25 Hours München

25 Hours MünchenRoyales Hotelkonzept mit Herz

München bekommt ein neues, besonderes Hotel - das 25 Hours eröffnet diese Woche seine königlichen Pforten… wobei das eben genannte Adjektiv nicht nur im übertragenen Sinne zu verstehen ist. Denn das Hotel zieht in jenes herrschaftliche Gebäude, das 1869 noch das königliche Telegrafenamt beherbergte. Und ebenso royal fallen Hotel-, Bar- und Gastrokonzept aus. Aber keine Angst! Hier wird euch zwar gerne der rote Teppich ausgerollt. Das Motto lautet aber für jeden ganz ehrlich und herzlich: Come as you are!

 „Eine Zielgruppe? Sowas gibt es bei uns gar nicht“, sagt Marketing Managerin Lisa Bierbrauer. „Wir machen einfach das, was wir gut finden für Menschen die das ebenso sehen. Egal ob Businessgast oder Hipster: wenn jemand reinkommt und seine Krawatte lockert, dann ist das total 25.“ Soll heißen: Schick ist hier Programm, aber eben nie ohne einen ordentlichen Wohlfühlfaktor. Eine Atmosphäre, die wir jetzt schon spüren können, während Lisa uns durch Baustelle führt. Auf Hochtouren wird hier auch über die Feiertage gearbeitet. Nur noch zwei Tage Zeit bis zur Eröffnung. Und obwohl die Zeit drängt, ist hier jeder freundlich bei der Sache, grüßt uns herzlich und heißt uns willkommen. Einige Kabel hängen noch aus den Wänden, Lichtinstallationen liegen auf dem Boden und warten darauf angebracht zu werden - aber der royale Charme mit dem das 25 Hours seine Gäste bald schon empfängt, bleibt uns trotzdem nicht verborgen.

Inspiriert ist der Look des Hotels und seinen Gastrobereichen von den Schlössern Bayerns und Süddeutschlands. Unser lieber Ludwig würde sich hier wohl ziemlich wohlfühlen… So wurden zum Beispiel Teile alter Kupferdächer von lokalen Kirchen in kunstvolle Wandbilder eingearbeitet. Das Herzstück: eine riesige Glaskuppel, die über dem Restaurant thront. Ein Elfantenbrunnen im Eingangsbereich ist dem berühmten Hotel Adlon nachempfunden und unterstreicht den königlich-orientalischen Touch, der auch immer mal wieder im Raumkonzept aufgegriffen wird. Das alles kommt daher „mit dem typischen 25 Hours Augenzwinkern“, wie Marketing Managerin Lisa es nennt. Heißt: das Konzept und seine Macher nehmen selbiges gerne mal auf die Schippe. Das beste Beispiel für den kleinen feinen ironischen Unterton im Konzept sind die „Dienstbotenkammern“ wie sie liebevoll genannt werden - die Standardkategorie der Hotelzimmer. Hier werden die Betten von Bücherstapeln getragen. Als Ablage dient ein Bügelbrett. Weitere Zimmerkategorien sind die Herrschaftszimmer die Adelsgemächer und on Top (und auch das hätte König Ludwig sicher gefreut) eine Schwanen- und eine Pfauen-Suit.

Ähnlich verrückt wurde das „Augenzwinkern“ beispielsweise auch im 25 Hours Hotel in Hamburg umgesetzt. Hier gibt es sogar eine Trump Suite in der der Gast neben prunkvollen Möbelstücken auch eine blonde Perücke auf der Ablage findet. Eine große Liebe zum Detail - das eint die Häuser in allen Städten. Das war's aber auch schon, denn das Kredo von CEO Christoph Hoffmann und seinem Team lautet: „Kennst du eins, kennst du keins.“ „Jedes Hotel ist anders, jedes hat sein eigenes Gesicht und eine andere Linie“, erklärt die Marketing Managerin. „Wichtig ist uns aber immer, dass der Gast mehrere Male bei uns übernachten kann und immer noch etwas Neues entdeckt.“ Damit die Gäste auch ganz flexibel die Stadt entdecken können, stehen ihnen Mietfahrräder zur Verfügung.

Kennst du eins, kennst du keins.

Motto 25 hours

Allzu lang sollte man aber nicht wegbleiben. Denn das Gastroangebot ist einfach zu umfangreich und man könnte einiges verpassen… Im Burger de Ville mit eigenem Eingang werden die laut Lisa besten Burger der Stadt gereicht. Die Neni Tagesbar lädt euch gern zum etwas längeren, gemütlichen Verweilen ein. Zum Beispiel bei einem aromatischen Kaffee und/oder gutem Brot mit leckeren Aufstrichen. Am Abend gibt es dann im Neni Restaurant Israelische Weltküche auf die Teller. Und die dürfen am Tisch ruhig auch die Runde machen! „Hier herrscht das Prinzip Sharing is Caring“, erklärt Lisa. „Genuss findet nie alleine statt, sondern immer mit Menschen, die man gerne hat. Darauf basiert die Idee des Restaurants: Sich wohlfühlen, entspannt zusammensitzen und leckeren Humus, Falafel und Pita genießen.“

Zum Abschluss (und gerne auch zum Aperitiv) geht’s dann rüber in die Boilerman Bar. Hier bekommt ihr alle erdenklichen kreativen Kreationen von Highballs der Extraklasse über den Tresen geschoben. Speziell gekühlte, runde Eiswürfel sorgen dafür, dass die Drinks nicht verwässern. Denn das wäre bei den exquisiten Alkoholika eine Schande - der Fokus des Barteams liegt auf Amerikanischen Whiskys. „Was es nicht geben wird, ist irgendein Chichi am Glas“, sagt Marketing Managerin Lisa. „Sondern ganz einfach: hochwertigen Spirituosen. Und wer unseren Bar-Pros seinen Lieblingsdrink nennt, bekommt sicher auch eine Highball-Interpretation davon kredenzt.“

Noch kredenzen aber die Bauarbeiter und Techniker am letzten Schliff des 25 Hours München, das am 3. November der Hotelbetrieb aufnimmt. Ab dem 7. November ist dann auch die Gastronomie soweit. Wir sind sehr gespannt! Und freuen uns drauf mit dem ersten Highball in der Boilerman Bar anzustoßen - auf das royale Lebensgefühl, Chin Chin!

Pics by Achim Schmidt.

Thomas Tomski

„Mit dem Stil ist es wie mit so vielen Dingen: Man hat ihn oder man hat ihn nicht.“ Vor sieben Jahren fand Thomas, das Pottkind mit schlesischem Ursprung, in der Isarmetropole eine Stadt, die sein Lebensmotto verkörpert, wie kaum eine andere. Seitdem genießt er die Münchener Lebensqualität in vollen Zügen. Am liebsten dort, wo sich interessante Leute, außergewöhnliche Geschichten und gute Drinks die Klinke in die Hand geben.