New Terrace in Town

New Terrace in TownSüdafrikanischer Sommer im Avva

Neue Terrassen braucht die Stadt! Das merkt man immer dann, wenn man bei gutem Wetter die Spots, die man so kennt, abläuft. Und jeder noch so kleine und unbequeme Hocker besetzt ist. Darum freuen wir uns umso mehr, dass jetzt auch das Avva in der Dreimühlenstraße den schönen Sonnenplatz vor dem Restaurant zum Freiluft-Genießerspot ausgebaut hat. Unter schattenspendenden Bäumen kann man seit ein paar Wochen auch draußen die besonderen Drinks und Weine und natürlich auch die geschmack- und kunstvolle Küche von Küchenartist Luke genießen.

„Small plates“ - kleine Gerichte - hat er zusammen mit Restaurantinhaberin Preshika speziell für die neue Terrasse entwickelt. Besordere Kleinigkeiten, leicht und erfrischend. Zum einen für die Leute, die gerade aus dem Büro kommen, aber auch für die, die bei den warmen Temperaturen nicht so deftig essen wollen. „Wichtig ist die Einzigartigkeit jedes Tellers. Auch wenn er noch so klein ist“, sagt Preshika. „Unsere Gerichte - ob klein oder groß - bestechen immer durch Gegensätze. In den Farben und in den Geschmacksrichtungen. Und immer durch die beste Qualität.“ Küchenchef Luke ist eigentlich Künstler. Das sieht man jedem seiner Teller an: herrlich knallige Farben, jede Ecke des Tellers ist durchgeplant. „Ich arrangiere alles so, dass du egal wo du die Gabel reinsteckst gegensätzliche Geschmacksrichtungen erwischst“, erklärt Luke.

Bei uns gibt’s die Drinks nicht mit Gurke, Zitrone oder anderem ChiChi, sondern einfach so in einer Emaille-Tasse“

Preshika

Das Lieblings-Small Plate der Chefin: Gamba Rocha mit Mangosalat, grünem Spargel und Chilis. „Im Garten meiner Großeltern in Südafrika stand früher ein Mango Baum. Die Früchte waren so schön süß und saftig“, erinnert sich Preshika. „Immer wenn ich dieses Gericht esse, muss ich an meine Kindheit zurückdenken.“ Überhaupt hat Preshika mit dem Avva ein Denkmal an alle Frauen ihrer Familie gesetzt. Die Liebe zum Kochen, die Rezepte und Gewürze - all das habe sie von ihren Vorfahren und Tanten gelernt. „Deswegen habe ich sie damals alle zur Eröffnung eingeladen. Sie sind extra aus Südafrika gekommen und haben diesen großen Tag mit mir gefeiert. Das war herrlich“, erinnert sich Preshika. Das Masala bereitet ihre Mama immer noch im Heimatland vor. Wann immer Preshika nach Hause reist, nimmt sie es mit zurück nach München, um es ihren Gästen in den Gerichten zu servieren. Und das eben jetzt auch auf einer schönen Terrasse.

Zu den leckeren Small Plates gibt’s natürlich auch etwas Besonderes zu trinken. Zum Beispiel kann man sich einen wunderbar schnörkellosen aber guten Gin Tonic kredenzen lassen. Dabei ist die Auswahl an der dazugehörigen Spirituose mehr als groß. Natürlich in erster Linie eine interessante Variation aus Südafrika. „Bei uns gibt’s die Drinks nicht mit Gurke, Zitrone oder anderem ChiChi, sondern einfach so in einer Emaille-Tasse“, sagt Preshika. Denn auch hier soll die Qualität überzeugen. Auch eine besondere Spritz-Variante - Weinschorle mit einem südafrikanischen Likör - haben Preshika und ihr Team für die Terrassengäste auf Lager. Nicht zu vergessen die absolut einzigartige Auswahl an Weinen - das Avva verfügt mit rund 90 Weinsorten über die größte Karte Südafrikanischer Weine Europas! Und natürlich sind in der Auswahl jede Menge sommertaugliche Tropfen dabei, durch die man sich an einem lauen Sommerabend auf der neuen Terrasse des Avva herrlich durchprobieren kann.

Kleine Checkliste

  • Wann hingehen?

    Die Terrasse ist unter der Woche ab 16h geöffnet. An Feiertagen und samstags schon ab 12h. Montags und sonntags haben Preshika und ihr Team frei. Freitags gibt’s ein Lunch Special - zwei Gerichte für 15 Euro.

  • Was bestellen?

    Die Karte wechselt etwa alle vier bis sechs Wochen. Falls im Angebot, solltet ihr unbedingt den Lammbauch mit Auberginenhummus, Minze und Rotkraut probieren. Und als Vorspeise die Bunte Beete mit Oliven, Vanille und Himbeeren.

  • Was kostet’s?

    Die Small Plates kosten etwa 5 bis 10 Euro. Sehr gutes Preisleistungsverhältnis für absolute Spitzenqualität!

  • Was trinken?

    Klar, die Gin- und Weinauswahl im Avva ist bestechend! Aber wir haben unser Herz an den Rockshandy verloren. Eine Art südafrikanisches Radler mit einem Spritzer Angostura. Bekannt aus England, kommt aber ursprünglich aus Südafrika. Sehr erfrischend!

Julia Katharina Tomski

Ursprünglich aus dem bodenständigen Nordrhein-Westfalen folgte Julia dem Ruf der Medienstadt München und fand als Feingeist mit Hang zu schönen Dingen, gutem Geschmack und herzerwärmenden Menschen hier ihr Glück und einen Quell an Inspiration. Trotzdem: Im Alltag trägt Julia statt weißem Blüschen und Perlenohrringen lieber zerrissene Jeans und das Herz auf der Zunge. Denn: U can take the girl out of the Pott but U can never take the Pott out of the girl.