Legal Coffee Doping

Legal Coffee DopingWarum Kaffee uns unbesiegbar macht

Deadline am Freitag, Meeting mit dem Chef, wartende ToDos in Wunderlist, zwischendurch schnell Wäsche machen. Zahnseide benutzen, zum Geburtstag gratulieren, das Fahrrad in den Hinterhof schieben (das Tor hakt immer noch, reparieren!), doodle-Einladung beantworten, Whats App piept („Warum schreibst du nicht zurück?!“), Facebook: „XY ist jetzt live“, die Bachelorarbeit endlich anfangen, die MVG Karte verlängern… und so weiter. Ein Tag in München kann anstrengend sein. Er verlangt uns alles ab. Wir müssen wach sein, sonst fährt uns der nächste Fahrradfahrer an der Isar über den Haufen. Immer 100 Prozent! Am besten sogar ein paar mehr… Höher, weiter, schneller. Gut drauf sein, lächeln! Auch wenn der Kassierer im Supermarkt am Josephsplatz so schnell arbeitet, dass das viel zu kurze Band überquillt. Paybackkarte? NEIN! So wie jeden Tag, den ich hier einkaufe: NEIN! Ja richtig, wir sind tatsächlich alle nur Menschen. Aber: es gibt da dieses Elixier, das kann uns dabei helfen, über uns hinauszuwachsen. Und es ist sogar ganz legal…

Festhalten Freunde, auch wenn er euch bereits jeden Tag unter die Arme greift: In den nächsten Zeilen erhaltet ihr den ultimativen Überblick, warum Kaffee uns wacher, glücklicher und besser macht. Und wie ihr ihn am besten einsetzt, um alles aus euch herauszuholen.
Fangen wir doch gleich ganz von vorne an.

Back in the days: Kaffee aus der Apotheke

Seit über 1000 Jahren trinken wir Kaffee. Im Ursprung war Kaffee vor allem eins für den Menschen – Medizin. Jupp, wenn´s dem König mal nicht gut ging, wurde in ihn einfach literweise Kaffee geschüttet… oder eben nicht. Je nachdem, ob man den König mochte oder nicht. Ziemlich wahrscheinlich war das kein Grande Latte mit extra Haselnusssirup und Schokopulver. Sondern eine heiße, schwarze, bittere Flüssigkeit, gewonnen aus dem Kern einer Kirsche aus Afrika, Äthiopien. Um Kaffee zu bekommen, ist man nicht in den Aldi Süd gelaufen, sondern in die Apotheke. Kaufen durften ihn nur die „guten“ Menschen, der Adel. Schon im 16. Jahrhundert beschrieben britische Ärzte die gesundheitlichen Vorteile der Bohne: „beschleunigt das Denkvermögen“, „hilft der Verdauung“, „macht das Herz leicht“ bis hin zu „lindert Husten und Kopfschmerzen“.

Gesund, glücklich, schlau - Koffein und seine Wunder

Und tatsächlich: Zu lange feiern gewesen? Kein Stress, hol dir einfach ´nen Kaffee! Koffein kann erwiesenermaßen gegen Kopfschmerzen helfen. Besonders bei Spannungsschmerzen gilt es als mildes Schmerzmittel. ABER aufgepasst: Der Körper gewöhnt sich schnell an das Koffein. Trinkt ihr eine Zeit mal keinen Kaffee - im Urlaub zum Beispiel - könnten durch den Mangel Kopfschmerzen auftreten. Nach ein, zwei Tagen sind die aber meistens wieder weg. Natürlich wirken die über 1000 Substanzen im Kaffee auf jeden Menschen anders. Jedoch hilft er dem Großteil dabei leistungsfähiger zu sein. Warum sonst setzen Sportgrößen wie Oliver Kahn, Boris Becker, Steven Mc Auley, Arnold Schwarzenegger oder Muhammad Ali auf Kaffee?! Weil Kaffee einfach die beste Droge der Welt ist. In erster Linie natürlich, weil sie keine ist, unserem Körper nicht schadet, sondern ihn unterstützt.

