Fabelhafte Festival Accessoires

Fabelhafte Festival AccessoiresFünf lokale Fashion-Highlights für den Summer of Rave

Endlich ist es wieder soweit: The Festival Season is sowas von on! Und eins muss man ja mal ganz klar sagen: Was Coachella kann, können wir in Deutschland schon lange. Gut, wir haben vielleicht kein leuchtendes Riesenrad, keine Alessandria Ambrosio und keine Kunst von Simon Vega auf dem Festivalgelände stehen – aber streng genommen braucht das ja auch keine Sau. Dafür müssen wir nicht in der Wüste vertrocknen, dürfen unser Bierchen trinken wo wir lustig sind und müssen uns nicht erstmal eine Stunde die Füße wund laufen, um überhaupt zum Ort des Spektakels zu kommen. Das einzige was wir also eigentlich WIRKLICH für ein geiles Festival brauchen sind fabelhafte Laune, eine lachende Sonne und tanzwillige Mitmenschen! Und natürlich: das richtige Outfit. Um ersteres müsst ihr euch schon selber kümmern, bei letzterem helfen wir euch allerdings gerne auf die Sprünge. Daher haben wir uns mal schlau gemacht und euch fünf lokale Highlights zusammengesammelt, damit ihr den Instagram-Sternchen dieser Stadt bei der modischen Zurschaustellung locker Konkurrenz machen könnt.  

Nie wieder ohne: soleash

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Simple but classy: Das Packaging ist top! © Jennifer Weber – Natural light Moments

Ein ewiges Leiden der Menschheit im Sommer: Wohin zum Teufel mit der Sonnenbrille? Kaum hat man sie auf der Nase, kommen die Wolken. Heißt, man schiebt sie entweder auf den Kopf, damit sie sich ungestört im Haaransatz verhaken kann und man sie nur unter dem Einsatz von Nerven und Schere wieder rausbekommt; man stopft sie übermütig in die Hosentasche und hofft darauf, dass man sie abends immer noch sein Eigen nennen kann oder man muss zu allem Überfluss auch noch eine lästige Hülle mitschleppen, die nicht nur kacke aussieht, sondern auch wichtigen Platz im sowieso schon viel zu kleinen Backpack klaut. Man merke: Alles irgendwie suboptimal. Die Lösung? Heißt: Brillenband! Aber auch das ist einfacher gesagt als gekauft – entweder sie sind zu perlenbesetzt und pastellfarben für die Herren der Schöpfung, zu unstylish für die Damenwelt oder unverschämt teuer, weil gerade im Trend. Dachte sich auch der frischgebackene Gründer Mats Dierks – der freiluftliebende Starnberger war lange genug auf der Suche nach einem passenden Brillenband, was geil aussieht, dem Studentengeldbeutel nicht weh tut und unisex einsetzbar ist. Da er es nicht gefunden hat, hat er sich kurzerhand dazu entschlossen, es selbst zu kreieren: Et voilá – soleash war geboren. Das junge Label steht für moderne Brillenaccessoires, die nicht nur wahnsinnig praktisch sind, sondern auch stilsicher zu jedem Outfit kombiniert werden können. Bei über 70 verschiedenen Farbkombis ist nämlich garantiert für jeden modebewussten Festivaltänzer das richtige Lieblingsstück dabei.

Where to wear?

Hier findet ihr soleash live & in Farbe!

Bei folgenden Festivals und/ oder Veranstaltungen ist das soleash Team am Start: 

Georgenstraßenfest – 20. Juli 2019 
Schall im Schilf – 27. Juli 2019 
Back to the Woods – 31. August 2019 

Happy raving – und happy shopping! 

