Spring ins Feld

Spring ins FeldVeganes Fast Food aus der Maxvorstadt

Der Burger von McDonald’s, ein Trog Chicken Wings von KFC, das Nordsee-Backfischbrötchen - für viele ist das der Inbegriff von Fast Food. Meist spart das Geld, aber keine Kalorien. Fettig, ungesund... und wenn man mal ganz ehrlich ist, schon auch ein bisschen eklig... was für Massen von solch einem Zeug Tag für Tag verzehrt werden! Aber modernes Fast Food kann auch anders! Und funktioniert fernab aller gängigen Angebote und Klischees darüber auch in gesund. Spring ins Feld in der Maxvorstadt macht’s vor.

Spring ins Feld soll eine Alternative sein zum üblichen Fast Food - und zwar mit einem entscheidenden Unterschied. Keinem Hühnchen wurde für die schnellen Leckereien eine Feder gerupft, keinem Schweinchen eine Borste gekrümmt. Alle Liebhaber süßer Esther the wonderpig-Videos können also aufatmen - puh! 

Wir wollten bewusst die Lücke in der Münchner Gastroszene füllen und keine Falafel, keine Pizza Margerita anbieten, sondern etwas völlig Neues. Es ist eine neue Art der Küche, die wir entwickelt haben.

Anian Zeller - Spring ins Feld

Seit April hat das Restaurant in der Maxvorstadt geöffnet und verwöhnt seither nicht nur die Studenten der Uni mit leckeren Salatbowls und Wraps. Beim "BBQ Jack" zum Beispiel vereinen sich geschmorte Jackfruit, karamellisierte Zwiebeln und Rotkohl miteinander, während die Black Bean Quinoa Bites vom "Muchacho" die klassischen Falafel ersetzen. „Wir wollten bewusst die Lücke in der Münchner Gastroszene füllen und keine Falafel, keine Pizza Margerita anbieten, sondern etwas völlig Neues. Es ist eine neue Art der Küche, die wir hier entwickelt haben“, erzählt uns Anian Zeller, der mit seinem Freund und Kollegen Klaus Kuttner vor zwei Jahren mit der Planung von Spring ins Feld begann. Mit Klaus hat er einen erfahrenen Gastronomen an seiner Seite, der sich vor allem in Sachen „Veggie“ so richtig gut auskennt. Er ist seit vielen Jahren erfolgreicher Inhaber des veganen Restaurants Bodhis. Aus der Feder seines Teams stammen die rein pflanzlichen Geschmacksexplosionen, die nun auch das Univiertel erobern sollen. 

Anian, der mit 18 Jahren noch Bier in einer bayrischen Wirtschaft ausschank, führte bereits im Studium seine erste Studentenkneipe. Mehrere Jahre war er in der Beratung selbstständig - aber eben nie sein eigener Chef. Diesen Traum hat er sich nun mit seinem Laden Spring ins Feld erfüllt. „Etwas eigenes zu kreieren und selber in der Hand zu haben, wie gut es wird, und jeden Tag aufzustehen und genau die Motivation zu haben - das ist mein eigenes Baby.“ Eigens für die Wraps haben Anian und Klaus einen echten Tandoori-Ofen aus Indien einfliegen lassen. Alles wird frisch vor dem Kunden zubereitet, nicht wie bei den üblichen Fast Food-Ketten. „ Fast Food wie man es kennt ist ja meistens frittiert, sehr fettig“, sagt Anian. „Wir verarbeiten täglich frisches Gemüse, die Pasten werden im Bodhi vorbereitet." Das mache die gesunde Küche aus, deren Zubereitung zudem sogar ganz ohne Plastik auskommt. 

Fantastic without plastic - alles to go. Auch die Strohhalme sindzu 100 % kompostierbar.

Anian Zeller - Spring ins Feld

Und wem dann doch so ein bisschen der ungesunde Kick fehlt, der kann zum Nachtisch eine Waffel schlemmen. Natürlich auch vegan, frisch aus dem belgischen Waffeleisen. Na dann: Bon Appetit! Wir bleiben noch ein Bisschen - ein, zwei Leckerchen passen noch rein... wo es gut ist, verweilt man nunmal gerne. Fast Food hin oder her. 

Anna Pauels

Anna – unsere Wahlmünchnerin fällt nicht nur durch feuerrote Haare, sondern auch durch mehrere Tattoos und Piercings auf. Sie liebt das Extreme und weiß nicht nur in Sachen Körperkult, wo der Bär steppt - sondern auch, in welchen Münchner Clubs und Bars. Ganz getreu dem Motto: Wer aus der Reihe tanzt hat mehr Platz zum Tanzen.