After-Wiesn-Detox

After-Wiesn-DetoxFünf Wege, wie Münchner wieder fit werden

Ach mei, so schee wars mal wieder! Unsere 5. Jahreszeit war zwar verrückt, wild und auch ein klein wenig anstrengend – aber es war auch wie immer bunt, wunderbar und erinnerungswürdig. Also zumindest der Teil, an den wir uns noch erinnern können. Was wir allerdings in der Tat weniger wunderbar finden: Die 243 Hendl, die sich an unsere Hüften geklammert haben; das Loch in unserer Geldbörse, das dringend gestopft werden muss; unsere gekränkte Leber, die in den letzten drei Wochen nur Bier gesehen hat und unser Immunsystem, dass sich irgendwie zwischen dem dritten und dem vorletzten Besuch erfolgreich verabschiedet hat. Zeit für einen gesunden Restart – das Jahr hat ja immerhin noch 85 Tage!

Dem Bierbauch keine Chance: Dalis Personal Training Club

Dem inneren Schweinehund ein Schnippchen schlagen - mit Personal Training. © Dali's Personal Training Club

Endlich diese verdammten Liegestütze hinkriegen; ohne Sauerstoffzelt im fünften Stock ankommen und nicht mehr der Außenseiter sein, wenn die Liebsten über die neu erlernten Yoga-Positionen sprechen? Alles, was wir uns zum Jahresbeginn vorgenommen haben, nehmen wir jetzt im Zuge unseres löblichen Detox-Vorsatzes endlich in Angriff. Damit wir uns nicht alleine durchbeißen müssen, holen wir uns Unterstützung von Dalibor Bosnjakovic und seinem Team. Der Inhaber von Dalis Personal Training Club legt seinen Fokus seit 10 Jahren voll und ganz auf Individualität und kurzweilige Trainings. Statt sich in großen Teilnehmergruppen stundenlang verschämt zu verbiegen (und dabei im worst case noch die Hälfte falsch zu machen), werden die Fitness-Fans bei Dali in einem kurz und knackigen Trainingsprogramm von einem der Profis in persönlichen Einheiten in Bestform gebracht. Im Programm: EMS, Yoga, Zirkeltraining und HIIT nach dem Les Mills Grit Prinzip. Sein Versprechen: „Wir versuchen alle Hürden auf dem Weg zum Sport aus dem Weg zu räumen – und machen unabhängig vom Leistungslevel jedem den Einstieg möglich.“ Ach und solltet ihr euer Spatzl auch in Richtung Sixpack schubsen wollen: Ihr könnt einen der drei Trainer entweder alleine buchen, mit eurem Partner zusammen oder aber in kleinen Gruppen von maximal vier Leuten.  Und ab jetzt? Gibt’s keine Ausreden mehr!

Was ist eigentlich...

...Les Mills Grit?

Wir hatten keine Ahnung und haben uns das von Dali mal erklären lassen: HIIT ist ein intensives Workout, welches mit Langhanteln, Gewichtssscheiben und dem eigenen Körpergewicht bezwungen wird, während Motivations-Musik läuft und wir jede Muskelgruppe unseres Körpers stählen. So weit, so gut. Das Les Mills Grit HIIT Training wird alle drei Monate neu entwickelt – von Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Sport-Experten. Dadurch ist immer gewährleistet, dass es das bestmögliche Workout ist, was wir unserem Body "antun" können. 

Drink more water, Baby! - Salto

Wasser in krasser. © Salto

Dass wir einen Liter Flüssigkeit in relativ hoher Geschwindigkeit zu uns nehmen können, haben wir ja nun vorbildlich bewiesen. Jetzt stellt euch mal vor, ihr ersetzt den güldenen Hopfensaft darin mit natürlichem, geschmackvollem Wasser? Überzeugt euch nicht? Na, wir müssen die Diskussion mit eurer Leber ja nicht führen. Wir für unseren Teil haben uns aber dazu entschlossen, dem Alkohol für ein Weilchen abzuschwören und stattdessen auf den neuen Getränketrend straight outta Minga umzusatteln: Dem zuckerfreien Wasserzusatz namens Salto. Sowohl die intensive Grapefruit-Variante als auch die erfrischende Gurke-Minze-Geschmacksrichtung verspricht Natur pur – ganz ohne künstlichen Chemie-Quatsch, stattdessen mit zuckerfreien Saftkonzentraten, purem Steviatee und qualitativ hochwertigen Fruchtextrakten. Dosieren könnt ihr den revolutionären Anti-Langeweile-Zusatz natürlich ganz wie euch beliebt – grundsätzlich hält ein Fläschchen des flüssigen Wundermittels aber für rund 20 Wassergläser. Euer Körper wird’s lieben! Und damit fällt es dann auf einmal ganz leicht auf die zwei bis drei Liter Wasser am Tag zu kommen, die der Körper so braucht. Ob auf der Arbeit oder unterwegs...

