Sieben schaurige Orte in München

Sieben schaurige Orte in MünchenHalloween-Horror-Spots zum Gruseln

Oktoberzeit ist Gruselzeit: Halloween klopft an die Tür und wir haben endlich einen Grund, das Theaterblut wieder aus unserem Schminkfundus zu kramen. An Halloween hat jeder von uns seine eigenen kleinen Traditionen. Die einen ignorieren es gänzlich, andere feiern das Spektakel mehr als ihren Geburtstag (also zu Nicht-Corona Zeiten jedenfalls), die Nächsten verlangen “Süßes oder Saures”. Und der Rest von uns? Genießt einfach die gruselig verzauberte Stimmung in der Stadt. Für alle Halloween-Freaks da draußen haben wir München nach den schönsten schrecklichen Plätzen durchkämmt und – tadaaaa – wir sind fündig geworden! Aufgepasst, hier kommen unsere Top sieben Spots für das perfekte Kostüm, den fiesesten Kürbis, die gespenstischste Location und mehr.

Pflichtprogramm zum finsteren Brauchtum: der Gore Store

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Eintreten auf eigene Gefahr. © wunderland media GmbH

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Alles was das Grusel-Herz begehrt. © wunderland media GmbH

Wer noch auf der Suche nach einem schaurig schönen Kostüm ist, wird im Gore Store in der Müllerstraße auf jeden Fall fündig. Der Horror Shop bietet euch jedoch nicht nur die verrücktesten Verkleidungen, sondern natürlich auch die perfekten Accessoires zu eurem Schocker-Outfit. Von der Perücke bis hin zum Messer gibt es für jedes Kostüm den passenden Schnickschnack, um den Look perfekt abzurunden und den Gruselfaktor zu erhöhen. Außerdem gibt es in dem Laden im Glockenbach auch alles, um eure Wohnung halloweenmäßig zu dekorieren. Spinnennetze, Totenköpfe und vieles mehr, um eurem (Corona-konformen) Gästekreis einen gehörigen Schrecken einzujagen. 

Gänsehaut am alten Nordfriedhof

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Na, läuft euch da auch ein Schauer über den Rücken?! © Unsplash

Mitten in der Maxvorstadt befindet sich der alte Nordfriedhof. Tagsüber wird hier Tischtennis gespielt, Kinder toben umher und Jogger bemühen sich, in Form zu bleiben. Alles in allem ein familienfreundlicher und fröhlicher Ort. Nachts jedoch sieht das alles etwas anders aus… Wenn die Sonne verschwunden ist, die Vögel aufhören zu Zwitschern und die Familien in den Betten liegen, verwandelt sich der Friedhof zur Gruselstätte. Die kahlen Bäume wiegen sich im Wind und werfen furchteinflößende Schatten auf die alten Gräber, während die verrosteten Gittertore erschreckend laut knarren und quietschen. Die meisten von uns umgehen den alten Friedhof nachts lieber – für Halloween testen wir unsere Schauder-Schmerzensgrenze aber gerne aus. 

Ein bisschen Götterfunken gefällig?

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Der Farbrauch verpasst dem Bild den nebligen Touch, den es verdient. © Götterfunken

Euer Halloweenkostüm steht, die Schminke und die Perücke sitzen und die Location habt ihr auch gewählt? Es scheint so, als würde dem perfekten Gruselfoto nichts mehr im Wege stehen. Außer vielleicht... ja, wir hätten da doch noch eine Idee, um eurem Bild den letzten Schliff zu verpassen. Im Götterfunken in der Landwehrstraße gibt es alles, um die – im wahrsten Sinne des Wortes – Funken sprühen zu lassen! Die Macher sind zwar auf Feuerwerke spezialisiert, verkaufen jedoch auch knallige bunten Farben, die sich in Rauch auflösen; Kunstblut und weitere SFX Artikel wie beispielsweise schwarzer Zahnlack oder Hautkleber. Bekommen wir ein Bild, wenn ihr fertig seid? 

Nix für schwache Nerven: die MysteryRooms

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Klack - das Schloss ist zu. Wie kommen wir jetzt wieder raus? © wunderland media GmbH

Ein absolutes Muss für Teamplayer und Hobby-Sherlocks sind die Escape Games der MysteryRooms! Mit Grips, gemeinschaftlichem Arbeiten und jeder Menge Spaß geht es darum, sich aus den Räumen zu befreien. Keine Sorge, die Macher von MysteryRooms haben sich ein Hygienekonzept überlegt und natürlich gilt die Maskenpflicht. Wer sich vorsichtshalber aber doch lieber Zuhause aufhält, muss auf den einzigartigen Spaß jedoch keinesfalls verzichten. Online könnt ihr auch die Digital Team Missions von verschiedenen Laptops aus gemeinsam spielen und euch aus dem virtuellen Raum befreien. Fürs Spielgefühl lohnt es sich, parallel einen Videocall laufen zu lassen. Zu fünft dürft ihr euch aber aktuell auch noch vor Ort in den Escape Rooms gruseln... 

