ROOM

ROOMAbgefahrene Verschmelzung von Kunst und Multimedia

Das Bedürfnis nach künstlerischem Ausbruch ist so alt wie die Menschheit. Und jedes Zeitalter hatte und hat seine eigene Leinwand für kreative Ergüsse. Waren es in der Steinzeit Fingermalereien auf Höhlenwänden, ist es in unserer Zeit die Digital- und Multimediabranche, die Kreativen die Möglichkeit gibt, ihrer Kunst Raum zu geben und sie auf eine neue Ebene zu erheben. So auch den Studenten des achten Jahrgangs „Kunst und Multimedia“ der LMU München, die diesen Juli ihre eigenen Rauminterpretationen im Rahmen einer außergewöhnlichen Ausstellung mit dem Namen „ROOM“ präsentieren.

Kunst hat sich noch nie nur auf das Aufbringen von Farbe auf einen möglichst geeigneten Untergrund beschränkt. Sondern sie hat schon immer die unterschiedlichsten Darstellungsformen gesucht und gefunden. So ist es kaum verwunderlich, dass auch unsere digitale und multimediale Welt seine eigene und neue Plattform für künstlerische Wege bietet. Vielmehr noch schafft sie die Möglichkeit, alte und neue Kunstformen in einem völlig neuen Kontext darzustellen, miteinander zu verbinden und als symbiotisches Gesamtkunstwerk erscheinen zu lassen.

Genau diese Symbiose aus multimedialen Installationen, Websites, interaktiven E-Books, Apps, Games, Film, Augmented- und Virtual Reality gepaart mit klassischen Designelementen versuchen die Jungkünstler des „Kunst und Multimedia“ Studiengangs der LMU München mit insgesamt 18 verschiedenen Arbeiten in Ihrer Abschlussausstellung vom 14. bis 16. Juli  im Studio II des Muffatwerks für den Zuschauer darzustellen und interaktiv erlebbar zu machen.

Exhibiting Artists

Lisa Andres, Olena Goncharenko, Lisa Gärttner, Marta Forsiuk, Laurenz Dallinger, Michel Hohendanner, Leonard Schulz, Marco Richtsfeld, Laura Haase, Lea Weil, Luisa Schleu, Chiara Ullstein, Markus Gütlein, Pia Hinze, Anastasia Bloshchytska, Jelena Majstorovic, Tatjana Kocharava, Alina Giesler

In der Ausstellung kann der Besucher selbst zu einem Teil eines interaktiven Raumkonzeptes werden. Und das lädt wiederum dazu ein, sich Illusionen hinzugeben, für anderen - immersiven - Welten zu öffnen und selbst Räume zu erschaffen und zu zerstören. "Kunst, Medium und Rezipient verschmelzen zu einem hybriden Wirklichkeitstraum", kündigen die Macher an. Wir finden, das hört sich ziemlich spannend an. Weil anders. Und kommen gerne vorbei.

Pics by the exhibiting artists.

Thomas Tomski

„Mit dem Stil ist es wie mit so vielen Dingen: Man hat ihn oder man hat ihn nicht.“ Vor sieben Jahren fand Thomas, das Pottkind mit schlesischem Ursprung, in der Isarmetropole eine Stadt, die sein Lebensmotto verkörpert, wie kaum eine andere. Seitdem genießt er die Münchener Lebensqualität in vollen Zügen. Am liebsten dort, wo sich interessante Leute, außergewöhnliche Geschichten und gute Drinks die Klinke in die Hand geben.