Storm in a Coffee Pot

Storm in a Coffee PotWenn kulturelle Kaffeevielfalt einen Geschmackssturm erzeugt

Mitten in der trubeligen Münchner Altstadt gibt es mit dem Storm in a Coffee Pot ein neues Café, das gleich mit ein paar Trümpfen im Ärmel aufwartet. Hier - direkt am Isartor - könnt Ihr nämlich nicht nur die besten Bohnen der Welt geniessen, sondern dazu auch noch entspannte Ruhe. Feine, hausgemachte Kleinigkeiten zum Essen gibt es auch. Aber die sind nur ein Begleiter. Denn der eigentliche Star, der hier kulinarisch abgefeiert wird, ist der Speciality Coffee.

Bereit für himmlische Röstaromen? © Geheimtipp München

In der richtigen Tasse schmeckt der Kaffee gleich doppelt so gut! © Geheimtipp München

Jetzt wird's gemütlich! © Geheimtipp München

Kaffee-Duft aus aller Welt

International geht es hier in dem kleinen Café zu, das etwas versteckt am Isartor liegt. Das liegt zum einen daran, dass es hier Speciality Coffee gibt, also Kaffee mit bestimmten, ziemlich strengen Qualitätsansprüchen, denen nur etwa fünf Prozent des weltweit produzierten Kaffees genügen. Und so finden Bohnen aus allen Teilen Europas ihren Weg zum Isartor. Zum anderen bringen auch die beiden Besitzerinnen Eugeniya und Yuliya allerlei internationalen Kaffee-Wind nach München. Beide arbeiten seit über zehn Jahren als Barista, Eugeniya hatte in St. Petersburg bereits einen eigenen Speciality-Coffee-Shop und Yuliya in Singapur lange einen Coffee-Club.

Kaffeespezialitäten aller Coleur

Natürlich gibt es gut gemachte Kaffee-Klassiker wie Cappuccino oder Espresso – instagramtaugliche Latte Art ist selbstverständlich immer inklusive. Wer Filterkaffee mag, wird bestens bedient und darf auch noch wählen, ob der Kaffee per Hand oder mit der Maschine aufgegossen wird. Und experimentierfreudige Kaffeeliebhaber können Espresso-Tonics probieren oder sich auch mal an einen Espresso-Saft wagen.

Der Kaffee ist hier der Star der Show. © Geheimtipp München

Von Avocado-Toast bis Spinat-Kuchen

Kulinarisch läuft es im Storm in a coffee pot so ein bisschen ab wie in einer Weinbar. Das Essen soll das Getränk perfekt begleiten – ihm aber bloß nicht den großem Auftritt streitig machen. Und so gibt es nur eine winzige, feine Karte. Neben den Coffee-Shop-Classics wie Bananenbrot und Energie-Balls bekommt ihr auch noch äußerst delikate Avocado-Toasts. Alles natürlich hand- und hausgemacht - Veganer werden auch immer bedacht. Am Wochenende ist das Kuchenangebot größer und dann experimentieren die beiden Macherinnen auch gern mit Aromen, sodass ihr zum Beispiel auch mal einen Spinat-Kuchen probieren könnt.

Avocadotoast...wir könnten uns reinlegen! © Geheimtipp München

Die Ruhe vor dem Sturm

Und wer gar keinen Kaffee mag, der sollte einfach mal den Matcha Latte probieren. Denn die entspannte Ruhe, in der hier getrunken und geratscht werden kann, gibt es in der Innenstadt so häufig wie günstigen Wohnraum. Innerhalb der Woche gibt findet ihr zwar noch freie Plätze, am Wochenende sieht es da schon anders aus - obwohl es den kleinen, schönen Kafeenerd-Place noch gar nicht so lange gibt. Gutes spricht sich halt rum. Also, Beeilung, denn wahrscheinlich ist es nur die Ruhe vor dem großen Sturm – im Coffee Pot.

emilo Kaffee

Feelgood-Spezialitätenkaffee im Westend

Bilder von Murat Kaydirma für Geheimtipp München.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Henrike Hegner

Lebe Dein Ändern! Henrike hat es irgendwann aufgegeben, „nie“ zu sagen. Immer dann, wenn etwas unbekannt, irritierend oder anders ist, ist das Nordlicht mit vollem Herzen dabei – oft zu ihrer eigenen Überraschung. Feinste Künste und letzter Trash können sie gleichermaßen begeistern. Nervös wird sie nur, wenn die Flasche Cola nicht in Griffweite ist.