Emma in love

Emma in loveEine richtig böse Satire im Metropoltheater

Emma ist in Love. Und das ist schlecht. Denn Emma möchte ja gerne ihren Arbeitsplatz behalten. Und das Unternehmen möchte Emma behalten. Vorbehaltlich der Tatsache, dass Emma keine romantische oder sexuelle Tat oder Tätigkeit zur Anbahnung von Liebe verübt.
Corporate Culture trifft auf Intimsphäre – und es wird mal wieder richtig leidenschaftlich im Metropoltheater ... 

Emma in love, Theater, Metropoltheater

Die Spannung steigt... gleich geht's los! © Geheimtipp München

Emma in love, Theater, Metropoltheater

Das etwas andere Theater Set-Up... © Geheimtipp München

Emma in love, Theater, Metropoltheater

Das Licht wir gedimmt.. © Geheimtipp München

Fast genauso intim wie das Verhältnis von Emma zu ihrem Arbeitgeber ist auch das der beiden Schauspielerinnen zum Publikum. Denn das Stück findet nicht auf der Bühne, sondern im Café statt. Ein kleines, rundes Podest inmitten der Café-Tische, darauf zwei Stühle – mehr brauchts nicht für ordentlich Drama. Und damit die Platzwahl nicht auch noch zum Drama wird (keine Sitzplatz-Nummerierung): früh kommen, gute Plätze sichern und sich bei Wein und Snacks auf ein Theater-Erlebnis der besonderen Art einstimmen! 

Emma in love, Theater, Metropoltheater

Emma in love – bei Vino und Snacks © Geheimtipp München

Emma in love, Theater, Metropoltheater

Liebevolle Details vor Ort © Geheimtipp München

Emma in love, Theater, Metropoltheater

© Geheimtipp München

Emma in love, Theater, Metropoltheater

Das Metropoltheater zum Mitnehmen! © Geheimtipp München

Und es ist tatsächlich ganz schön ungewohnt, mal so richtig auf Tuchfühlung mit den Schauspielerinnen zu sein – zumal sich das kleine Podest ganz langsam dreht. Die Zuschauerperspektive umkreist die beiden Protagonistinnen. Und die umkreisen sich gegenseitig. Erst etwas Smalltalk. Wie gehts es Ihnen? Wie läuft die Arbeit? Haben Sie Probleme? Streit? Zur Sicherheit soll Emma die Romantik-Passage aus ihrem Arbeitsvertrag vorlesen. Bitte!? Man ist kurz irritiert, schmunzelt darüber. Sonst noch etwas? Nein, das war alles.

Natürlich war das erst der Anfang ... Emma verliebt sich. Und bricht damit die Spielregeln. Ein Kampf David-gegen-Goliath beginnt. Worte wie Romantik, Liebe, Menschlichkeit werden verdreht, werden mit Gewalt in juristische Regularien pervertiert. Die Firma sorgt sich doch nur um Emmas Wohlergehen. Gleichzeitig warten eben auch noch tausende andere auf Emmas Job ... Wie weit kann sie gehen? Wie weit lässt sich Emma für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes demütigen?

Bitterböse wird hier die Arbeitswelt als ein eigenständiges, entmenschlichtes System skizziert, das sich – seiner Macht bewusst – langsam um den Hals des aufbegehrenden, kleinen Individuums wickelt.
Auch als Zuschauer bleibt einem angesichts der immer grotesker werdenden Szenen das Lachen gerne mal im Hals stecken. Eine ganz schön fiese Satire nach – na klar – englischer Vorlage muss man da im wahrsten Sinne des Wortes hautnah miterleben. Da hilft nur ein dickes Fell. Und noch ein Wein zur Erholung hinterher.

  • Achtung!

    Alle Januar-Vorstellungen bereits ausverkauft. Wer sicher gehen will, sichert sich Karten für die Vorstellungen Ende März und Mitte April.

  • Wer zuerst kommt ...

    ... sitzt zuerst. Am besten 1,5 Stunden vor Vorstellungsbeginn antanzen und freie Tischwahl genießen!

Gewinnspiel

2x2 Freitickets für Emma am 27.01. um 19h könnt ihr gewinnen, wenn ihr uns bis zur Auslosung am 26.01. | 10h eine Nachricht sendet.

Location-Pics by Verena Schindler/ Bühnenszenen by Hilda Lobinger.

Verena Schindler

Gut ist, was neu ist! Verenas Augen und Ohren sind permanent im Aufnahmemodus. Als Designerin freut sie sich über alles, was das als spießig verurteilte München auf der Skala der hippen Städte etwas steigen lässt. Zum Reizflut-Ausgleich: einen Cappuccino in der Sonne – very Munich... Die Welt sehen?! Unbedingt! Woanders leben? Auch cool. ABER: keine Berge sind keine Option.