SOJO Vom Teller bis zur Wand: ein asiatisch-südafrikanisches Feuerwerk der Eindrücke

Geheimtippmuenchen Essenundtrinken Restaurant Sojo Ag 7 – ©wunderland media GmbH

Kennt ihr diese Abende, die ganz langsam beginnen? An denen einem erst mit der Zeit klar wird, dass das ein unvergesslicher Abend wird? Meistens beginnen sie in kleinen, hübschen, – manchmal sogar etwas unscheinbaren – Restaurants. Auch im Sojo kann man unvergessliche Abende haben. Der Unterschied: Man weiß es sofort, wenn man über die Schwelle tritt. Selbst wenn man zum ersten Mal dort ist.

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SOJO

Detailverliebtes Interieur, das die Laune hebt

Kronleuchter krönen das Wandbild einer majestätischen Schönheit samt Wildkatze. Eine andere Wand ist mit saftig-grünem Moos bewachsen. Die Bar strahlt in edlen Kupfertönen mit pinken Neonschriftzügen um die Wette und in einer anderen Ecke reiht sich ein bunter Lampion an den nächsten: „Wo sollen wir denn hier bitte zuerst hingucken?!“, fragen wir uns, als uns der freundliche Service an den Tisch begleitet. Und sind zunächst etwas enttäuscht: Wir bekommen den Platz direkt neben der Tür. Ein schöner Tisch. Nur können wir es jetzt schon kaum erwarten, herauszufinden, was der großräumige Gastraum im hinteren Teil noch alles zu bieten hat … Das muss wohl bis zur Pippi-Pause warten. Jetzt erst einmal: Aperitif bestellen und die Karte checken!

Geheimtippmuenchen Essenundtrinken Restaurant Sojo Ag 36 – ©wunderland media GmbH
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Geheimtippmuenchen Essenundtrinken Restaurant Sojo Ag 33 – ©wunderland media GmbH
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Asien trifft auf Afrika und Sake Bar auf Fine Dining

Zum liquiden Start wählen wir aus den überschaubaren, aber fein selektierten Drinkvariationen eine abgewandelte Art des Negroni – Rosenlikör bringt eine erfrischende, feminine Süße in den sonst sehr bodenständigen Barklassiker. So liest sich die Karte gleich noch viel besser. Uns erwartet eine kulinarische South Journey – also eine Tour durch den Süden Afrikas und Asiens. Der Fokus liegt klar auf der gesunden und vielfältigen japanischen Esskultur, die mit Gewürzen und anderen Zutaten um viele Komponenten der südafrikanischen Küche erweitert wird. Nach diesem feuchtfröhlichen Genuss hört unsere Reise aber noch lange nicht auf. Wir machen einen fließenden Übergang zum SOJO Tonic – eine ausgefallene Abwandlung eines regulären Gin Tonics, die mit der japanischen Zitrone „Yuzu“, einer herben Orangenmarmelade und ein, zwei Tröpfchen Soja-Soße verfeinert wird – und einem Mr. Salty Vu, der mit dem fruchtigen Aroma der Grapefruit Lust auf mehr macht! Die Drinks hauen uns schon einmal vom Hocker – aber was können wir kulinarisch erwarten? Ein Blick auf die Speisekarte und wir sind hin und weg.

Geheimtipp’s choice: Spezial Sushirollen zum Teilen!

Unsere Wahl: zur Vorspeise Avocado in Tempuramantel mit einer himmlischen Trüffelmayo (für 12€) und die blanchierten Edamame, die mit einer südafrikanischen Gewürzmischung verfeinert wurden (Kostenpunkt: 7,50€). Zur Hauptspeise gab es eine Special Sushirolle zum Teilen – Hi Salmate (Flussaal, frittierte Garnele, Cream Cheese, Jakobsmuschel etc.) und „Yabe“. Bei Letzterem handelt es sich um vier verschiedene Sharing Beilagen mit Brot zum selbst zusammenstellen. Kostenpunkt 18 Euro pro Gericht. Beide Portionen hatten es in sich, unser Tipp also: nicht zu viel auf einmal, sondern lieber nachbestellen! Auch wenn’s bei den tollen Farben auf den Tellern unserer Nachbartische schwerfällt … Also entscheiden wir uns noch für ein kleines, aber feines Dessert: Uns erreicht ein herrlicher Rumcake mit feiner Schokomouse, Minze und jamaikanischem Thymian…ein Traum!

Crazy but fancy: Wir kommen wieder!

Apropos Nachbartische: Das Publikum ist zumindest an diesem Abend, ebenso wie wir in fabelhafter Laune – viele haben sich zu größeren Gruppen getroffen, essen, trinken und feiern. Aus einem der schön arrangierten Séparées schallt irgendwann ein Geburtstagsständchen, später begibt sich eine Gruppe toll gestylter Mädels mit metallischen Luftballons singend zum Eingang – und so mischt sich die fancy, aber lockere Fine Dining Atmosphäre mit euphorischer Partystimmung. Also im Prinzip genau das, was sich die Macher auf die Fahne geschrieben haben: Asien trifft Afrika, Fine Dining meets Sake Lounge, crazy but fancy – genau das will das Sojo sein. Ein Konzept, das von Hamburg und Nürnberg im Oktober nach München gekommen ist. Dank Corona haben wir kurz mal nicht aufgepasst und es einige Monate lang übersehen. Aber jetzt kennen wir es ja und werden sicher noch häufiger hier zu Hause sein. Auf dass wir, wie die Macher sich wünschen „viele neue Erinnerungen, Erlebnisse und Gaumenfreuden miteinander teilen werden!“ So soll es sein, liebes Sojo-Team – wir sind dabei! Übrigens munkelt man auch, dass das Team gerade auf Hochtouren am Außenbereich des Restaurants arbeitet. Wir sind jedenfalls gespannt und können es kaum erwarten wiederzukommen.

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