11. Januar - 28. Februar 2022    ganztägig

Fantastisch Real Belgische Moderne von Ensor bis Magritte

Geheimtipp Muenchen Kusnthalle Muenchen 4 – ©Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Datum/Uhrzeit

11. Januar - 28. Februar 2022
ganztägig

Location

Kunsthalle München Theatinerstraße 8, 80333 München
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089224412 kontakt@kunsthalle-muc.de

Eintritt

15 €

Links

René Matisse, James Ensor und Paul Delvaux gehören zu den bedeutendsten Künstlern Belgiens. Sie alle schufen unzählige Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die sich der Epoche der Belgischen Moderne zuordnen lassen. Normalerweise werden ihre Meisterwerke im Königlichen Museum für Schöne Künste Antwerpen ausgestellt, da dieses aber gerade renoviert wird habt ihr die einmalige Chance, die belgische Kunst in der Kunsthalle zu bestaunen. Die Ausstellung „Fantastisch Real – Belgische Moderne von Ensor bis Magritte“ ist noch bis zum 6. März 2022 zu sehen.

Geheimtipp Muenchen Kusnthalle Muenchen 12 – ©Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
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Geheimtipp Muenchen Kusnthalle Muenchen 7 – ©Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
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Geheimtipp Muenchen Kusnthalle Muenchen 11 – ©Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
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Bekannt und unbekannt fasziniert

Rund 130 Werke werden aktuell in der Kunsthalle München ausgestellt, sie alle stammen aus der Belgischen Moderne, also aus der Zeit zwischen 1860 und 1960. Präsentiert werden aber nicht nur die Großmeister wie Ensor oder Magritte, sondern auch viele in Deutschland weniger bekannte Künstler*innen der Epoche. So zum Beispiel Eugène Laermans, Constant Permeke, Marthe Donas oder Rio Wouters. Alle Kreativen vereint das zentrale Thema der Belgischen Moderne: die Faszination von Wirklichkeit und Traum. Freut euch auf Gemälde wie der „Sechzehnte September“, „Das malende Skelett“ und „Die Rache“, aber auch auf Grafiken und Skulpturen, die euch in ferne Gedankenwelten abtauchen lassen.

Von Traum und Realität

Die Ausstellungsstücke zeigen die gesamte Bandbreite der Belgischen Moderne. Wir sehen schlichte Alltagsszenen und authentische Landschaftsszenerie genauso wie Traumbildnisse und Fantasiegestalten. Gerade Künstler*innen wie Matisse, die sich dem Surrealismus gewidmet haben, zogen ihre Inspiration gerne aus Träumen und Gedankenkonstrukten, die sich von dem Alltäglichen absetzten, über dem Realen stehen. Dieser ständige Grad zwischen Realität und Fantasie, auf dem die Kunstmeister*innen wandeln, ist für uns Kunstinteressierte faszinierend und ungewohnt zugleich. Ein Stück weit eröffnen uns die Werke den Blick in die tiefsten Gedanken und Emotionen der belgischen Künstler*innen und erzeugen so eine intensive Nähe zwischen Autor und Betrachter. Lasst euch selbst in den Bann ziehen und besucht die Ausstellung noch bis zum 6. März in der Kunsthalle.

Geheimtipp Muenchen Kusnthalle Muenchen 6 – ©Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Da will man gar nicht mehr gehen!
© Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung