt uns Bianca durch eine kleine Meditation und entlässt uns anschließend mit positiven Gedanken in den Tag. Auch wenn wir schon viele Yogastunden hinter uns haben, ist die Surfyoga Stunde bei BBalance irgendwie anders; irgendwie besonders. Besonders und anders ist auch Biancas Konzept: „Für mich liegt der Erfolg bei Yoga nicht darin, dass du dich in bestimmte Posen zwingst, sondern dass du dich wohl fühlst, lernst auf deinen Körper zu hören und mit ihm, nicht gegen ihn zu arbeiten.“ Sowohl für geübte Yogis als auch für Neueinsteiger versprechen Biancas Stunden damit einen riesigen Lerneffekt und nicht zuletzt ein geballte Ladung positive Energie.

Johanna Böllmann

Espresso Shot in einer Person“– treffender kann man Johanna nicht beschreiben. Gleich nach dem Abi kletterte die gebürtige Nördlingerin aus dem beschaulichen Rieskrater, um zu sehen, was die weite Welt zu bieten hat. In Venedig gab’s den besten Spritz, in New York neue Lifestyle-Trends, in London die Highlights der Gastro-Szene. Nun ist Johanna zurück in ihrer Lieblingsstadt München, um die Fühler nach Geheimtipps im Bereich Food und Lifestyle auszustrecken.