Das Barber House

Das Barber HouseDandytime at its best

Schon Frank Sinatra, Bing Crosby und Dean Martin sangen: „You’ve either got or you haven’t got style”. Diese Jungs wussten, dass das mit dem Style so eine Sache ist. Und in Sachen Styling die richtigen Entscheidungen zu treffen, gerne mal in einen massiven Fettnäpfchen-Köpper ausarten kann. Dabei muss es gar nicht schwer sein! Denn es gibt Läden, die machen Mann schön - wie das Barber House.

Gerade die Männlein unter uns tuen sich mit dem Slalomlauf der angemessenen äußeren Erscheinung ja eher schwer - so zumindest das Vorurteil. Leider muss man sagen: es gibt durchaus Fälle, durch die dieses Vorurteil traurige Bestätigung erfährt.

Guter Style beginnt nicht erst mit der Auswahl der passenden Kleidung. Sondern mit dem gepflegten Äußeren an sich. Und: wo schauen wir zuerst hin, wenn wir jemandem begegnen? Natürlich ins Gesicht! Wurscht ob mit langem, kurzem, halben oder gar keinem Bart, ob mit oder ohne Haupthaar - Fakt ist: Behaarung in der oberen Körperregion des Mannes macht in Sachen Style einiges möglich. Das geschickte Zähmen des Gesichts- und Kopfbewuchses ist der erste Schritt in Richtung Stilbewusstsein.

Nun ist es leider so, dass mangelnde Skills auch in diesem Fall das Problem eher vergrößern. Aber kein Stress, es gibt ja die Barber House Pros. Zwei Handvoll Menschen, die in den beiden Filialen Pacelli- und Fraunhoferstraße mit Schere, Bürste und Messer wahre Meisterwerke vollbringen und dafür sorgen, dass Mann mit erhobenem Haupt durch Mingas Straßen laufen kann.

Vom schlichten Haarschnitt oder einer klassischen Nassrasur bis hin zum vollen Programm, dem „Bart Special“ - mit dem breiten Repertoire an Gentlemen-Treatments bändigen die Barber House Jungs selbst das wüsteste Äußere und holen den individuellen Charakter aus jeder Kopfbehaarung. Wer ein wenig mehr Zeit mitbringt, sollte sich für eines der zahlreichen Pakete entscheiden. Ihre Namen - „The Dude“, „Kingsley“ oder „Hemingway“ - lassen einen erahnen, was man zu erwarten hat.

© Lexip Production by Patrick Art

© Lexip Production by Patrick Art

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Wer die gediegen eingerichteten Läden betritt, merkt sofort, dass hier nicht nur auf eine exquisite Rasur oder einen perfekten Bartschnitt Wert gelegt wird. Auch das Ambiente lässt Dandy-Feeling aufkommen. Das beginnt schon mit dem Duft diverser Bartöle und Aftershaves, die sich angenehm würzig und frisch in der Nase ausbreiten. Und setzt sich mit der Inneneinrichtung aus dunklem Holz in Verbindung mit dezentem Grün und Beigen fort.

Und spätestens, wenn man in dieser Kulisse der Fünfziger Jahre auf einem der Herrenstühle Platz nimmt, der Barbier des Vertrauens die erste wohlig-warme Heißkompresse auf das Gesicht legt und Franky aus den Deckenlautsprechern „You’ve either got or you haven’t got style” schmettert, könnte man fast meinen, jeden Moment käme das Radpack höchstpersönlich zur Tür hinein. In Sachen Styling könnte man jetzt auf jeden Fall mithalten.

Bildmaterial von Lexip Production by Patrick Art

Thomas Tomski

„Mit dem Stil ist es wie mit so vielen Dingen: Man hat ihn oder man hat ihn nicht.“ Vor sieben Jahren fand Thomas, das Pottkind mit schlesischem Ursprung, in der Isarmetropole eine Stadt, die sein Lebensmotto verkörpert, wie kaum eine andere. Seitdem genießt er die Münchener Lebensqualität in vollen Zügen. Am liebsten dort, wo sich interessante Leute, außergewöhnliche Geschichten und gute Drinks die Klinke in die Hand geben.