Handgeschnitzte Freakfaces im Halloweenstyle

Würde sich gut vor unserem Office machen, oder? © Tobias Wolfram

Den Piratenkürbis finden wir besonders gelungen! © Tobias Wolfram

Wenn Kürbisse anfangen zu winken... dann ist es schon spät oder wir zweifeln an unserem Verstand. © Tobias Wolfram

Der Münchner Tobias Wolfram ist ein echter Künstler. Besonders talentiert ist er im Schnitzen von Kürbissen. Doch wer jetzt denkt: “Das kann ich auch selber!”, hat noch nie eins von Tobias Meisterwerken gesehen. Sogenannte 'Freakfaces' sind nämlich seine Spezialität. Grinsend, dreiäugig, als Mond oder als Hexe - Tobias kann sie alle! Hergestellt werden die gruseligen Halloweenkürbisse im Münchner Osten. Normalerweise stellt Tobias seine Werke auf verschiedenen Veranstaltungen aus, was natürlich derzeit nur sehr eingeschränkt stattfinden kann. Jedoch könnt ihr eurer Wunsch-Freakface auch einfach bei ihm bestellen und extra für euch anfertigen lassen. Na, wenn das mal nicht die perfekte Deko ist?! Und wir sparen uns Zeit und Nerven. Und unsere Finger bleiben auch alle dran. 

Das sagenumwobene Maxtor

Buh! © Unsplash

Die Ur-Münchner werden die Geschichte, die sich seit dem 19. Jahrhundert erzählt wird, vermutlich kennen: Am Maxtor lebt ein Gespenst! Jawohl, ihr habt richtig gelesen: ein Gespenst. Der Sage nach ist das Wesen ein zwei Meter großer und dicker Mann. Besonders an jungen Frauen ist das Gespenst besonders interessiert... Entkommen scheint so gut wie unmöglich. Der Geist folgt ihnen bis zur Haustür, und wenn sie glauben, ihn endlich wieder los zu sein, taucht er auf einmal wieder auf. Was die sagenumwobene Kreatur wirklich will und welche Motive sie hat, ist leider niemandem bekannt. Hoffen wir einfach, dass es ein lieber Geist ist, der die jungen Damen nachts nur sicher und heil nach Hause bringen möchte … ganz wohl ist uns bei dem Gedanken allerdings nicht. 

Goth, Rock, Punk und Grusel im Bugs

Eine kunterbunte Auswahl – auch für alle Halloween Fans. © Bugs

Last but not least: das Bugs am Sendlinger Tor, das es schon über 20 Jahre gibt. In diesem Laden findet ihr so einiges an alternativer Mode: Burlesque, Emo, Goth, Industrial und mehr. An sich ist es per se kein Halloween Geschäft, doch die Macher des Bugs verkaufen auch bunte Kontaktlinsen, ausgefallenen Schmuck, wilde Masken, Lack und Leder-Outfits, Glibber und und und. Mit ein bisschen Kreativität und Spaß am Ausprobieren könnt ihr in dem Geschäft die geheimen Zutaten finden, um euer Kostüm abzurunden und zu perfektionieren. Und wenn ihr beim Stöbern auf den Geschmack kommt, dann seht es einfach als Möglichkeit, euren privaten Kleiderschrank etwas aufzupeppen und einen neuen Stil auszuprobieren. Egal zu welcher Jahreszeit. 

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Bilder von wunderland media GmbH und jeweiliges Copyright. 

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Malina Köhn

In Schwabing geboren und aufgewachsen und schließlich im Westend gelandet: Man kann durchaus sagen, unsere Malina ist ein waschechtes Münchner Kindl. Bekannt für ihren exzessiven Konsum von Kaffee und To Do Listen, ist sie ihrer großen Liebe immer treu geblieben. Im Sommer findet man Malina fast ausschließlich am Eisbach oder an der Isar, meistens mit 'nem kühlen Hellen oder 'ner Paulaner Spezi in der Hand. Manchmal aber auch... ja genau, mit einem Kaffee.