Ab ins Kürbisparadies

Ab ins KürbisparadiesSieben Ideen für alle Kürbisliebhaber

Wir wissen ja nicht, wie es euch geht, aber bei der aktuellen Herbststimmung entwickeln wir jedes Jahr aufs Neue die Lust und Vorfreude auf Kürbis. Wir nehmen die goldenen Blätter an den Bäumen zum Anlass, um euch zu zeigen, wo mit der S-Bahn München das nächste Kürbisparadies auf euch wartet. Kürbisfelder, geschnitzter Kürbis, Kürbissuppe und und und - wir lieben sie alle. Auf geht’s ins Kürbis-Eldorado!

Kürbis "pflücken" in Haar

So eine große Auswahl des Superfoods. © Habeker Hof

Wie viele Kürbissorten kennt ihr? © Habeker Hof

Hübsch drapiert schauen die Kürbisse gleich noch schmackhafter aus. © Habeker Hof

Wer geglaubt hat, es gibt nur Erdbeer- oder Blumenfelder, der wird nun eines besseren belehrt. In Haar gibt es nämlich den Habeker Hof, wo euch ein Kürbisfeld aus nachhaltigem Anbau erwartet. Seit Generationen wird am Habeker Hof mit viel Liebe gearbeitet, die bodenschonende Bewirtschaftung hat hier Tradition. In dem Kürbisgarten könnt ihr zwischen mehr als 100 Kürbissorten wählen, die Speise- und Zierkürbisse stammen alle aus ihrem eigenen Anbau. Der Garten hat noch bis Ende November geöffnet, also ab in die S-Bahn und mit der Linie vier oder sechs in Richtung Haar düsen. 

Spicy Food und Sound aus München

Hmm... yummy. © Unsplash

Nachdem ihr euch euren Kürbis von einem der Höfe und Felder geholt habt, stellt sich natürlich die Frage: Was kochen wir denn jetzt Leckeres? Gerade im Herbst lässt die erste Erkältung meist nicht lange auf sich warten, da sollten wir mit etwas Schärfe für eine freie Nase gegensteuern.

Hier kommt das Rezept für eine spicy Kürbissuppe, für die ihr nichts weiter braucht als natürlich einen Hokkaidokürbis, zwei Kartoffeln, zwei Zwiebeln, eine Knoblauchzehe, ein Stück Galgant oder ca. 30 Gramm Ingwer, etwas Crème fraîche, ‘n Schuss trockenen Sherry, Kürbiskernöl und natürlich eine leuchtend rote Chilischote. Das ganze ergibt dann vier leckere Portionen. Im ersten Schritt halbiert ihr euren Kürbis, entfernt die Kerne (gerne aufheben) und schneidet ihn dann in Stücke. Die Zwiebeln und der Knoblauch werden geschält und gewürfelt, ebenso wie die Kartoffeln. Die Chili müsst ihr entkernen, waschen und fein hacken, den Galgant bzw. den Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken. Nun erhitzt ihr einen Esslöffel Öl im großen Topf und dünstet alles darin an. Im Anschluss kippt Wasser dazu und zwar so viel, dass das Gemüse bedeckt ist, lasst alles aufkochen und anschließend zugedeckt für eine halbe Stunde bei schwacher Hitze köcheln. Wenn das Gemüse gar ist, könnt ihr alles pürieren. Nun noch zwei Esslöffel Crème fraîche und den Sherry unterrühren. Mit Salz und Pfeffer schmeckt ihr jetzt euer spicy Erlebnis ab, während ihr die aufgehobenen Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anröstet. Fertig ist das scharfe Kürbisparadies aus der Schüssel. Ach und falls ihr beim Kochen auch so gerne musikalische Begleitung habt: Schärft eure Sinne doch mal mit The Whiskey Foundation. Die Jungs aus München verschaffen euch den richtigen spicy Flow!

Freakfaces ergattern am Ostbahnhof

Tobias ist ein echter Künstler! © Tobias Wolfram

Gruselig, aber mega cool! © Tobias Wolfram

Könntet ihr das Nachmachen? © Tobias Wolfram

Im Münchner Osten finden wir den Künstler Tobias Wolfram. Tobias Art der Kunst unterscheidet sich stark von dem, was wir kennen, denn er schnitzt Kürbisse per Hand. Das könnt ihr auch, denkt ihr jetzt?! Der Münchner schnitzt nicht nur einfach Kürbisse, sondern verpasst ihnen Freakfaces, wie er es nennt. Die Grimassen reichen von Mondgesichtern über Hexen bis zu einem dreiäugigen Mann. Tobias nimmt übrigens auch eure eigenen Ideen und Wünsche entgegen. Wer sich vorher schlau machen will: Auf seiner Website erhaltet ihr einen guten Eindruck davon was der Münchner alles drauf hat! Den Künstler findet ihr übrigens praktischerweise entlang der Stammstrecke am Ostbahnhof.

In Hallbergmoos wartet der Hausler Hof

Ein Paradies für alle Kürbisfans © Hausler Hof

In der Nähe der S-Bahn Station der Linie acht Richtung Hallbergmoos liegt der Hausler Hof. Auch hier könnt ihr euch ins Kürbisvergnügen stürzen. Denn: Der Hausler Hof verfügt über eine eigene Gaststätte, in der saisonal gekocht wird. An Sorten mangelt es den Betreibern nicht. Habt ihr schon einmal die Kürbissorte Sweet Mama probiert? Nein?! Na, dann wird es dieses Jahr wohl höchste S-Bah… äh Eisenbahn natürlich.

