Die Ayinger Fischwoche

Die Ayinger FischwocheEine nordische Brise weht durch Bayern

Bayern ist ja grundsätzlich eher für deftige Fleischgerichte bekannt - Schweinsbraten, Schnitzel, Würschtl assoziiert man mit dem Freistaat. Fisch ist eine Sache des Nordens. Darum werden wir Münchner umso hellhöriger, wann immer uns ganz in der Nähe richtig leckere Fischgerichte versprochen werden... Bei der Ayinger Fischwoche im Brauereigasthof Aying verschmelzen ab dem 26. Februar zwei Welten zur kulinarischen Einheit. Dafür holt sich das Restaurant-Team tatkräftige und kreative Unterstützung aus Sylt. Eine Symbiose aus dem hohem Norden und dem tiefen Süden, die dem Gaumen schmecken und das Herz berühren will. 

Tapioka-Perlen und Kartoffelschaum... LECKER! © Brauereigasthof Aying

Der Nordsee ganz nah

Zwei Wochen lang erwartet euch die bayerische Gemütlichkeit gepaart mit nordischen Geschmäckern im Brauereigasthof Aying - und das ist by the way mit seinen 4-Sternen, dem klassisch bayrischen Bräustüberl, Themenabenden wie dem wöchentlichen Fondueabend etc. sowieso mal einen Besuch wert. Die Ayinger Fischwoche hat sich mittlerweile zu einer echten Tradition entwickelt. Zum 33. Mal findet das Küchen-Spektakel statt. Ein eindeutiges Zeichen für uns, dass sich die Idee bei den Gästen bewährt hat. Startschuss für die Themenwoche ist der Aschermittwoch. Am Freitag, 28. Februar, feiert die Küche dann einen kulinarischen Höhepunkt: Dann kommt nämlich der Norden zu Besuch und man kocht Hand in Hand. Und wer kommt da genau? 

Zu einem guten Esse gehört natürlich auch guter Service... © Brauereigasthof Aying

... und eine wohlige Atmosphäre © Brauereigasthof Aying

Zwei Männer, eine Küchenmission

Holger Bodendorf vom Landhaus Stricker auf Sylt kennt sich nun mal aus mit Fisch. Der vielfach ausgezeichnete Sternekoch - zuletzt zum „Koch des Jahres 2018“ - ist seit 2001 Leiter des Restaurants. Bei seinem kulinarischen Schaffen geht's ihm um Individualität, Leidenschaft und Authentizität. Kochen, das ist für das gebürtige Ostseekind also schlichtweg eine Berufung und kein Beruf. Die Zusammenarbeit mit dem Küchenchef Mario Huggler vom Brauereigasthof Aying passt gut. Denn auch ihm sind Qualität und Regionalität wichtig. Hört sich alles gut an. Aber jetzt wollen wir natürlich auch wissen: Was gibt's denn da genau auf die Gabel?

Die Ayinger Fischwoche hält viele Köstlichkeiten bereit © Brauereigasthof Aying

Aschermittwoch - was war da noch gleich?

FASTENZEIT AHOI!

Dass die Fischwoche am Aschermittwoch startet, ist kein Zufall. An dem Tag startet nämlich auch die jährliche Fastenzeit. Means: Bis zum Karsamstag, also 40 Tage lang, auf Fleisch, Eier und Milch verzichten. Und stattdessen? Genau! Fisch essen!

Einmal bitte alles! - Ein Blick in die Karte

Und wenn ihr jetzt einen Blick in die Speisekarte werfen wollt, dann nehmt euch auf jeden Fall ein Bisschen Zeit. Die Auswahl ist nämlich riesig. Kleine Steak-Peek: Matjes mit Mango, Curry-Vinaigrette, Ingwertapioka und Wildkräutern. Oder Friesenei mit Kartoffelschaum, Nordseekrabben und Rauchspeck-Crumble. Ziegenfrischkäse mit hausgemachten Ravioli auf Tomaten-Ingwerkompott mit Parmesanschaum. Oder was haltet ihr von Seeteufel mit geschmortem Senfkohl, Sprossen, gebackener wilder Blumenkohl und Schalotten-Vinaigrette?  Hört sich auch spannend an: Die Friesentorte, eine Neuinterpretation mit Sanddorn und Pflaumensorbet. Wir merken schon: schwere Entscheidungen stehen den Gästen bevor... In Aying könnt ihr ab dem Aschermittwoch zwischen einem Fünf- oder Viergang Menü wählen oder euch euer eigenes Fischmenü a la carte zusammenstellen. Wir schmökern dann noch einmal ein Bisschen in der Karte, machen schon einmal unsere Gourmet-Plan ready und hoffen nur noch, dass Spitzenkoch Holger Bodendorf das raue Wetter zuhause bei sich im Norden lässt...

Fotos von Brauereigasthof Aying

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Brauereigasthof Aying entstanden. 

Sarah Langer

Sarah ist ein echtes Münchner Kindl. Heißt: „Gmiatlichkeit” hat für sie oberste Priorität. Ihr Herz schlägt für Electro-Funk-Musik und Weinschorle. Bar oder Berge, Currywurst oder Salat, Hund oder Katze – festlegen gehört definitiv nicht zu ihren Stärken. Dafür aber Kreativität, Lebensfreude und ein guter Schuss Sarkasmus.