Selbsttest Jumping Fitness

Selbsttest Jumping FitnessEasy Rumhüpferei?! Fehlanzeige!

Seit knapp zwei Jahrzehnten springe ich hin und wieder auf einem Trampolin. Ich hätte durchaus behauptet, zu wissen, wie Trampolin springen funktioniert. Ich war der festen Überzeugung, mich als Hobby-Trampolinspringerin bezeichnen zu können. All das änderte sich, als ich über den Urban Sports Club Jumping Fitness München entdeckte. In nur einer Stunde stellte Trainerin Mel mein knapp zwanzig Jahre gereiftes Trampolin-Weltbild komplett auf den Kopf. Und ich danke ihr hierfür von ganzem Herzen!  

Ihr könnt Jumping Fitness übrigens vergünstigt testen!

Oder aber hunderte andere Sport- und Wellnessangebote, die der Urban Sports Club unter einer Mitgliedschaft zusammenbringt. Es gibt keine Mindestlaufzeit und ihr könnt jeden Monat kündigen. Mit dem Code USCGEHEIMTIPP spart ihr euch 10 Euro!

Während Trampolinspringen lange Zeit als Aktivität für Kinder bekannt war, ist seit einigen Jahren auch immer öfter in Fitnessstudios von dem Springspaß zu lesen. Jumping Fitness, wie die Sportart im Fachjargon genannt wird, behauptet seinen Platz an der Top-Liste der Fitnesstrends nun schon seit geraumer Zeit. Warum? Es soll ein effizientes Kraft- und Ausdauertraining sein, bei dem in der Stunde über 750 Kalorien verbrannt werden.

Da die Beine kontinuierlich in Bewegung sind und der Körper permanent ausbalanciert werden muss, soll dabei gleichzeitig die Bein-, Rumpf- und Beckenmuskulatur gestärkt werden. Darüber hinaus wird das Springen bei motivierender Musik als Gute-Laune-Aktivität zum Stressabbau angepriesen. Einfache Choreographien und individualisierbare Übungen sollen dafür sorgen, dass der Spring Sport sich für Hobbysportler jeden Levels eignet. Die Theorie überzeugt mich schon einmal auf ganzer Linie.

Da Jumping Fitness auch im Angebot meiner Urban Sports Mitgliedschaft enthalten ist, unterziehe ich den Fitnesstrend dem Praxistest. In München werden die Kurse von Melanie Herrmann, kurz Mela, geleitet. Die gelernte Ballett- und Stepptänzerin tanzte lange Zeit mit ihrer Showtanzgruppe durch die Welt, bevor sie in München eine Ausbildung zur Fitnesstrainerin absolvierte. Die Liebe fürs Tanzen ließ sie dabei nie los. So spezialisierte sich von Beginn an auf rhythmische Trainings.

Mela unterrichtet heute auch Piloxing und Zumba. Doch ihre absolute Paradedisziplin sind die Jumping Fitness Kurse. Die Stunden finden Montag, Mittwoch, Donnerstag sowie vier Mal am Wochenende mit sechs bis 15 TeilnehmerInnen statt. Die Anmeldung für die begrenzten Plätze erfolgt bequem per WhatsApp. Eine Session kostet regulär 12€ (für Studenten 10€) – mit der Urban Sports Club Mitgliedschaft gibt es den Sprungspaß gegen eine Unterschrift. Der Ort des Geschehens ist die Salsabor Dance Academy in München Maxvorstadt.

Gewappnet mit Sportausrüstung und jeder Menge Wasser mache ich mich also eines Montags auf den Weg in die Tanzschule. Wo sonst die Hüften zu Salsa Rhythmen geschwungen werden, warten schon mit Tubes und Haltegriffen ausgestattete Jumping Fitness Trampoline darauf, mich und meine Mitspringerinnen an die Grenzen zu bringen. Es kann losgehen. Die Einführung ist kurz. Bauch rein, vorbeugen, alles geben: Mehr muss ich nicht wissen.

Tanzen läßt nicht nur das Herz, sondern auch die Seele hüpfen.

Volker Harmgardt

Mel startet die Musik und für die Trampolinseile beginnen 45 Minuten Hochspannung. Das erste Lied ist zum Wachwerden gedacht. Ein paar „Repeater“, einige „Scissors“, hier und da ein „Basic“. Die Grundschritte habe ich schnell verinnerlicht. Zum Glück! Denn schon beim nächsten Track bleibt keine Zeit mehr, über die Choreografie nachzudenken. Viel zu sehr bin ich damit beschäftigt, die Knie in die Höhe zu katapultieren, die Fersen in mein Trampolin zu preschen und in der richtigen Minute meine Balance wieder zu finden. Da die Bewegungen perfekt auf die Musik abgestimmt sind, fällt es mir überraschenderweise gar nicht schwer, dabei im Rhythmus zu bleiben.

Nach den ersten zwei Liedern stoppt die Musik. Meine erfahrenen Mitspringerinnen verlassen ihr Trampolin. Das wars schon? Denkste! Damit unsere Muskeln nicht einschlafen, variiert Mel zwischen Cardio- und Kraftintervallen. Den Auftakt machen die Arme. Trizeps, Bizeps, Schultern: In nur vier Minuten bringen wir unsere Arme mit einfachen aber effektiven Übungen zum Brennen. Zur Erholung für die Armmuskulatur geht’s wieder zurück aufs Trampolin. Mit Peter Fox im Ohr zeigen wir nun unseren Beinen, dass sie noch nicht im Feierabend angekommen sind. Eine kleine Pause für ein kleines aber feines Bauch-Intervall gönnen wir ihnen noch, bevor wir zum großen Endspurt nochmal alles aus ihnen herausholen.

Nach einer Stunde Jumping Fitness fühle ich mich ausgepowert und gleichzeitig motiviert. Ich habe nicht das Gefühl, soeben ein Ganzkörper Workout absolviert zu haben. Vielmehr kommt es kommt mir vor, als hätte ich auf der Tanzfläche im Club alles gegeben und mich voll und ganz von den Rhythmen hinreißen lassen. Mein Fazit: Wer auf der Suche nach einem Sport ist, bei dem der Spaß die Anstrengung in den Schatten stellt, hat mit Jumping Fitness das perfekte Hobby gefunden.

Pics by JUMPING FITNESS.

Johanna Böllmann

Espresso Shot in einer Person“– treffender kann man Johanna nicht beschreiben. Gleich nach dem Abi kletterte die gebürtige Nördlingerin aus dem beschaulichen Rieskrater, um zu sehen, was die weite Welt zu bieten hat. In Venedig gab’s den besten Spritz, in New York neue Lifestyle-Trends, in London die Highlights der Gastro-Szene. Nun ist Johanna zurück in ihrer Lieblingsstadt München, um die Fühler nach Geheimtipps im Bereich Food und Lifestyle auszustrecken.