Herbst in den Haaren

Die Haare natürlich pflegen und verwöhnen ist das Beste! © Unsplash

Dass Kürbisse gesund sind liegt auf der Hand. Das Superfood ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch wusstet ihr schon, dass auch die Kosmetikindustrie vermehrt auf Kürbis als Inhaltsstoff geht? Wir haben für euch ein DIY-Haarmasken Rezept rausgesucht, mit dem ihr euch ganz simpel daheim eure herbstliche Haarmaske machen könnt. Alles, was ihr dafür braucht ist Kokosnussöl, Bier und natürlich Kürbis. Den Kürbis müsst ihr kochen, abkühlen lassen und pürieren. Eine Tasse reicht euch hierfür erst mal. Das ganze vermischt ihr dann mit einem Esslöffel Kokosnussöl und 100 Milliliter Bier. In die Haare einmassieren, 15 Minuten einwirken lassen und im Anschluss eure Mähne mit einem milden Shampoo auswaschen. Fertig! Übrigens: Die Maske sorgt nicht nur für Pflege und Stärke, sie fügt eurem Haar auch noch einen schönen Glanz hinzu. Falls ihr keine Lust auf Selbermachen haben solltet, guckt euch doch mal die lokale Naturkosmetik von NKM an, hier wird nämlich ebenfalls selbst angerührt. 

DIY - Pumpkin Spice Latte

Euern Herbst-Drink könnt ihr auf verschiedene Weise auftunen, zum Beispiel mit Feigen. © Unsplash

Das herbstliche It-Getränk der letzten Jahre ist wohl der Pumpkin Spice Latte. Superlecker und leider oft superteuer zu kaufen … In den großen Kaffeehäusern ist er längst wieder im Sortiment und bald auch bei uns daheim! Alles, was ihr für den Trend-Drink benötigt, ist  Hokkaido-Kürbis (ca. ein Viertel), 30 Gramm frischen Ingwer, sechs Pimentkörner, eine Prise Zimt, einen Esslöffel Muskat, einen halben Esslöffel Kurkuma, Milch oder Kaffee und (für alle die sich richtig gönnen wollen) Schlagsahne. Zu allererst bringt ihr den Kürbis gemeinsam mit dem in Scheiben geschnittenen Ingwer und 300 Milliliter Wasser zum Kochen. Nach etwa 20 Minuten sollten die Kürbisstücke weich sein. Mit Hilfe eines Mörsers mahlt ihr dann die Pimentkörner fein, gebt Zimt, Muskat und Kurkuma hinzu und vermischt alles miteinander. Nun püriert ihr den abgegossenen Kürbis mit dem Ingwer und gebt einen Esslöffel der Gewürzmischung dazu. Ab ins Glas damit und mit Milch oder Kaffee aufgießen. Die Schlagsahne kommt für die, die so richtig Bock haben noch obendrauf. Das Rezept ist übrigens von den Mengenangaben für zwei Gläser gedacht, zu zweit genießt sich unser Pumpkin Spice Latte eben noch besser.

Noch mehr Kürbis-Koch-Ideen

Stöbern und schmökern bevor schmausen und schlemmen. © wunderland media GmbH

Euch reicht’s noch nicht mit den Kürbis-Ideen? No Problemo, denn noch mehr Kürbis-Koch-Tipps und Ideen zeigt euch die Münchner Autorin Martina Kittler in ihrem Buch “Kürbis: Das Beste vom Herbst”. Treffender hätte sie den Titel unserer Meinung nach nicht wählen können. Mit 40 neuen Rezepten bereichert Martina euer Kochrepertoire in Form von Kürbis-Rote-Beete-Gratin oder Lamm-Kürbis-Gulasch. Klingt das nicht einfach nur lecker?! Wir bekommen direkt Hunger und werden uns auf in unsere liebsten Buchläden in München machen um unsere Kürbislust befriedigen.

München mit der S-Bahn entdecken

Jetzt auch online!

Die S-Bahn München ist ein fester Bestandteil des täglichen Lebens von vielen Münchnern. Sie bringt uns nicht nur zur Uni, zur Schule oder zur Arbeit, sondern fährt uns auch an wunderbare Ausflugsziele! Ihr wollt mal hinter die Kulissen schauen und ein bisschen mehr über die Geschichte und Arbeit der S-Bahn erfahren? Dann schaut doch mal ins Online-Magazin! Oder folgt "Deine S-Bahn München" über Facebook und Instagram!

Bilder von wunderland media GmbH, Unsplash und bereitgestellt siehe jeweiliges Copyright.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der S-Bahn München entstanden.

Malina Köhn

In Schwabing geboren und aufgewachsen und schließlich im Westend gelandet: Man kann durchaus sagen, unsere Malina ist ein waschechtes Münchner Kindl. Bekannt für ihren exzessiven Konsum von Kaffee und To Do Listen, ist sie ihrer großen Liebe immer treu geblieben. Im Sommer findet man Malina fast ausschließlich am Eisbach oder an der Isar, meistens mit 'nem kühlen Hellen oder 'ner Paulaner Spezi in der Hand. Manchmal aber auch... ja genau, mit einem Kaffee.