Zweitens: Kaffee hält uns wach. Egal ob eine Prüfung bevorsteht oder ihr von München nach Hannover mit dem Auto fahrt, um eure Familie zu besuchen, und nicht einschlafen wollt… und es auch nicht solltet - Kaffee wirkt wie ein kleines Nickerchen. Warum ist das so? Nun, es gibt einen Stoff in unserem Körper, der heißt Andenosin. Dieser Stoff ist ein Gegenspieler des Adrenalins. Er fährt unseren Kreislauf runter, macht uns müde. Und nun kommt der Retter Koffein ins Spiel. Er setzt sich nämlich auf die Andokstellen im Gehirn, die das Adenosin sonst ansprechen würde. Und siehe da: Hallo wach! Dadurch stärkt Kaffee auch unsere geistige Leistungsfähigkeit. Er verbessert unsere Fähigkeiten Aufgaben zu erledigen, die eine hohe Aufmerksamkeit und Ausdauer erfordern. Wie zwei Schichten Kellnern im Augustinerkeller zum Beispiel. Oder auch beim Sport. Koffein wird schon seit Jahrzenten von professionellen Athleten eingesetzt, um ihr Training zu unterstützen und besser in Wettkämpfen zu sein. Bis 2004 stand es daher auch auf der Liste der Dopingmittel der Welt-Doping-Agentur.

Drittens... und das ist ja wohl das allerbeste Argument: Kaffee macht uns glücklicher! Beweis gibt's auch hier durch die Wissenschaft. Die Finnen haben 2010 eine Studie mit mehr als 220 Männern durchgeführt. Und herausgefunden: Koffeinkonsum steht in Verbindung mit einem reduzierten Depressionsrisiko. 

Kaffee-K.o. - Wann ist Schluss mit lustig?

Ihr seht: Kaffee hat immer eine Antwort: Kater? Kaffee. Hund? Kaffee. Müde? Kaffee. Langeweile? Kaffee. Schlecht drauf? Kaffee. Magenschmerzen? Kaffee. Keine Ideen? Kaffee! Zu viel Stress? Kaffee. Sportschuhe stinken? Kipp Kaffee rein… Aber: Wie viel Kaffee ist denn eigentlich noch gesund? Diese Frage stellt sich wohl jeder, der gerne und viel davon trinkt. Die Antwort: Der Genuss von drei bis vier Tassen am Tag kann auf unseren Körper einen positiven Einfluss haben. Wer sich etwas besonders Gutes tun möchte, kann darauf achten, eher Arabica zu trinken. Der hat im Schnitt nur halb so viel Koffein im Vergleich zur Robustabohne.

Fazit: Ja tatsächlich, Kaffee ist ein legal doping - und zwar ein effektives! Er hilft uns in vielen Lebenslagen, beim Erledigen unserer täglichen ToDos. Und dabei, unserem schnellen Alltag etwas leichtfüßiger hinterherzurennen. Und noch dazu führt er uns als Menschen zusammen. Denn wer lässt den stressigen Tag nicht am liebsten mit einem Freund in einem der schönen Münchner Straßencafés hinter sich?! Kaffee ist ein flüssiger Helfer, dem viel Ehre gebührt. Aber absolut kein schlechtes Gewissen.

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Steven Mc Auley

Steven ist ein Querdenker. Ein Entrepreneur wie er im Buche steht und Kaffeesommelier aus Leidenschaft. Wenn er über Aromen, Mahlgrade und Bohnenmythos redet, glänzen seine Augen. Nachdem Steven Hannover mit gutem Kaffee versorgt hat, kümmert er sich jetzt um München. Warum München? Weil die Stadt die beiden Dinge verbindet, die er liebt: Unternehmertum und Kaffeebegeisterung.