Hacker-Pschorr Fesch’n Show

Hacker-Pschorr Fesch’n ShowDes Bierchens neue Kleider

Tradition trifft Moderne, doch mit der Tradition ist es ja so eine Sache. Zwar gilt es sie zu wahren, doch ab und an auch einer kleinen Frischzellenkur zu unterziehen. Den Staub wegwischen, das hat sich auch Hacker Pschorr zur Aufgabe gemacht und so rundet die Brauerei ihre erfolgreiche Spezl-Kampagne, die mit ihren Plakaten seit einigen Monaten die Stadt ziert, nun mit einem unaufgeregt sympathischen Rebranding ab. Modern, prägnant und klar präsentiert die Traditionsbrauerei aus dem Jahr 1417 nun ihr Sortiment und auch das berühmte Logo erstrahlt in modernem Glanz. Doch man behält sein Gesicht, denn klare Linien und etwas weniger Schnörkel wirken graphisch, chic und aufgeräumt, während man ganz dezent die bayerischen Rauten versteckt.

Seit November 2017 erstrahlen die Bierspezialitäten vom Hellen bis hin zum Saison-Bier nun in neuem Gewand. Das „Münchner Gold“ ziert beispielsweise nun auch optisch komplementär der Friedensengel, wobei einem beim Genuss der „Hefe Weiße“ der Godfather, Meister Georg Pschorr, weiterhin noch persönlich grüßt. Das Radler wird von einer grellgelben Zitrone geküsst, das „Münchner Hell“ von unserer allerliebsten Frauenkirche umgarnt.

Passend zur Modernisierung, jedoch nicht weniger heimatverbunden und traditionell, geht das Brauhaus noch einen Schritt weiter und teilt einen Schluck mit den beiden Buam des jungen Münchner Modelabels Buadep. Unter dem Motto „Ähre wem Ähre gebührt“ wurden in einer kleinen aber feinen Kooperation Pchorr-Äxte und Stoffschere gekreuzt, wobei neben einem Shirt auch ein motivstarker Hoodie, der sowohl die Charakteristika der Brauerei als auch den Charme von Buadep vereint entstanden sind. „Im Himmel der Bayern ist für alle a Platzerl“, heißt es so schön und genau das will gefeiert werden:

Bei einem kleinen Schmalzbrot-Frühstück, feinsten Speck-Erzeugnissen und weiteren nicht zwingend veganen Optionen rufen Hacker-Pschorr und die Jungs von Buadep im neuen Donisl in der Weinstraße zur „Fesch’n Show“. Moderiert von niemand geringerem als Liesl Weapon werden neben den chicen neuen Flaschen-Mäntelchen auch die aktuelle Rumpfkluft von Lauritz Loske und Michael Bowinzski präsentiert. Und auch bei der Auswahl ihrer Models bewiesen beide Häuser Geschick, denn neben charmanten Braumeisterinnen werden Bügelflasche, Hoodie und weitere „Maßt Haves“ unter anderem auch vom rechten Flügelstürmer des EHC Red Bull München Steve Pinizzotto über den Catwalk getragen.

Ähre, wem Ähre gebührt...

... findet ihr auch? Dann sollten ihr vielleicht mal im Shop vorbeischauen.

Garniert mit so mancher Spitze der Liesl kann es an diesem Tag jung-bayerischer kaum mehr werden. Traditionelle Stilelemente geben Bierkultur und urbanem Lifestyle die Hand, während moderne Graphik für eine eigene Handschrift sorgt. Es darf gegrantelt, hergehockt und sich vor allem nix g’schissen werden, ehe uns ein letztes Ploppen aus der Bügelflasche wieder in die vorweihnachtliche Stimmung am Marienplatz entlässt. Ein Prosit auf die Fesch’n!

Pics by Hacker-Pschorr.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Hacker-Pschorr entstanden. 

Tim Brügmann

Tim Brügman, dessen Wohnzimmer die Konzertsäle dieser Stadt sind, ist der Rockstar unter den Musikjournalisten. Doch kennt die Klaviatur des gebürtigen Münchners nicht nur die groben Feinheiten der musikalischen Welt, auch die feinen Grobheiten des Münchner Nachtlebens lassen ihn nicht kalt.