Das shizoo.

Das shizoo.Kreative Sushi-Träume all over Minga

Es ist herrlich unkompliziert und doch so besonders: Sushi. Ob Maki mit Avocado, Nigiri mit Lachs oder feines Thunfisch-Sashimi – Für die japanischen Leckerbissen ist in unserem Bauch eigentlich immer Platz. Geht euch auch so? Dann ist dieser Foodie-Geheimtipp genau das Richtige: Im shizoo. erwartet euch von kreativen Röllchen-Variationen über nahrhafte Suppen bis hin zu feinem Tartar eine kunterbunte Vielfalt an Köstlichkeiten. Warum Sushi nicht gleich Sushi ist und wie viel Kreativität in jedem einzelnen Häppchen steckt, hat uns Gründer Frank Kleine erzählt.

Herzlich Willkommen im shizoo.! © Geheimtipp München

Hier warten kreative Sushi-Variationen in gemütlicher Atmosphäre auf euch... © Geheimtipp München

... natürlich mit viel Liebe zum Detail. © Geheimtipp München

Von Hamburg nach München

Auch wenn München heute eine seiner Lieblingsstädte ist, seine ersten gastronomischen Erfahrungen hat Frank in Hamburg gesammelt. Dort begleitete er Anfang der 2000er-Jahre die Eröffnung der ersten Sushi Factory und stellte fest: Sushi ist ein cooles Produkt! Zehn Jahre lang setzte er sich mit dem Thema auseinander, betreute viele weitere gastronomische Projekte. „Letztendlich habe ich aber gemerkt: Sushi begleitet und ernährt mich irgendwie immer. Und dann habe ich mich entschlossen, ein eigenes Konzept auf die Beine zu stellen“. Dieses Konzept heißt heute shizoo. und ist mit mittlerweile fünf Filialen und einem Lieferservice der Hotspot für Münchens Sushi-Lover. Ihr könnt euch sicher sein: Lieblos zusammengewürfeltes Standard-Sushi werdet ihr hier nicht finden. Denn selbst in den Klassikern steckt so viel Liebe und Know-how, dass euch jeder Bissen direkt in den Sushi-Himmel befördern wird.

Kreativ bis ins Detail

Was das Gastrokonzept angeht, folgt Frank einer tiefen Überzeugung: Um kreativ zu sein, braucht es eine solide Basis. Oder in anderen Worten: Das Handwerkszeug muss sitzen. Deshalb achtet der Inhaber schon bei der Auswahl seiner Grundprodukte – vom frisch aus Paris gelieferten Fisch bis zum Reis, der originalgetreu wie in Japan zubereitet wird – auf eine hohe Qualität.  „Wenn ich die Grundlagen nicht beherrsche, wie kann ich dann kreativ werden? Das eine baut auf dem anderen auf“, erklärt er uns. „Unsere Kreationen sind nicht einfach nur kreativ, um kreativ zu sein. Wir orientieren uns an wichtigen Grundregeln des Geschmacks“. So lässt sich eine Chili-Schärfe, die hinten im Rachen zündet, zum Beispiel gut mit Röstaromen kombinieren, weil diese an der gleichen Stelle ansetzen. Und ähnlich, wie beim Ziegenkäse mit Honig, verschmelzen auch intensiver, gebratener Lachs und karamellisierte Sojasauce zu einer wunderbaren Harmonie. Wir hoffen, ihr merkt, dass wir gut aufgepasst haben!  

Ach, Sushi... wir könnten uns reinlegen! © Geheimtipp München

Nachhaltig und lecker

Neben dem Geschmack spielt im shizoo. auch Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Denn nur, weil eine Avocado ein paar braune Stellen hat, würde Frank sie nie wegwerfen. „Wenn die Avocado zu weich fürs Sushi ist oder nicht ‚perfekt genug‘ aussieht, machen wir einfach eine Art Tartar mit Sweet-Chili-Soße daraus und rollen das Ganze mit ein bisschen Crunch und Salat in Reispapier ein“, verrät er uns. Und auch bei der Verpackung wird auf Umweltfreundlichkeit gesetzt: „Wir verpacken unser Essen schon von Anfang an in Papier“, betont Frank. „Und auch der Großteil der Materialien, die wir kaufen, können wiederverwertet und kompostiert werden“. Für ihn sind die Unmengen an Plastik, die täglich in der Gastronomie verwendet werden nicht zeitgemäß. Wir finden, dass er mit dieser Einstellung mit gutem Beispiel vorangeht und haben gemerkt: Hinter dem shizoo. steckt mehr als ‚nur‘ richtig gutes Sushi.

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Bilder von Geheimtipp München.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Anna Drózd

Anna - unsere gebürtige Münchnerin mit polnischen Wurzeln - hat ein waches Auge für Details, das es ihr erlaubt auch im Alltäglichen große Inspiration zu finden. Immer auf der Suche nach besonderen Ecken, will sie das Stadtleben nicht nur entdecken, sondern auch selbst ein bisschen bunter machen. Immer im Gepäck: eine geballte Ladung Kreativität.