Einfach gesagt, einfach gemacht: Iss dich glücklich

Bitte mehr davon! © Geheimtipp München

Lasst uns nochmal kurz beim Thema Ernährung bleiben, nur weil’s grad so schön ist. Gegen das Brezel-Trauma und das Kasspatzen-Koma hilft jetzt nur eins: Vitamine, Vitamine und nochmal Vitamine! Und das in möglichst geschmackvoller Form. Sollt ihr kriegen: Das „Iss dich glücklich“ in Haidhausen ist nicht nur die Erfüllung des Lebenstraums der energischen Jungunternehmerin Sophia Radke, sondern auch eine nachhaltige Kraftquelle für unseren belasteten Magen. Sowohl die herzhaften Bowls zur Lunch-Zeit als auch die himmlischen Pancakes am Morgen können ganz ohne schlechtes Gewissen genossen werden – immerhin achtet die gute Seele des kleinen, feinen Restaurants stets darauf, nur natürliche Zutaten zu verarbeiten. Zusatzstoffe und Zucker-Zuschuss? No chance. Für alle, die nächstes Jahr wieder ohne Atemnot in ihre Tracht passen wollen…

Jacuzi with me: Roomers Spa

Spa-Dreams mit Pool & Leinwand. Die Pinkis sind aber fake... © Geheimtipp München

Unsere Nerven, sie haben gelitten. Unsere Füße auch (war „auf der Bierbank tanzen“ schon immer so unbequem oder liegt’s am Alter?); unser Kopf ebenfalls und vom Rücken wollen wir gar nicht erst anfangen. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, dass Teufelsrad fahren eine tolle Sache ist: Nein. Einfach nein. Bleibt uns jetzt also quasi nichts anderes übrig, als uns einer Generalüberholung zu unterziehen. Unser persönlicher Entspannungs-Evergreen: Der Spa-Bereich des exklusiven Roomers Hotels. Während wir da so im Jacuzi blubbern; unseren ewigen Kinohelden dabei zugucken wie sie über die 10m-lange Leinwand hüpfen und in unserer Hand ein prickelndes Gläschen (Wasser, guckt nicht so vorwurfsvoll) halten, haben wir schon fast vergessen, dass die Welt sich um uns herum weiterdreht. Wer noch den ein oder anderen Euro übrig hat für diesen Monat: Die fürstlichen Behandlungen sind wirklich jeden Cent wert. Fast schade, dass die Wiesn schon rum ist… jetzt wo wir so fesch aussehen.

Easy way out: Ein Spaziergang im Luitpoldpark

Es grünt so grün. © Geheimtipp München

Apropos Euro – wer nach der Wiesn erstmal zwangsläufig auf Sparkurs ist, der muss natürlich nicht verzweifeln, sondern kann ebenfalls am Entgiftungs-Programm teilnehmen. Die wohl preisgünstigste Lösung beinhaltet: CO2, eure Füßchen und eine große Grünfläche mit Wegen. Also ein Spaziergang eben. Denn wie ihr wisst: „Jeder Schritt hält fit!“ Schnappt euch den Nachbarshund oder einen Lieblingsmenschen und erkundet die großzügigen Parkanlagen die München zu bieten hat. Wie wäre es zum Beispiel mal mit dem Luitpoldpark? Er ist ruhiger als der E-Garten und herbergt wertvolle (Mammut-)Baumbestände; auf dem 37m hohen Luitpoldhügel hat man bei klarer Sicht einen fabelhaften Ausblick und für kleine Abenteurer bietet sich das verwinkelte Hecken-Labyrinth an. Und wenn euer Magen anfängt zu grummeln, dann ab ins Bamberger Haus: Da gibt’s zwar auch Bier und Kasspatzen, aber wir wollen die guten Vorsätze ja nicht gleich wieder verwerfen, nicht wahr? Eine Apfelschorle und der Fitness-Salat tun’s auch.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Dalis Personal Training Club und Salto entstanden.
Julia Knobe

Seit sich unser abenteuerlustiges Nordlicht Julia mit 'nem echten Bayern eingelassen hat, hat sich in ihrem Leben einiges geändert: Statt steifer Brise ist frische Bergluft angesagt! Den Heimathafen Hamburg immer im Herzen, könnte Julia sich ans fesche Dirndl, das süffige Helle und den charmanten Dialekt durchaus gewöhnen.