7 mal Verzicht bis Ostern Fastenzeit in München

Am Aschermittwoch ist alles was Spaß macht, erstmal vorbei – oder nicht? Traditionell beginnt dann die Fastenzeit! Der Sinn des Fastens, im christlichen Verständnis, ist das Streben nach Erleuchtung und Erlösung, also so zusagen die Reinigung der Seele. Die Seele reinigen klingt nach der feuchtfröhlichen Zeit erstmal sehr gut und heutzutage kann man natürlich auf verschiedenste Art und Weise fasten. Wir haben euch mal ein paar Vorschläge vorbereitet für eure Fastenzeit! Und auch wenn wir alle in letzter Zeit schon auf ziemlich viel verzichtet haben – wir versuchen trotzdem in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern ein paar Dinge unseres Alltags wegzulassen. Schaden? Kann es ja nicht!

Halloumi Fries bei Fizzy Bubble – eine fabelhafte fleischlose Alternative.
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Fleisch fasten

Der Klassiker

In der Winterzeit wird ja gern mal fettig gegessen und damit meinen wir nicht nur die Weihnachtsgans. Fleisch spielt dabei fast immer eine große Rolle. Hier mal eine Bratwurst und da mal ein schneller Döner auf die Hand. Gesund und bewusst ist das natürlich nicht wirklich. In der Fastenzeit ist der Verzicht auf Fleisch deshalb auch sehr beliebt und eine gute Möglichkeit um fit in den Frühling zu starten. Für circa 40 Tage heißt es dann: Umdenken und neue Rezepte ausprobieren. Natürlich ist nett Essen gehen trotzdem problemlos möglich. In München haben inzwischen viele Restaurants eröffnet, die rein vegetarisch kochen oder einfach eine großartige Auswahl an vegetarischen Essen im petto haben. Fast alles auch to go!

Stattdessen lieber mit dem Vierbeiner oder einem Lieblingsmensch raus!
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Fernsehen, Netflix und Co. fasten

Raus an die frische Luft!

Habt ihr auch die langen und kalten Winterabende für endloses Serienstreaming genutzt? Auch an den Lockdown-Tagen lässt sich alles besser mit einem kitschigen Film ertragen. Damit ist jetzt aber erst mal Schluss! Lasst einfach mal den Fernseher aus und den Streaminganbieter weg und tut euren Körper und Geist mal wieder etwas Gutes. Alternativen zu der Glotze gibt es im Frühling ja schließlich genug. Ab an die frische Luft mit euch! Das bringe nicht nur Bewegung in euren Tag, sondern regt auch noch ordentlich den Kreislauf an. Wenn euch dann am Abend doch mal langweilig ist, kann euch auch mal wieder ein spannendes Buch oder Hörspiel durch die Fastenzeit bringen!

Per Karte statt mit Google Maps. Oder Serviette in diesem Fall.
Digital Detox

Kein Smartphone – kein Problem

Für jeden Trend und Gegentrend gibt es mittlerweile einen fancy Namen. Beim Digital Detox steckt aber doch einiges mehr dahinter. Den die meisten von uns benutzen viel zu oft am Tag ihr Smartphone, Laptop oder Tablett! Zwölf Stunden Digitalmedienkonsum sind wohl heutzutage keine Seltenheit mehr. Da kann digitales Entgiften wirklich nicht schaden. Beim Digital Detox müsst ihr nicht gleich alle Geräte aus dem Fenster werfen. Es helfen auch schon kleine Schritte! Schaltet zum Beispiel das Handy doch auch einfach mal einen Tag am Wochenende auf offline, oder navigiert euch mal wieder klassisch mit einer Karte von A nach B, oder führt doch mal einen richtigen Kalender statt der Onlineversion. Es sind kleine Dinge, die aber doch einiges ausmachen und euch mal wieder zeigen, dass es auch ein Offline-Leben gibt. Also genießt es!

Ab heute nur noch Saft.
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Alkohol fasten

Schwierig – aber machbar

Den Lockdown schön zu saufen haben wir doch alle schon mal versucht, oder?! Das Alkohol natürlich auch dem Körper schadet und einiges an Fitness raubt, brauchen wir mit Sicherheit niemanden mehr erzählen. Also wer schafft es, bis Ostern ohne schmackhaftes Kölsch, Wein oder Sekt durchzuhalten. Die Folgen vom Alkohol Fasten merkt ihr durch die fehlenden Kater natürlich direkt und ihr könnt euch gleich auch noch die Frage beantworten, ob man auch ohne Alkohol Spaß haben kann. Also seid für ein paar Wochen die Leute ohne Filmriss, die am nächsten Tag die peinlichen Geschichten der Freunde erzählen können und das ohne brummenden Kopf. Probiert es mal, mit den Alkoholverzicht auf Zeit!

Der Ohne Supermarkt. Nur einer der zahlreichen Unverpackt Läden in München.
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Plastik fasten

Die Lösung: Unverpackt

Überall um uns herum ist Plastik und das nicht nur in den Ladenregalen. Die Einkaufstüte, die Einwegbecher vom Kaffee, die PET-Flasche und so weiter! Jährlich entstehen in Deutschland ungefähr 37 Kilogramm Plastikmüll pro Kopf. Damit sind wir in Europa Spitzenreiter und das soll sich bitte ändern! Warum also nicht seine Fastenzeit nutzen, um seinen eigenen, kleinen Teil dazu beizutragen, die Welt ein bisschen sauberer zu machen. Komplett auf Plastik zu verzichten, ist leider nicht ganz so einfach und das, vor allem im Lebensmittelbereich! Aber durch mittlerweile einige Unverpackt-Läden in München wird es immer leichter auch verpackungsfrei einzukaufen. Ihr werdet staunen, was für einfache Lösungen manchmal gegen den Plastikwahn reichen. Schaut doch in eurer Fastenzeit mal in einem Unverpackt-Laden vorbei!

Dank Click & Collect könnt ihr auch in unseren kleinen lokalen Läden shoppen.
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Online Shopping fasten

Kauf lokal

Na, habt ihr im Lockdown auch wieder einiges im World Wide Web geshoppt? Es ist ja auch praktisch, man muss nicht mal vor die Tür. Trotzdem ist Online Shopping fasten eine gute Idee. So unterstützt ihr unsere lokalen Einzelhändler und ihr werdet erstaunt sein, was für viele, nette kleine Läden es in München gibt! Außerdem schont ihr mit einer Shopping-Pause meistens auch euren den Geldbeutel. Zudem unterstützt ihr zumindest für eine kurze Zeit mal nicht Paketdienste, die ihre Boten schlecht bezahlen – das ist doch auch mal was!

Gesunde Snacks sind auch eine Option.
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Zucker fasten

Krapfenpause angesagt

Na, klebt euch auch noch etwas von dem Süßkram zwischen den Zähnen? Damit ist jetzt Schluss! Zumindest, wenn ihr euch für das Zucker Fasten entscheidet. Eine zuckerfreie Fastezeit kann unterschiedlich gestaltet werden. Ihr könnt auf Industriezucker verzichten oder auch komplett auf Zucker. Egal wofür ihr euch entscheidet, es ist natürlich nicht ganz einfach, denn die Versuchungen locken an allen Ecken und Enden. Es gibt aber auch Orte in unserer Lieblingsstadt an denen ihr sündenfrei schlemmen dürft. Kopf hoch – ihr schafft das!

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