In der Mittagspause in großer Runde mal eben eine Kleinigkeit essen gehen… oder darf’s für den einen dann doch lieber ein wenig mehr sein? Da geht die Problematik oft schon los. Und wir sind noch nicht einmal beim anschliessenden Aufsplitten der Rechnung angelangt. Wer hatte nochmal den kleinen Beilagensalat? Und wer den zusätzlichen Espresso? So wird aus der eigentlich wohlverdiensten Pause schnell mal ein anstrengender Organisationsakt. Dass es auch anders - individuell und einfach - geht, zeigt das HeimWerk mit seinem build-it-yourself Menü, bei dem ihr frei nach Gusto eure Speisen in allen Größen und Varianten zusammenbasteln könnt. Besonders praktisch: Dank kleiner Platzkärtchen ist das anschließende Auseinanderklamüsern der Rechnung auch adé.

Individualismus auf dem Mittagstisch

Hinter dem Konzept steckt Geschäftsführer Archibald von Keyserling. Die Idee dazu entwickelte er nach zahlreichen kulinarisch unbefriedigenden Meetings zur Mittagspause. „Mich hat es immer geärgert zu Mittag so große Portionen aufgetischt zu bekommen. Da man die Reste weder wegschmeißen möchte, noch die Möglichkeit hat, sie mitzunehmen. Änderungswünsche im Gericht sind zwar auch in anderen Lokalen möglich, jedoch immer erst mit lästigem Nachfragen verbunden. Diese Barriere wollten wir für den Gast beseitigen.“, erzählt uns Archibald. Beim HeimWerk heißt das: man kann aus individuellen Größen und Beilagen wählen und so genau bestimmen, was, aber vor allem wie viel man möchte. Warum sollte sich unser Wunsch nach Individualismus nicht auch auf unsere kulinarischen Vorlieben projizieren lassen? Eben genau dieses Loch im Magen möchte das HeimWerk füllen und traditionelle Speisen auf unkonventionelle Art zum Gast bringen „Das HeimWerk versteht sich nicht als Gastronomieprojekt im klassischen Sinne.“

Das HeimWerk versteht sich nicht als Gastronomieprojekt im klassischen Sinne.

Archibald von Keyserling - HeimWerk

Lecker und nachhaltig

Doch Archibald geht es mit seinen individuellen Bestellsystem nicht nur darum, die Gäste ohne lähmendes Völlegefühl aus dem HeimWerk zu verabschieden. Vielmehr spielt der ökologische Gedanke für ihn eine wichtige Rolle. Denn richtige Portionsgrößen führen zu einer immensen Reduzierung der anfallenden Abfälle. „Ich bin wertkonservativ aufgezogen worden und mir geht es ehrlich gesagt extrem gegen den Strich, dass Essen weggeworfen wird und Tiere verarbeitet werden, die keine würdevolle und artgerechte Haltung geniessen konnten.“ So wird nicht nur in der Zubereitung, sondern auch im Einkauf ein hoher Wert auf heimatliche Produkte gelegt. „Wir beziehen alles aus dem direkten Umland und achten beim Fleisch auf artgerechte Tierhaltung. Gerade in Bayern hat man da ein tolles regionales Netzwerk.“ Das macht sich auch geschmacklich bemerkbar - ebenso wie, dass Zusätze und Konservierungsstoffe natürlich tabu sind im HeimWerk.

Der Fokus liegt bei uns auf dem Schnitzel in verschiedensten Varianten und höchster Qualität.

Archibald von Keyserling - HeimWerk

Stylisches Ambiente an zwei Standorten

Seit knapp einem Jahr erstrahlt das HeimWerk nun schon in den lichtdurchfluteten Räumen des Eckgebäudes an der Müllerstraße 49. Die schicke Location im pulsierenden Glockenbachviertel ist die Zweite neben dem Ursprungsladen in Schwabing. Beiderorts gilt natürlich der selben Leitsatz in Punkto Qualität. Geschmacklich kommen gerade Liebhaber der bayrischen Küche auf ihre Kosten. „Unsere Küche ist gutbürgerlich geprägt, der Fokus liegt bei uns auf dem Schnitzel in verschiedensten Varianten und höchster Qualität. Das haben wir ergänzt mit anderen beliebte lokalen Produkten.“ Gespickt mit etlichen veganen und vegetarischen Varianten als Alternative, wird das HeimWerk so ziemlich jedem Gaumen gerecht. Ganz ohne viel Schi-Schi, aber mit sympathisch-bodenständiger Manier, bekommen traditionelle Gereichte hier einen modernen Glanz verpasst. Und das schmeckt!

Und zum Schluss?

Die Rechnung bitte!

Das erledigt man im HeimWerk ganz einfach am Kassentresen. Kein ungeduldiges Warten auf Service-Kräfte, die zu Stoßzeiten allerhand zu tun haben. Smarte Lösung!

Miles Köhler

Miles - mit dem Herz auf der Zunge und dem Bass im Ohr, tanzt sich unser ehemaliges Hauptstadtkind munter durch Münchens Elektroclubs. Von Kopf bis Fuß in schwarz - aber mit 'ner großen Portion Konfetti, bitte! Auf der Suche nach dem kleinen Hauch Berliner Luft im Augustinerland und dem Tofu-Steak im Weißwurst-Heaven.