Fotokunst by Jimmy Nelson

Fotokunst by Jimmy NelsonUrvölker im MUCA erleben

Der britische Fotograf Jimmy Nelson sorgt weltweit für Aufsehen mit seinen imposanten Bilder von bedrohten Stammeskulturen. Aber auch mit seinem unvorstellbarem Arbeitseifer. Schließlich reiste er für seine Werke die letzten sieben Jahre abenteuerlich rund um den Globus. Und nun auch nach München, um uns seine Werke zu präsentieren.

Mit einer exklusiven Kuratorenführung und einem Vortrag von Nelson fiel der Startschuss für die noch bis März 2018 laufende Ausstellung im MUCA – dem Museum of Urban and Contemporary Art. Nelsons Bilder hingen schon in den glamourösen Galerien und Museen der ganzen Welt – bei uns nun in einem ehemaligen Umspannwerk der Stadtwerke - aber keine Angst, das ist sehr chic hergerichtet. Dort sehen wir Münchner auch Bilder, die andere Ausstellungsbesucher noch nie zu Gesicht bekommen haben.

Und Nelsons Fotografien haben es in sich! Jede einzelne ist voller Energie und auffällig: Zeigt Motive, Farbwelten, und Arrangements, die so laut hervorstechen, dass man hinsehen muss. Auch Nelsons Charakter unterscheidet sich dahingehend kaum von seinen Werken. Er hat natürlich viel zu berichten von seinen Reisen, Visionen, seiner Stiftung und erklärt auch in lebendigen Erzählungen mit Hilfe von Händen, Füßen und Ausstellungsbesuchern wie man es eigentlich schafft, Ureinwohner in Papua-Neuguinea als Model für Shootings zu gewinnen. Um es kurz zu machen: Man muss besessen sein. Wahnsinnig besessen. Und das ist Nelson zweifelsohne - besessen von der Idee, den Völkern ein würdevolles Denkmal zu schaffen.

Als „anmaßender Quatsch“ bezeichneten Vertreter indigener Völker Nelsons Bilder. Sie sorgen eben nicht immer unbedingt nur für Begeisterungsstürme - aber dafür immer für Aufsehen. Ganz sicher.

Weitere spannende Events...

... findet ihr auf der Webpage von Munich Moments. Jimmy Nelsons Ausstellung im MUCA könnt ihr noch bis zum 4. März 2018 erleben.

Henrike Hegner

Lebe Dein Ändern! Henrike hat es irgendwann aufgegeben, „nie“ zu sagen. Immer dann, wenn etwas unbekannt, irritierend oder anders ist, ist das Nordlicht mit vollem Herzen dabei – oft zu ihrer eigenen Überraschung. Feinste Künste und letzter Trash können sie gleichermaßen begeistern. Nervös wird sie nur, wenn die Flasche Cola nicht in Griffweite ist.