Henry hat Hunger

Henry hat HungerEin Café zum Verlieben

Müsste man das kleine Café Henry hat Hunger in der Au in einem Wort beschreiben, dann wäre es wohl: Zucker! Nicht nur wegen der furchtbar süßen und superleckeren Kuchen. Sondern auch wegen der liebevoll gestalten Einrichtung des winzig kleines Ladens. Und wegen Besitzerin Sandra, die einen mit ihrem Lächeln jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit begrüßt, wenn man mit ihren leckeren Brötchen und 'nem guten Kaffee in den Tag startet.

Henry hat Hunger gibt es bereits seit dem Sommer 2014, nur ein paar Gehminuten von der Isar in der schönen Au gelegen. Gleich der erste Schritt in das kleine Café lässt das Herz jedes Vintage-Liebhabers höher schlagen. Denn die Einrichtung ist ein Sammelsurium aus Flohmarktteilen, die Besitzerin Sandra selbst bis ins kleinste Detail liebevoll zusammengestellt hat.

Es sollte sich ein bisschen anfühlen, wie mein Wohnzimmer - reinkommen, wohlfühlen und etwas schönes Essen!

Sandra Mayr, Inhaberin Henry hat Hunger

Bei der Gestaltung war Sandra wichtig: Ihre Gäste sollen einen Moment Ruhe genießen können, aber auch ein nettes Gespräch führen. Und das bei einer Tasse Kaffee, einer Ingwerschorle und zum Beispiel einem der wechselnden Tagesgerichte, die von Montag bis Freitag im Henry hat Hunger angeboten werden. Schupfnudeln mit roter Beete, locker-flockige Quiche, Pasta mit Erbsenschmand oder die selbstgemachten Spätzle der lieben Aushilfe, die aus dem Allgäu stammt. Der Preis liegt dabei immer um die 5 Euro. Zum Abschluss gibt es dann ein vorzügliches Stück Kuchen, das man an einem der Außentische in der Sonne genießen kann. Rund 20 Gäste passen in den kleinen Laden. 

Es ist einfach toll, Leute mit einer schlichten Tasse Kaffee glücklich zu machen.

Sandra Mayr, Inhaberin Henry hat Hunger

Mit Henry hat Hunger hat Sandra sich einen Traum erfüllt. Zwölf Jahre hat sie in der Sport- und Modebranche gearbeitet - dann kam der Wechsel in die Gastronomie. „ Man lernt viel und sammelt viele Erfahrungen, aber irgendwann kommt der Punkt, da tritt man auf der Stelle und dann geht es nicht mehr weiter", erinnert sich Sandra. "Man entwickelt sich nicht weiter, weil nichts neues mehr kommt.“ Auf der Stelle treten war keine Option und so fing sie an, in diversen Cafés zu jobben, bei denen sie dann auch erstmals selber am Herd stehen durfte. Vor vier Jahren eröffnete sie dann ihr erstes, eigens Lokal, in dem sie sich komplett selbst verwirklichen wollte.

Das kleine Lokal entdeckte Sandra nur durch Zufall, weil eine Freundin von ihr gegenüber wohnte. Schließlich liegt Henry hat Hunger etwas verwinkelt in der Zeppelinstraße. Der Name des Cafés stammt übrigens vom ehemaligen Inhaber des Ladens Henrique, einem netten Argentinier. „Ich finde, man muss dann auch nicht den Namen, der vielen ja schon so im Kopf ist, komplett ändern. Deswegen: Henry hat Hunger.“ Die beiden lernten sich kennen und arbeiteten miteinander, bis Sandra das Lokal schließlich übernahm. Und auch Henrique kommt hier und da immer noch gerne auf einen Kaffee vorbei. Können wir verstehen. Denn in dem kleinen charmanten Café fühlt man sich einfach immer irgendwie Zuhause - wie im eigenen Wohnzimmer... oder eben in Sandras.  

Anna Pauels

Anna – unsere Wahlmünchnerin fällt nicht nur durch feuerrote Haare, sondern auch durch mehrere Tattoos und Piercings auf. Sie liebt das Extreme und weiß nicht nur in Sachen Körperkult, wo der Bär steppt - sondern auch, in welchen Münchner Clubs und Bars. Ganz getreu dem Motto: Wer aus der Reihe tanzt hat mehr Platz zum Tanzen.