Die Inge

Die IngeDer Ort an dem der Ingwer fließt

Winterzeit ist Erkältungszeit - das sollten wohl so ziemlich alle auch in diesem Jahr mitbekommen haben. In der U-Bahn schnieft es von allen Seiten, dass man meint, den Weltrekord im Luft anhalten brechen zu können, um keine der fiesen Keime einzuatmen. Wem dies nicht gelingt, der liegt vielleicht gerade mit Husten im Bett. Hilft nur: Eine gute Tasse Tee, mit feurig scharfem Ingwer. Dem eilt schon seit Jahren sein Ruf als Wunderknolle voraus. Der Münchner Gründer Sascha Elsperger ist sogar so überzeugt von der gesunden Wurzel, dass er Die Inge ins Leben rief. Und die kommt heute regelmäßig - egal ob Winter oder Sommer - bei vielen Münchnern ins Glas oder in die Tasse. 

Berufliche Umstände führten 2013 dazu, dass sich Sascha - der als Redakteur gearbeitet hat und gelernter Koch ist - neu orientieren wollte. Zuhause kochte er damals zum ersten Mal den Ingwersirup - und war sofort von dieser süßen und doch feurig-scharfen Kombi begeistert. Und dann lief - „Toi toi toi - alles wie von selbst“, erzählt er uns. „Da habe ich noch mit einer kleinen Reibe an meinen Ingwerknollen gerieben und schon gemerkt: das kommt gut an!“. Auch die Presse schien es zu merken und gab Der Inge den letzten „Stupser“ zum Erfolg. „Die Leute standen bis um die Ecke. Irgendwann hatte ich nichts mehr zu verkaufen“, erinnert sich Sascha an den Durchbruch.

Handarbeit ist uns super wichtig. Die Inge wäre nicht mehr mein Produkt, wenn ich anfangen würde zu schummeln.

Sascha Espenberger - Gründer von Die Inge-Manufaktur

Schnell mussten größere Räumlichkeiten her und so fand die Inge ihr Zuhause in Giesing. Dieses Jahr wurde sogar ein Teil der Produktion ausgelagert, da auch hier der Platz zu eng wird. Denn zum Ingwersirup sind mittlerweile viele neue Produkte hinzugekommen, wie eine Marmelade, ein saisonales Chutney und ein Likör. Alles ganz ohne Aromastoffe, bis heute. Das ist Sascha besonders wichtig: „Wir haben nur die zwei Hände. Wir könnten mehr verkaufen, können aber nicht mehr produzieren. Handarbeit ist uns super wichtig. Die Inge wäre nicht mehr mein Produkt, wenn ich anfangen würde zu schummeln.“

Und ökologisch ist das Ganze auch noch: „Da wir von den Orangen und Zitronen nur die Haut nehmen, haben wir ja noch das restliche Produkt über. Dann haben wir viel überlegt und probiert mit Pralinen und Chutneys oder eben auch Marmelade“. So kommen quasi die "Reste" der größeren Produktion in das kleine Ladengeschäft nach Giesing, wo sie von Maike aus der Inge-Family in liebevoller Handarbeit zu einem süßen Brotaufstrich verarbeitet werden. "Der schmeckt übrigens auch zu Käse ganz toll", verrät uns Sascha. Ein echtes Allrounder-Talent eben, dieser Ingwer! Kein Wunder, dass Die Inge uns so gut schmeckt. Und das wird sich wohl auch im Sommer nicht ändern...

Pic's by Miles Köhler

Hust!

Die Inge auch für euren Tee daheim

Kratzt es im Hals und läuft die Nase? Dann ist es wohl auch für dich an der Zeit, einen heißen Ingwertee zu schlürfen! Schon im fernen China galten die eingelegten Stücke der Wunderknolle als gesunde Spezialität. Wir verlosen zwei Flaschen des leckeren Inge-Sirups. Schreibt uns bis zum 2.12. 12h einfach eine Mail mit eurem Münchner Lieblings-Platz für Teegenuss und werdet mit etwas Glück ausgelost.

Anna Pauels

Anna – unsere Wahlmünchnerin fällt nicht nur durch feuerrote Haare, sondern auch durch mehrere Tattoos und Piercings auf. Sie liebt das Extreme und weiß nicht nur in Sachen Körperkult, wo der Bär steppt - sondern auch, in welchen Münchner Clubs und Bars. Ganz getreu dem Motto: Wer aus der Reihe tanzt hat mehr Platz zum Tanzen.