Café Zimt und Zucker

Café Zimt und ZuckerHausgemachte Köstlichkeiten und skandinavisches Geschirr

Sie lebt seit Jahren in Schwabing. Und eigentlich ist sie Erzieherin. Aber dann kam es eines Tages dazu, dass sie ihr eigenes Café in Allach-Untermenzing eröffnete. Christina Mitchel und ihr „Zimt & Zucker“. Das kleine Café in einem der nördlicheren und ländlicheren Stadtteile Münchens gibt es nun schon seit fast vier Jahren. Für all diejenigen, die einen Faible für die kleinen, schönen Sachen im Leben haben, bietet das Zimt & Zucker einen tollen Ort zum Genießen und Wohlfühlen. 

Die hausgemachten Kuchen und Torten sind Christinas Spezialgebiet. Schokoladen-Mandel-Kuchen, Tiramisu Torte, Käsekuchen mit weißer Schoki, Apfel-Mandel-Torte – nur um einige der süßen Versuchungen zu nennen. Von Dienstag bis Freitag gibt es zudem eine Frühstückskarte. Das Frühstück „Zimt & Zucker“ bietet den Naschkatzen unter euch Zimtgebäck mit Butter und Marmelade. Wer da keine Lust drauf hat, kann zwischen „Milch und Honig“ und „Salz und Pfeffer“ wählen – also nochmal süß oder doch herzhaft. Extras wie Obstsalat könnt ihr einzeln dazu ordern. Zur Mittagszeit (und auch darüber hinaus, solange der Vorrat reicht) bietet Christina eine wechselnde Tagessuppe an, begleitet von kleinen Gerichten wie z.B. einer frischen Focaccia vom Italiener nebenan. Ihre kleine aber feine Karte wechselt, je nach Jahreszeit und neuen Ideen. Wir probieren den Quark-Orangen-Kuchen und die Apfel-Mandel-Torte – eins ist klar: Das ist hausgemacht, aber sowas von! 

Und da ist noch was: Man kann hier nicht nur Schlemmen. Es gibt auch etwas für das Auge und das Stöber-Herz. Und zwar Geschirr, Dekoartikel, Postkarten und Accessoires, insbesondere von der dänischen Marke GreenGate. Das Unternehmen kommt aus Kopenhagen und steht für Nostalgie gepaart mit frischen bunten Farben und Formen. Das passt zum Zimt & Zucker. Die Artikel sind in den übrigen Einrichtungsstil integriert und schmücken Fensterbänke und Regale.

Kleine Holztische, liebevoll geschmückt mit etwas Grünzeug, frische Tulpen und in großen Gläsern verstautes Gebäck lassen das kleine Café noch gemütlicher und vor allem authentischer wirken. „Manche finden es hat einen britischen Touch. Ich weiß nicht, ob es das ist“, erzählt Christina. Aber eins wisse sie: „Ich habe nicht immer einen Plan dafür, was ich mache. Aber ich liebe es zu backen und mich jeden Tag aufs Neue inspirieren zu lassen und neue Rezepte auszutesten.“ Wir merken schnell, dass Christina viel Liebe und Herzblut in ihr Café steckt. Tatkräftige Unterstützung bekommt sie von ihrer Schwester, die ihr besonders in der Anfangszeit zur Seite stand. Auch ihre Nichten unterstützen die Tante – sei es im Service auszuhelfen oder das Zimt & Zucker für die Instagram-Welt fit zu machen. 

Jetzt zum Frühjahr sind einige kleine Tische und Stühle vor dem Café aufgebaut. Tolle Vorstellung, da draußen einen Kaffee zu schlürfen! Jetzt kurz vor Ladenschluss ist es doch etwas frisch geworden. Wir können nicht widerstehen und fragen nach der Tagessuppe. Und obwohl sie eigentlich gleich Feierabend hat, serviert Christina uns noch eine Zucchini-Suppe mit frischem Brot zum Abschied. Man schmeckt die Frische und die eigene Rezeptur. Was sie für die Zukunft geplant hat, wollen wir noch von Christina wissen. „Ich möchte unsere Öffnungszeiten weiter ausbauen und Frühstück auch samstags und sonntags anbieten. Und ich möchte meinen Gästen die Möglichkeit geben, besondere Anlässe hier zu feiern. Ohne sich um etwas kümmern zu müssen“. Sei es ein Geburtstagsbrunch, eine Taufe, Hochzeit oder einfach nur ein gemütlicher Kaffee-Abstecher – das Zimt & Zucker wartet mit viel Herz und Charakter darauf, unvergessliche Momente mit Leckereien und Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen.  

Lena Weber

Jede Frau ist für gutes Essen anfällig. Das hat Casanova schon damals erkannt. Und es trifft bei Lena zu 100 Prozent zu. Wenn es ums Schlemmen und Schnabulieren geht, ist sie immer mit von der Partie. Mehr als 5 Jahre Mannheim und die Nähe zur Pfalz haben sie geprägt – vor Allem die Vorliebe für Wein. Als Neumünchenerin ist Lena nun neugierig darauf, die Gastrowelt der Biermetropole zu entdecken.