Münchens schönste Freibäder

Münchens schönste FreibäderFünfmal Wasserspaß für jeden Badetypen

Wenn die Temperaturen in die Höhe schießen und die Sonne fröhlich vom Himmel strahlt, ist es an der Zeit die Badesachen aus dem Schrank zu kramen. Und wer sagt eigentlich, dass man ans Meer fahren muss, um in Urlaubsstimmung zu kommen?! Unsere Lieblingsstadt hat in Sachen Abkühlung so einiges in petto. Ob Wellnessfans, Sportler oder Abenteuerlustige – in unserer Liste findet jeder Badefreund das passende Freibad. Auf geht’s, ihr Wasserratten!

Naturnah & idyllisch: das Maria Einsiedel

Natur pur - im Freibad Maria Einsiedel könnt ihr idyllisch entspannen. © SWM/Denise Krejci

Das Wasser wird hier ganz ohne Chemikalien biologisch gereinigt. © SWM/Denise Krejci

You’ll get the best of both worlds – und nein, die Rede ist nicht von Hannah Montana, sondern vom Naturbad Maria Einsiedel. Wer sein Badeerlebnis nämlich möglichst naturnah gestalten, aber trotzdem nicht auf die ein oder andere Annehmlichkeit verzichten möchte, ist in der Zentralländstraße genau richtig. Nachdem ihr euch im grünlich schimmernden, chlorfreien Wasser abgekühlt habt, könnt ihr euch auf den Liegen die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, eure Crew zum Tischtennisturnier herausfordern oder euch mit feinen Snacks vom Kiosk eindecken. Aber Obacht: Frostbeulen könnten bei der Wassertemperatur an ihre Grenzen stoßen – die liegt nämlich bei 22 Grad und ist somit 2 Grad kühler als in anderen Freibädern. Für alle anderen: Auf ins kühle Nass!

Wellness-Time im Prinzregentenbad

Im Prinzregentenbad könnt ihr nicht nur schwimmen gehen, sondern es euch so richtig gut gehen lassen. © SWM

Auch die kleinen Wasserratten können sich im Bogenhausener Bad austoben. © SWM

Weitläufige Liegewiesen, Strandfeeling und Beachvolleyball mitten in der Stadt – im Prinzregentenbad, übrigens auch liebevoll „Prinze“ genannt, wird der Freibadausflug zum ganz besonderen Erlebnis. Wegen des kleinen Beckens wird das Schwimmen hier zwar eher zur Nebensache. Dafür hat Bogenhausener Bad aber eine Menge anderer Highlights zu bieten. Unser Favorit: das Erlebnisbecken inklusive Strömungskanal. Hier könnt ihr euch einfach treiben lassen und eurer verspannten Muskulatur dank Massagedüsen und Nackenduschen eine Auszeit gönnen. Und wenn sich dann irgendwann der Magen zu Wort meldet (Wasser macht schließlich hungrig!), lädt der Kiosk mit angebundenem Biergarten zur sommerlichen Brotzeit ein.  

Das Schyrenbad - das älteste Freibad Münchens

Und hopp! © SWM

Wie wär's mit einer Runde Schach? © SWM/Denise Krejci

Bereits seit stolzen 173 Jahren lädt das Schyrenbad zum Schwimmen ein und trägt damit den Titel des ältesten Freibads in ganz München. Früher eine reine Männerbadeanstalt, dürfen seit 1938 auch die Münchnerinnen durchs Wasser gleiten. Die freizeitorientierte Beckenlandschaft, die zentrale Lage und die herrlich grüne Umgebung machen das Schyrenbad zu einer der beliebtesten Anlaufstellen für Schwimmfreudige. Die Sportlichen ziehen im 50-Meter-Becken ihre Bahnen, während die eher gemütlich gestimmten Freibadgänger ihre Füße im Nichtschwimmerbecken baumeln lassen. Kleiner Sommerflirt gefällig? Schaut doch mal bei den Liegeflächen vorbei…

Abenteuerlich im Michaelibad

Das ist sie - die längste Wasserrutsche der City! © SWM/Robert Götzfried

Auch die Kiddies dürfen rutschen! © SWM/Robert Götzfried

Alle, die beim Freibadbesuch ein bisschen Action brauchen, sollten im Michaelibad vorbeischauen. Hier findet ihr neben einem 10 Meter hohen Sprungturm und einer 50-Meter-Bahn für Sportliche nämlich die längste Wasserrutsche der Stadt. Ganze sechs Mal geht es um die Kurve, bis ihr nach über 60 Metern mit Karacho ins Wasser rauscht. Für die Kids gibt's natürlich auch die passende Rutsche - zwar nicht ganz so hoch, dafür aber in Elefantenform. Win-win! 

Der Geheimtipp in Schwabing: Das Bad Georgenschwaige

Ohne viel Trara: Im Bad Georgenschwaige liegt der Fokus auf dem Schwimmen. © SWM

Nicht nur Sportler kommen hier auf ihre Kosten - auch für Nichtschwimmer gibt es ein Becken. © SWM/Robert Götzfried

Obwohl es mitten in Schwabing liegt, ist es unter Münchens Wasserraten eher unbekannt: das Bad Georgenschwaige. Dabei bietet es alles, was das Schwimmerherz begehrt – nur eben ganz ohne Schnick Schnack. Sprungtürme, Sprudelanlagen und Tischtennisplatten werdet ihr hier also nicht finden. Dafür aber ein 50-Meter-Sportbecken, an dessen Ende sich ein kleiner Nichtschwimmerbereich anschließt, ein Sprungbrett und ausreichend Platz. Ein weiterer Pluspunkt: die Familienfreundlichkeit. Dank Planschbecken und separatem Mutter-Kind-Bereich fühlen sich hier auch die kleinsten Badenixen wohl – der entspannten Family-Time steht also nichts mehr im Wege!

Bilder von den SWM.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Anna Drózd

Anna - unsere gebürtige Münchnerin mit polnischen Wurzeln - hat ein waches Auge für Details, das es ihr erlaubt auch im Alltäglichen große Inspiration zu finden. Immer auf der Suche nach besonderen Ecken, will sie das Stadtleben nicht nur entdecken, sondern auch selbst ein bisschen bunter machen. Stets im Gepäck: eine geballte Ladung Kreativität.