DIY Liqueur mit The Duke

DIY Liqueur mit The DukeMunich Moments macht's möglich!

Dass das lokale Ginlabel „The Duke“ jetzt entgültig erwachsen geworden ist, lässt sich in der neu restaurierten Brennerei Aschheim bewundern. Wir durften die neuen heiligen Hallen zusammen mit dem neuen Eventportal Munich Moments besuchen und in einem exklusiven Gin Liqueur Seminar gleich unseren ersten eigenen Edellikör herstellen. Und damit das erste Weihnachtsgeschenk von der diesjährigen ToDo Liste streichen.

Ein so perfektes Gebäude für ein Unternehmen wie die Duke Destillers gibt es eigentlich gar nicht in der Immobilienraren Stadt München. Doch gibt es! Aschheim liegt zwar jetzt nicht gerade in der Innenstadt, aber immernoch im Landkreis München. Wenn man die Bilder der alten Aschheimer Brennerei sieht, glaubt man zunächst, dass es sich um ein perfektioniertes Stockfoto handelt. Ein Backsteingewordener Traum aus romantischsten Prohibitionsfantasien. Die Atmosphäre bekommt also gleich vor Beginn des Seminars schon einmal eine glatte 1+ mit Sternchen.

Aber zurück zum Anfang. Dieses Mal waren wir nicht selber für die Idee verantwortlich, die neue Destillerie-Perle Münchens auf solch geile Art und Weise zu erforschen. Munich Moments ist die neue Plattform für alle, die auf der Suche nach neuen Ideen sind, um ihre Stadt aus bisher unbekannten Perspektiven zu erleben. Wer jetzt an eine neue Erlebnisplattform schon bekannter Couleur denkt, ist wohl etwas voreilig. Die Idee ist vielmehr, die unzähligen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten unserer schönen Stadt zu kuratieren und auch noch gleich mit eigens entworfenen Konzepten zu verfeinern. Heißt: in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Angebote für Münchner und Münchenbesucher zu schaffen, die die Stadt ganz unmittelbar, anders, nah und echt erlebbar machen. Events - die so genannten "Moments" - die so in keinem Reiseführer und bei keinem anderen Erlebnisportal zu finden sind.

Einer dieser exklusiven Momente wurde uns in Aschheim präsentiert. Es gilt die neue Geschichte und jetzt neue Heimat der Duke Destillers auf eine etwas andere Art und Weise kennenzulernen. Wie kann man ein Produkt für Feinschmecker also besser erkunden, als es gleich selber zu verfeinern und mit den Aromen zu spielen. Unter fachkundiger Anleitung natürlich. Zunächst gibt es einmal eine kleine Einführung in die Hauptbestandteile des Dukes. Natürlich bleibt uns an dem Abend DIE eine Geheimzutat verborgen. Ehrensache. Zu unterscheiden, wie unterschiedliche Aromen wirken, wie schnell oder lange sie brauchen, um sich zu entfalten, lernen wir natürlich trotzdem aus erster Hand.

Wenn man dann diese kleine Schule der Aromen durchlaufen hat, geht es an den wahren alchemistischen Prozess der Mazeration. Wer auch nur ansatzweise Spaß am zubereiten von Lebensmitteln hat, kann sich jetzt so richtig austoben. Frische Zutaten wie Zitrusschalen, Wacholderbeeren, Zimt, Ingwer oder Hopfenblüten werden frei nach eigenem Geschmak in Alkohol eingelegt und unterschiedlichen Wirkzeiten unterzogen. Moritz, unser Duke Gastgeber an diesem Abend, ist dabei immer gerne mit Rat und Tat zur Stelle. Zum Beispiel mit dem Tipp, dass Zimt lieber erst ganz zum Schluss zugefügt werden sollte.

Die Mazeration

Was'n das?!

In unserem Fall werden die unterschiedlichsten Botanicals, die auch zur The Duke Herstellung genutzt werden, in Alkohol gelöst. Generell funktioniert das Mazerieren auch mit Öl oder Wasser aber erstens wollen wir ja Likör herstellen und keinen Salat und zweitens lösen sich Aromen am Besten in Alkohol. Wichtig ist die Kenntniss über die Flüchtigkeit der unterschiedlichen Grundstoffe. Alles auf einmal in einen Topf zu werfen, würde eine Reizüberflutung verursachen.

Wer gut aufgepasst hat, sollte am Ende mit diesem fertigen Mazerat im Handumdrehen seinen Duke Liqueur in den Händen halten und gleich mal mit dem dazu passenden Tonic Water verfeinern. Nach zwei bis drei Tonic-Versuchen hält man dann den perfekten Drink in der Hand, um bei der nun folgenden Hausführung nicht zu verdursten. In den alten Hallen der Aschheimer Kartoffelbrennerei befinden sich nun die wunderschönen Kupferkessel der Dukes. Hinter den riesigen einladenden Scheiben der Haupthalle befindet sich sowohl der kleinere Traditionskessel aus Schwabinger Zeiten, wie auch der neue große Bruder. Eine wahres Schmuckstück, das selbst den schärfsten Abstinenzler zum Schwärmen bringen würde...

Nach einem kompletten Rundgang durch die Destillerie mit ihrer nagelneuen Abfüllanlage und ausreichend Zeit den Duke Moritz mit so vielen Fragen wie möglich zu löchern, geht es zurück in die temporäre Alchemieküche. So langsam wird es Zeit für einen letzten Gin-Tonic und für einen netten Plausch an der Bar. Ein guter Gastgeber ist natürlich nur, wer den Abschied mit einem kleinen Überraschungsgastgeschenk spickt. Was das ist, das müsst ihr leider selber herausfinden...

Gin-Liqueur-Lust bekommen?

Das nächste DIY Seminar von The Duke gibt es am 18. Januar 2018. Buchbar über Munich Moments. Vielleicht ein schönes Weihnachtsgeschenk...

Pics by The Duke/ Munich Moments.

Oliver Rothstein

Olli ist eine gebürtig rheinische Frohnatur, wurde aber um ein Haar in München geboren. Keiner ist perfekt. Die Stadt erkundet er ausschließlich zu Rad, so entgeht ihm kein versteckter Winkel. Er liebt die Seen, die Berge aber vor allem den Stadtdschungel.