Natur pur: Wood Fellas

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Jetzt müssen wir nur noch den coolen Blick üben... © Wood Fellas

Apropos Sonnenbrille: Jetzt hätten wir ja schon mal geklärt, wie ihr eure heiligen Augenschoner mühelos bei euch behaltet – welches Brillenmodell euch am Ende zum Festival eurer Wahl begleiten darf, steht allerdings noch in den Sternen. Ob der klassische Pilotenstyle; die verspielte Rundform oder extravagantes Monodesign: Bei den WoodFellas gibt es für jede Nase das passende Gestell! Das besondere an den gläsernen Sonnenschützern? Sie sind allesamt aus Natur-Ressourcen ­und von Hand gefertigt. Da wären also nicht nur die edlen Rahmen aus Holz, wie der Brand-Name ja unschwer erraten lässt, sondern auch aus Schiefer und Horn. Passend zur bayerischen Heimatstadt, tragen die ausgefallen Brillen alle landestypische Namen ­– ihr müsst euch also nur noch entscheiden ob euch heute mehr nach Schwabing, Nymphenburg oder Solln zu Mute ist.    

Freche Flowerpower Accessoires: Schönes Fräulein

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Glücksgefühle inklusive! © Schönes Fräulein

Die Kombination von Festivals und Blumenkränzen sind wohl so ein Trendding unserer Generation, aus dem es kein Entkommen mehr gibt. Selbst wenn wir uns jedes Jahr wieder fest vornehmen, dieses Mal nicht auf den Influenza-Zug des floralen Haarschmucks aufzuspringen, schreit unsere innere 3-Jährige jedes Mal trotzig: ICH! WILL! AUCH! Und da man da nur ganz schlecht Nein sagen kann, werden wir wohl auch in dieser Festival-Saison unser hübsches Köpfchen schmücken – oder besser gesagt unser Köpfchen hübsch schmücken. Am liebsten mit einem blumigen Hingucker von Schönes Fräulein: Handgemachte pastellfarbene Kränze, edle Bänder oder romantische Haarreife lassen uns zu fantasievollen Traumtänzerinnen werden, die hoch erhobenen Hauptes über das Festivalgelände schweben. Spätestens nach dem dritten Bierchen jedenfalls.

Keine Macht dem Regen: LangerChen

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Macht den Sonnenstrahlen Konkurrenz. © LangerChen

Vorbereitung ist alles: Sollten sich wiedererwartend dunkle Wolken über den bunten Festival-Himmel schieben, lohnt es sich, wasserresistentes Equipment parat zu haben. Denn von unseren Hamburger Geheimtipp-Kollegen haben wir gelernt: Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung. Die Laune verderben lassen und nach Hause gehen? Na, das wäre ja noch schöner! Stattdessen ignorieren wir Petrus Tränen einfach und tanzen sie in einer schicken Regenjacke aus dem Hause LangerChen ganz easy weg. Das Fair Fashion Label aus München hat sich auf Eco Outdoorwear spezialisiert und legt nicht nur hohen Wert auf funktionelles und stilvolles Design, sondern auch auf einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck. Unsere Festival-Favoriten in leuchtendem Honiggelb: Der Mantel ‚Jacket Ottawa‘ für die weiblichen Tanzmäuse und der Parka Dunton für die männlichen Vollzeit-Raver.

Expansion der Schatzkiste: Tela wãve

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Nicht nur im Strandurlaub ein Hingucker. © Tela wãve

Decisions, decisions – wer kennt sie nicht (zumindest in der Damenwelt). Die Schmuckschatulle quillt eigentlich über und trotzdem ist letzten Endes kein Teil boho genug für den farbenfrohen Festival-Wahnsinn. Bei dem noch ganz kleinen Label tela wãve finden passionierte Schmuckträgerinnen zauberhafte Ketten, Armbänder und Ringe, die uns dank ihrer individuellen Muschel-und Perlen-Verzierungen in Sommerlaune versetzen. Mit Liebe fertigt die stilbewusste Gründerin Janine Schenkl die filigranen Preziosen in ihrer Altbauwohnung in Giesing. Auch im Sortiment: Zarte Fußkettchen. Die sollen ja aktuell wieder ganz oben im Trendradar stehen – hat man uns geflüstert.

Headerbild by Jennifer Weber (Natural light Moments). 

Julia Knobe

Seit sich unser abenteuerlustiges Nordlicht Julia mit 'nem echten Bayern eingelassen hat, hat sich in ihrem Leben einiges geändert: Statt steifer Brise ist frische Bergluft angesagt! Den Heimathafen Hamburg immer im Herzen, könnte Julia sich ans fesche Dirndl, das süffige Helle und den charmanten Dialekt durchaus gewöhnen.