Grünwalder Einkehr

Grünwalder EinkehrFür entspannte Genießer mit Anspruch

Unmittelbar vor den Toren Münchens – tatsächlich ziemlich genau sogar 500 Meter vorm Ortseingangsschild – thront hoch oben über der Isar die „Grünwalder Einkehr“. Lange galt das Restaurant als gehobenes Gasthaus für die Grünwalder Schickeria. Doch vor einem Jahr hat sich das Wirtshaus noch einmal völlig neu erfunden. Weißbier-Champagner-Tiramisu findet man heute nicht mehr auf der Karte. Neue Optik, neue Speisen, neue Weinkarte u.a. mit Trendweinen vom Weinviertel DAC, dem echten Grünen Veltliner – Arabella Schörghuber und ihre Tochter Ramona Pongratz haben mit ihrem Team die Neuausrichtung zur modernen Dorfwirtschaft gewagt.

Exquisiter Wein meets frisches Ambiente © Geheimtipp München

Ebenfalls eingekehrt: Sommelier David Pantzer

Die Weinkarte durfte dabei vor allem Sommelier David Pantzer mitgestalten. Der 28-Jährige kam kurz zuvor zur „Grünwalder Einkehr“ und freut sich nun, frühere Stammgäste und neu hinzugewonnene an die feinen Tropfen heranzuführen. „Es ist nicht immer ganz einfach“, schmunzelt Pantzer. „Der Grünwalder hat beim Wein schon so seine liebgewonnenen Klassiker. Aber mir macht es gerade Spaß, die Gäste für eine Traube zu begeistern, die auf den ersten Schluck eben nicht nur gefallen will.“

Sommelier aus Leidenschaft: David Pantzer © Geheimtipp München

Die Flasche mit gewisser Anspruchshaltung

Der gebürtige Thüringer, der seine Liebe während der Ausbildung zum Gastronom in Österreich entdeckte, hat auch gleich ein Beispiel parat: „Der Grüne Veltliner aus dem Weinviertel hat eine leichte Säure. Das darf man sich zum Beispiel wie das typische Aroma des Klassikers unter den grünen Äpfeln, dem Granny Smith, vorstellen. Er hat dazu noch eine leichte Pfefferigkeit. Eine Flasche Weinviertel DAC macht man nicht einfach nur auf, um sie zu genießen. Die hat auch eine gewisse Anspruchshaltung und das schätze ich sehr an dieser Traube.“

Weinviertel DAC

WAS IST DAS EIGENTLICH?

„Districtus Austriae Controllatus“ oder „kontrollierte österreichische Herkunftsbezeichnung“ - dafür steht das Kürzel DAC. Weinviertel DAC ist immer ein Grüner Veltliner, stammt zu 100 % aus dem Weinviertel, ist trocken mit einem max. Alkoholgehalt von 13 vol %. Erkennen könnt ihr ihn an der hell- bis grüngelben Farbe, am fruchtig, würzig-pfeffrigen Geschmack & natürlich am Weinviertel DAC Logo auf der Kapsel.

Qualitätssiegel: das Weinviertel DAC Logo © Geheimtipp München

Geradlinige Speisekarte mit regionalen und saisonalen Produkten

Zum Weinviertel DAC empfiehlt Pantzer den Heilbutt mit pochiertem Blattspinat oder die Seezunge mit Marktgemüse und Salzkartoffeln. Den Fisch bezieht die Küche übrigens vom Schliersee und unterstützt damit junge Fischereien vor Ort. Generell ist nach dem „Radikal-Cut“, wie Pantzer es nennt, die Speisekarte deutlich regionaler und geradliniger geworden. Die meisten Produkte stammen aus dem bayerischen Raum – vom Gemüse, über die Milchprodukte bis hin zum Gin. Das weiß auch das neue Publikum zu schätzen. Prominente und nicht prominente Stammgäste seien freilich immer noch herzlich willkommen, betont der Sommelier. Aber sie dürfen sich in der Grünwalder Einkehr ebenso zuhause fühlen, wie die Radler, die nicht zum Essen sondern nur auf ein Glas Wein hereinkommen. Und davon hat David Pantzer ja schließlich genug gute im Repertoire.

Weinviertel in deinem Viertel

TOP-ADRESSEN DER NACHBARSCHAFT ENTDECKEN!

Den ganzen Juni lang schenken euch Restaurants & Weinhändler in verschiedenen Stadtteilen Münchens glasweise den WEINVIERTEL DAC und andere Traumtropfen rund um die Region aus. Eure Chance, mal eine kleine Genussreise durch das eigene Viertel zu starten und neue Geheimtipps zu entdecken!

Bilder von Frank Achim Schmidt für Geheimtipp München.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Culinarium Bavaricum & Weinviertel DAC entstanden.

Pia In der Smitten

Pia ist Rheinländerin. Und das hört man auch. Als Modejournalistin kam sie vor 15 Jahren über Umwege nach München und liebt hier vor allem die vielen Cafés. Außerdem: „Passt scho!“ - das typisch bayrische Lebensmotto, das laut Pia eigentlich aus dem Rheinland stammen müsste.