Salon Pitzelberger

Salon PitzelbergerMondäne Bar-Kultur für den Gärtnerplatz

Die Theaterpausen mit Standard-Prosecco und Weinschorle sind vorbei! Zumindest im Gärterplatztheater. Mit dem Salon Pitzelberger, der hier nach der Fertigstellung der Theaterumbauten neu entstanden ist, zieht ein mondänes Flair in die bisher alternativ-charmante Barkultur des Glockenbachs. Ein Bisschen Extravaganz schwingt auch mit, könnt ihr euch in den Pausen doch den Lieblingsdrink mit Namenszettelchen zur reservierten samtig-edlen Sitznische bringen lassen. Oder ihr setzt euch ganz spontan und ohne Theaterkarte an die in rotes Licht getauchte Bar und lasst euch von der jazzigen Atmosphäre alter Zeiten und der passenden Live-Musik davontragen.

199 Personen fasst der Salon Pitzelnberger, den ihr entweder durch den Haupteingang des Theaters und ein paar Stufen hinab, oder aber durch die Tür rechts davon, gekennzeichnet durch zwei rote-goldene Seile erreicht. Hört sich nach einer großräumigen Sache an und weniger nach Gemütlichkeit. Doch genau das Gegenteil ist der Fall - durch viele Sessel, kubusförmig angelegte Sitzgelegenheiten und Nischen habt ihr selbst bei vollem Haus immer das Gefühl von Privatsphäre - der heimeligen Trinkstimmung absolut förderlich! Und die sollte man auch mitbringen, alles andere wäre Verschwendung. Denn die Drinks, die das Barteam um David Lindner und Dragan Danilov für euch kreiert, sollten mit Andacht genossen werden.

Die alkoholische Signatur liefert der „Salon Pitzelberger Spritz“ mit schwarzem Johannisbeersaft und geräuchertem Rosmarin verfeinert. Der „Barbara Streisand“ - ein Vodka Fizz mit Lavendel - wartet indes noch auf die Entwicklung seines männlichen Counterparts. Aber auch Klassiker wie der Negroni oder ein intensiver Rusty Nail bringen das Barteam an den Start. Plus einige Überraschungen „kitchen Style“. Da wird flambiert geräuchert, ja sogar selbst angesetzt. Zum Beispiel Gin + Rosenköpfe = Rose Gin Tonic. Oder zu diversen exotischen Gewürzen gegriffen, wie beim Marrakesh Mule - Ginger Beer, Kardamom, homemade Ayurveda, Zimt und Zitrone.

Benannt ist die Bar nicht umsonst nach dem ersten Stück, welches jemals im Gärtnerplatztheater aufgeführt wurde. „Wir wollen die Gäste an die alten Zeiten erinnern und die Bar- und Showkultur von früher im Salon Pitzelberger aufleben lassen“, erklärt Ana Zmire von All New Arts, die sich nicht nur ums Marketing der Bar kümmert, sondern auch die CI mit entworfen hat. Dabei ist das Konzept wie für eine klassische Jazz-Bar angelegt - „mit Plus“, beschreibt Ana. Das Plus ist das ziemlich hochwertige und facettenreiche Musikprogramm, das hier an festen Wochentagen Einzug hält - anspruchsvolle Musik ist gefragt. Kredenzt wird die entweder live oder mithilfe von Vinyl.

Mittwoch ist Soul-Tag im Salon Pitzelberger, an Donnerstagen lädt er Nachwuchskünstler zur Open Stage. Der Freitag steht mit Latin Flavoured Bar Tunes unter dem Motto „Rum&Coca Cola“ (Stichwort amerikanische und Südamerikanische Jazz-Fusion) und am Samstag geht es dann mit Funk a la James Brown und Co. heiß her wie einst im Studio 54. Da lassen sich auch die Theaterschauspieler, Tänzerinnen und Darsteller, die in der Abendvorstellung noch auf der Bühne standen, nicht lange bitten und lassen ihren Feierabend durchaus mal mit einem Drink und kreisenden Hüften im Theatereigenen Salon ausklingen. Die Bar als Bühne des Lebens - im Salon Pitzelberger wird diese Metapher passender als je gesehen zur Wirklichkeit.

Kleine, jazzige Hörprobe...

Du gehörst auf die Bühne des Lebens?

Für seine Open Stage sucht das Team des Salon Pitzelberger noch nach talentierten Künstlern. Wer sich berufen fühlt: office@salon-pitzelberger.de.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Salon Pitzelberger entstanden. 

Julia Katharina Tomski

Ursprünglich aus dem bodenständigen Nordrhein-Westfalen folgte Julia dem Ruf der Medienstadt München und fand als Feingeist mit Hang zu schönen Dingen, gutem Geschmack und herzerwärmenden Menschen hier ihr Glück und einen Quell an Inspiration. Trotzdem: Im Alltag trägt Julia statt weißem Blüschen und Perlenohrringen lieber zerrissene Jeans und das Herz auf der Zunge. Denn: U can take the girl out of the Pott but U can never take the Pott out of the girl.