Lokale Produkte nach Hause liefern mit

Lokale Produkte nach Hause liefern mit "Beliefer"Münchner Lieferdienst-App unterstützt lokale Läden

Der Münchner Quentin Leopold ist 16 Jahre alt, Schüler und arbeitet nebenbei in der Lokalbäckerei "Brotzeit". Als zu Beginn von Corona die ersten Kund*innen ihre Sorgen bezüglich Einkäufen und möglichen Schließungen äußerten, besänftigte er sowohl diese als auch seine Kollegen und Chefs Nico Scheller und Manuel Grundei. Selbstbewusst verkündete er eine Liefer-App zu entwickeln. Und das hat er getan. Nach nur drei Wochen und inklusive einiger Nachtschichten vor dem PC, steht sie nun für Android und Apple Nutzer zur Verfügung: Beliefer! Eine App für alle Produktkategorien. Die Lokalbäckerei "Brotzeit" ist natürlich eine der ersten Kunden, deren lecke Waren nun online bestellbar sind. Wir als offizielle Foodlover-Redakteure haben es uns nicht nehmen lassen und die Beliefer-App für euch mal ausgetestet. Eines schonmal vorweg: Wir schweben immer noch im Back-Himmel.

Kommt Zeit, kommt Brot © Geheimtipp München

Ich bin ein Beliefer

Dienstag halb 11 in München. Tag Trillionen im Home Office. Gerade fängt der Magen schon leicht an zu knurren, als es an der Türe klingelt. Hinter ihr erwartet uns der Backhimmel der Lokalbäckerei Brotzeit in Tüten, Taschen und Boxen. Für Brotliebhaber wie uns fühlt es sich fast schon wie Weihnachten an. Knuspriges Roggenbrot, eine bunte Auswahl an feinen Semmeln, Brezenstangen, Rhabarberdatschi, Gugelhupf, Croissants, Plunder und und und. Morgenblues? Weggeblasen! Erst gestern haben wir über die Beliefer-App bestellt, heute steht alles schon vor der Türe. Ein gutes Gefühl sowohl beim Verköstigen, als auch beim Bestellen. Denn mit dem Kauf lokaler Produkte unterstützen wir unsere kleinen Läden. Zudem vermeiden wir so den Besuch beim Bäcker und so auch das Ansteckungsrisiko für uns und unsere Mitmenschen. Gutes tun und einfach Zuhause bleiben? Geht!

Jung und kreativ

Hinter der genialen Idee steckt der 16-jährige Quentin Leopold. Der Schüler arbeitet nebenbei in der Lokalbäckerei Brotzeit und wurde in der Not erfinderisch. "Wenn die Kunden aufgrund von Corona nicht mehr in die kleinen Läden kommen können, dann kommen die eben zu ihnen nach Hause", dachte er sich. Innerhalb von nur drei Wochen entwickelte er die Beliefer-App: "„Ich hatte nie vor, eine App zu entwickeln. Doch ich kenne mich mit Programmierung und Webseiten aus, da habe ich gemerkt, dass einige der Kunden*innen es gut fänden, wenn sie ihr Brot auch dann noch bekommen, wenn die Bäckerei entweder schließen muss – was bis jetzt zum Glück nicht der Fall ist – oder wenn sie aufgrund körperlichen oder mobilen Einschränkungen ihr zu Hause nicht verlassen können", so Quentin Leopold. Bisher könnt ihr schon in den Gebieten Grünwald, Prien am Chiemsee und Pullach bestellen, Tendenz erweiternd. Auch Verkäufer können sich easy registrieren und ihre lokalen Produkte anbieten.

Quentin Leopold (rechts) wurde in der Not erfinderisch © Beliefer

Die Beliefer App

RUNTERLADEN UND AUSPROBIEREN

Bevor wir hier weiter über die Köstlichkeiten reden und ihr Hunger bekommt: Probiert die App doch selbst mal aus.

Mit Laib und Seele

Für uns steht fest: Das war nicht die letzte Bestellung über Beliefer und sicher auch nicht die letzte bei der Lokalbäckerei Brotzeit. Denn die bäckt fleißig weiter. Dank der lokalen Rohstoff- und Lieferstruktur gibts bei denen nämlich keinen Engpass. Und so sitzen wir nun auf dem Balkon umringt von köstlichen Backwaren, beißen genüsslich in eine der Semmeln und merken, dass wir wahre Beliefer sind, mit Laib und Seele.

Brotzeit ist die schönste Zeit © Geheimtipp München

Bilder von Murat Kaydirma für Geheimtipp München.

Weitere Bilder von Beliefer.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Beliefer entstanden.

Stefanie Manna

Halb sizilianisch – halb bayerisch: Bei dieser Kombo kann ja nur was Verrücktes rauskommen! Wenn Steffi nicht gerade lacht oder isst, redet sie. Oder macht sich auf die Suche nach neuen Abenteuern. Frei nach Pippi Langstrumpf "Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar.“ ist Steffi am liebsten mit dem Rucksack auf Reisen. Kommt am Ende aber immer gerne zurück in die Stadt für die ihr Herz schlägt: nach München.