How-To Grüner Daumen

How-To Grüner DaumenFünf Tricks für gesunde Pflanzen

Im Moment haben wir ja alle Zeit der Welt, um unsere vier Wände ein bisschen schicker aussehen zu lassen. Und was macht ein Zuhause gemütlicher, als Pflanzen?! Vorbei sind die Zeiten, in denen selbst der widerstandsfähigste Kaktus nach ein paar Wochen eingeht: Unsere fünf Tricks machen auch die ungeschicktesten Pflanzenmuttis (& Vatis) zu wahren Gärtnerexperten. Zeit, euren grünen Daumen zu entdecken!

Es werde Licht!

Let it shine! - Die Grünlinge werden's euch danken...

Wir haben es schon im Bio-Unterricht gelernt: Während der Photosynthese versorgen sich Pflanzen mit lebenswichtigen Nährstoffen, wie Sauerstoff und Glucose. Die findet aber erst statt, wenn genügend Licht, Kohlenstoffdioxid und Wasser zur Verfügung stehen. Unser erster Tipp lautet also: Stellt sicher, dass eure grünen Freunde eine Portion Sonnenlicht tanken können! Aber Achtung - bei zu viel Licht gibt's Sonnenbrand - ganz wie bei uns Menschen. 

Auch Pflanzen haben Durst

Wasser macht glücklich - aber nicht zu viel!

Auch Wasser macht unsere Pflänzchen glücklich. Aber nicht zu viel - wir wollen unsere Topf-Freunde ja nicht ertränken. Folgende Faustregel hilft bei der Orientierung: eine halbe Kaffeetasse für kleine Pflanzen, ein volle für mittlere und drei bis vier Tassen für sehr große. Am besten überprüft ihr immer mal wieder, ob die Erde im Topf noch feucht ist. Wenn ja, müsst ihr noch nicht wieder gießen. 

Die richtige Erde

Wisst ihr, welche Erde eure Pflanze braucht?

Nicht jede Pflanze mag die gleiche Art von Erde - schließlich kommen sie ja auch aus verschiedenen Regionen. Die meisten Zimmerpflanzen stammen aus den Tropen oder Subtropen, also aus dem Dschungel. Sie lieben fluffige Erde, die sich in den Händen zerquetschen lässt und anschließend wieder auseinander fällt. Wüstenpflanzen hingegen mögen es ein bisschen steiniger: dafür einfach ein bisschen Sand oder Steine unter die handelsübliche Erde mischen - schon habt ihr einen mineralhaltigen Boden!

Der passende Topf

Jeder gute Pflanzentopf braucht ein Loch.

Klar, wir suchen unsere Töpfe auch meistens nach dem Aussehen aus. Neben einem schönen Design ist aber vor allem eines wichtig: ein Loch. Dadurch kann überschüssiges Wasser abfließen und die Erde bleibt schön fluffig. Achtet auch unbedingt darauf, dass eure Zöglinge genügend Platz im Topf haben! Sonst können sich die Wurzeln nicht ausbreiten und euer Pflänzchen erstickt.

Die richtige Umgebung

Die schönsten Exemplare kommen natürlich ins Wohnzimmer!

Wenn es um den passenden Raum geht, kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Wir stellen uns das ungefähr so vor: Ins Wohnzimmer kommen die Prachtexemplare - ein bisschen Angeben schadet ja nie. Ins Bad Pflanzen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit lieben, zum Beispiel Farne. Und Grünpflanzen wie Aloe Vera oder Efeu eignen sich besonders gut fürs Schlafzimmer, weil sie viel Sauerstoff produzieren. 

Kakteen sind die wohl robustesten Grünlinge. Aber auch die brauchen Liebe.

Fotos von Unsplash.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene & in Zusammenarbeit mit unseren Freunden von Geheimtipp Hamburg entstanden. #teamliebe

Anna Drózd

Anna - unsere gebürtige Münchnerin mit polnischen Wurzeln - hat ein waches Auge für Details das es ihr erlaubt auch im Alltäglichen große Inspiration zu finden. Immer auf der Suche nach besonderen Ecken, will sie das Stadtleben nicht nur entdecken, sondern auch selbst ein bisschen bunter machen. Immer im Gepäck: eine geballte Ladung Kreativität.